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Flirt mit dem Schicksal von Singh, Nalini (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Flirt mit dem Schicksal

Eine Novella aus der Welt der Gestaltwandler Sieben Jahre ist es her, dass Kenji das Herz von Garnet brach. Doch jetzt begegnen sich die beiden Wolfswandler erneut, denn sie müssen einem grausamen Mord in ihrem eigenen Rudel nachgehen. Mit jeder Minute, die die beiden gemeinsam ermitteln, verfällt Kenji mehr und mehr der Frau, zu der sich Garnet entwickelt hat. Doch mit dem düsteren Geheimnis, das Kenji in sich trägt, ist jeder neue Anfang zum Scheitern verurteilt ... 'Nalini Singh ist eine begnadete Geschichtenerzählerin!' MAYA BANKS, SPIEGEL-BESTSELLER-AUTORIN Diese Novella ist bereits in der Anthologie 'Wilde Umarmung' veröffentlicht Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, begann sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen. Ihre Bücher sind regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste vertreten. Weitere Informationen unter: www.nalinisingh.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 180
    Erscheinungsdatum: 01.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310612
    Verlag: LYX
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Flirt mit dem Schicksal

1

Drei Monate nachdem Garnet ihm ins Gesicht geboxt hatte, war Kenjis Veilchen längst verschwunden. Umso besser. Vielleicht würde er bald auch vergessen, wie sie geschmeckt und sich angefühlt hatte, ihren Duft und den überwältigenden Zorn, der das Blau ihrer Augen in das warme Gold ihrer Wölfin verwandelt hatte. Was zum Teufel hatte ihn bloß geritten? Auch ohne seinem tiefen Verlangen nach ihr nachzugeben, war es schon schwer genug gewesen, Distanz zu ihr zu halten.

Und jetzt?

War es schier unmöglich.

Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, war er gerade bei ihrer Höhle eingetroffen und sollte die nächsten vier Tage hier verbringen. Vier Tage . Allein der Umstand, dass Riaz und Indigo ebenfalls anwesend waren, um unwissentlich als Puffer zu fungieren, konnte vielleicht verhindern, dass er durchdrehte. Zu viert würden sie die Sicherheitsvorkehrungen in diesem Teil des SnowDancer-Territoriums, also hauptsächlich in Kenjis und Garnets Sektoren, erörtern.

Cooper trug die Verantwortung für die Höhle am anderen Ende des San-Gabriel-Gebirgszugs, aber da er zudem eine der Grenzen im Auge behalten musste, würden Indigo und Riaz zu ihm fahren, sobald sie hier fertig waren. Sie würden neue Sicherheitskonzepte einem Praxistest unterziehen, um den Bericht für ihren Leitwolf mit den Ergebnissen zu untermauern.

Der Zeitpunkt für diese dringend erforderliche Überprüfung war günstig, weil die Medialen momentan hauptsächlich auf sich selbst fokussiert waren. Wegen der unmittelbar aufeinanderfolgenden Ereignisse des letzten Jahres waren die Wölfe zu sehr damit beschäftigt gewesen, eine Strategie nach der anderen zu entwickeln, um Zeit für eine umfassende Analyse zu finden.

Indigo und Riaz hatten dafür zu sorgen, dass sich die Details nahtlos aneinanderfügten und die gesamte Führungsriege genauestens darüber Bescheid wusste, wie es um die Sicherheit im Territorium bestellt war. Der Zusammenhalt zwischen den SnowDancer-Wölfen war trotz ihrer geographischen Ausbreitung extrem stark, weil sie niemals vergaßen, dass sie alle ein Rudel waren.

Garnet mochte ihm in einem persönlichen Zwist einen Fausthieb versetzen, aber sie wäre sofort zur Stelle, wenn Kenji in einer anderen Situation ihre Hilfe brauchte.

Er drängte seine Sehnsucht zurück und fuhr sich grinsend mit den Händen über das Haar, das er nur für Garnet gefärbt hatte. Seine von Natur aus schwarze Mähne leuchtete derzeit in grellem Pink und war mit knalligen kobaltblauen und saphirgrünen Strähnen durchzogen. Für seine Verhältnisse war das eher zahm, aber er bezweifelte, dass Garnet das auch so sehen würde. Sie verzog jedes Mal, wenn er sich bei einer Videokonferenz in einem anderen Look präsentierte, den Mund.

Louisa, seine Friseurin und Koloristin, vergötterte ihn, sie bezeichnete ihn als wandelnde Reklametafel für ihre Dienste, auch wenn er ihr nicht erlaubte, eine dauerhafte DNA-Bindung herzustellen, wodurch die Farbe auch nach einer Verwandlung an ihm "haften" würde. Meistens übertrug sich nichts auf seine Tiergestalt, wenn sich seine Moleküle zu einem neuen Muster anordneten, dem des Timberwolfs, der seine zweite Hälfte war, aber einmal hatte er anschließend ein golden leuchtendes Ohr davongetragen.

Nie wieder.

Das war zwar ein gewisses Handikap, weil kaum ein Look länger als einen Tag hielt - häufig sogar nur ein paar Stunden -, aber zumindest brauchte er Louisa nicht extra aufzusuchen. Wenn sie meinte, dass es Zeit für eine Veränderung sei, kam sie zu ihm. Einmal, als er schwer beschäftigt gewesen war, hatte sie ihn gleich am Schreibtisch umgestylt, während er sich weiter um die Angelegenheiten des Rudels, inklusive des neuen Bündnisses mit den BlackSea-Gestaltwandlern, gekümmert hatte. Am Ende hatten in seinen Haaren silberne Sternchen gefunkelt.

Die Wölfchen in seiner Höhle waren begeistert gewesen.

Garnet hatte ihn gefr

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