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Firebird - Lodernde Sehnsucht Lodernde Sehnsucht von Eden, Cynthia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.08.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Firebird - Lodernde Sehnsucht

Knisternde Romantic Fantasy vom Feinsten! Der Vampir Ryder Duncan ist in der Gewalt des berüchtigten Wissenschaftlers Dr. Wyatt, der ihm seit Monaten das für ihn überlebenswichtige Blut vorenthält. Als Wyatt ihm eines Tages als Teil eines sadistischen Experiments die hübsche Sabine als Appetithappen präsentiert, kann der ausgehungerte Ryder sich nicht mehr beherrschen - nur er hätte niemals gedacht, dass er sie dabei töten würde. Doch zu seiner Überraschung steht Sabine vor seinen Augen wie ein Phoenix aus der Asche wieder auf. Ryder ist fest entschlossen, diese Frau, die so viel Begehren in ihm weckt, zu beschützen und gemeinsam mit ihr aus dieser Hölle zu entkommen ...

Cynthia Eden hat Soziologie und Kommunikationswissenschaften studiert. Als Autorin von romantischen Krimis und Romantic Fantasy ist sie international erfolgreich und wurde mit einigen begehrten Genrepreisen ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 06.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736300439
    Verlag: LYX
    Größe: 1078 kBytes
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Firebird - Lodernde Sehnsucht

1

Verraten .

Diese Erkenntnis wütete in Ryder Duncans Eingeweiden wie Säure und schmerzte fast so sehr wie der nagende Hunger, der seit Monaten an ihm zehrte, seit er in dieser Hölle gefangen gehalten wurde.

Er lief in seiner Zelle, die drei Meter breit und knapp vier Meter lang war, auf und ab. Wie oft er diese Schritte schon gegangen war!

Und er kam einfach nicht hinaus!

Mit den Fäusten trommelte er an die nächste Wand. Die Mauern seines Gefängnisses bestanden allesamt aus schweren, dicken Steinen, die er trotz seiner übernatürlichen Stärke nicht durchbrechen konnte. Obwohl er sich sehr bemüht hatte, sich einen Weg nach draußen zu bahnen. Eingehandelt hatte er sich dabei aber nur blutige und gebrochene Fingerknöchel.

Blut .

Ohne frisches Blut als Nahrung wurde er von Tag zu Tag schwächer. Ryder wusste, dass er nur noch instinktiv handelte. Von primitiven Impulsen getrieben.

Für einen wie ihn war Blutdurst der primitivste Antrieb.

Ryder blieb stehen, als draußen Schritte nahten. Wächter. Sie kamen, um ihn zu verspotten. Sollten sie tatsächlich den Fehler machen, seine Zelle zu betreten und sich ihm so weit zu nähern, dass er sie erreichen könnte ...

Ich werde sie aussaugen bis zum letzten Tropfen .

Seine Fänge waren voll ausgefahren und sein Hunger so gewaltig, dass er an nichts anderes denken konnte. Manche Vampire konnten tagelang ohne Essen aushalten.

Das konnte er auch.

Aber nicht wochenlang. Monatelang . Diese Kerle ließen ihn verhungern, und das war eine sehr schmerzhafte und brutale Methode, einen Vampir umzubringen.

Er ballte die Hände zu Fäusten und wandte sich von der Tür ab, damit die Wächter nicht sahen, wie nah er dem Zusammenbruch war. Sollten sie das nämlich bemerken, wären sie ängstlich und würden seine Zelle nicht betreten.

Immer näher kamen die Schritte. Er wollte sein aufgeregt pochendes Herz beruhigen, um sich auf die nahenden Opfer zu konzentrieren, doch das Donnern seines Pulsschlags im Ohr wollte einfach nicht nachlassen.

Hatte er es erst aus diesem Gefängnis geschafft, würde er seinen Verräter büßen lassen. Keinen schnellen Tod würde der haben, sondern sehr langsam sterben.

Ein helles Licht sprang über ihm an, und Ryder hielt sich ganz reglos. Er wusste, was das Licht bedeutete: dass die Menschen draußen ihn durch ihren halb durchlässigen Spiegel beobachteten. Ryder drehte den Kopf, was ihn befremdlich viel Anstrengung kostete, und sah zum Spiegel hinüber.

Er hatte vergeblich versucht, ihn zu zerschlagen.

Die Erbauer hatten einfach gewusst, wie sie dieses Gebäude zu errichten hatten, damit selbst die Kräfte der Übernatürlichen ihm nichts anhaben konnten.

"Wie geht's dir, Ryder?", fragte eine Stimme mit kaum hörbar südstaatlicher Klangfärbung. Er kannte diese Stimme. Sie gehörte Dr. Richard Wyatt, dem Direktor dieser Hölle.

Diese Hölle war eine sogenannte Forschungseinrichtung - das Genesis-Laboratorium.

Die Menschen dachten, alle Übernatürlichen hier hätten sich freiwillig als Testpersonen gemeldet. Tag und Nacht wurden Experimente an ihnen vorgenommen, die der US-Regierung helfen sollten, eine größere und stärkere Armee zu entwickeln und damit den Feinden der Vereinigten Staaten zuvorzukommen, die das Gleiche im Schilde führten.

Vielleicht waren wirklich einige Übernatürliche so dumm gewesen, sich als Versuchskaninchen zur Verfügung zu stellen. Ryder jedenfalls hatte nicht zu ihnen gehört. Er war reingelegt, betrogen und medikamentös ruhiggestellt worden. In dieser Zelle war er dann erwacht. Inzwischen saß er schon viel zu lange als Gefangener ein und wollte nur noch raus .

Egal wie: Er würde seine Freiheit zurückgewinnen - und wenn er dafür jeden einzelnen Wächter hier umbringen musste.

"Komm rein", knurrte R

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