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Frontiersmen: Civil War 6 Showdown bei Alamo von Andrews, Wes (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 14.08.2018 per Download lieferbar

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Frontiersmen: Civil War 6

Der Angriff der Union naht ... und die Verzweiflung bei den Konföderierten nimmt zu. Das Sonnensystem Alamo ist zum Symbol des Widerstands geworden. Undenkbar, es aufzugeben. Unmöglich, es zu verteidigen. Die ersten Widerständler fliehen, während John und seine Crew fieberhaft nach schlagkräftigen Verbündeten suchen. Da tauchen die ersten Schiffe der Union im Transitfeld auf - und der Untergang der Randwelten-Konföderation scheint besiegelt ...

ÜBER DIE SERIE:

An den Grenzen der bekannten Galaxie geht es rau zu: Seit Jahrzehnten beuten die Konzerne der Kernwelten-Union die Randwelten aus. Eine Revolte auf der Bergbaukolonie Higgins' Moon ist der Funke, der das Pulverfass entzündet ... und ein einziges Wort entfaltet seine verheerende Sprengkraft: Bürgerkrieg!

Mittendrin: John Donovan, Frontiersman - einer jener furchtlosen Frachterkapitäne, die ihren nicht immer ganz legalen Geschäften dort nachgehen, wo der Weltraum noch frei und wild ist. John und seine zusammengewürfelte Crew von Outcasts wollen nichts weniger, als in den Krieg zu ziehen. Doch nicht immer gelingt es einem, sich von Scherereien fernzuhalten - schon gar nicht, wenn es persönlich wird ...

Von 'Star Trek'-Autor Bernd Perplies alias Wes Andrews: Das actionreiche Bürgerkriegsepos des Space Western als digitale Serie! Science-Fiction-Pflichtlektüre für Space Cowboys!

Diese Ausgabe enthält eine Karte des Frontiersmen-Universums.

eBooks von beBEYOND - fremde Welten und fantastische Reisen.

Wes Andrews - das ist Bernd Perplies. Der 1977 geborene Autor ist seinen Lesern aus gut 30 Romanen bekannt, Science-Fiction und Fantasy für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Neben der Frontiersmen-Serie schrieb er gemeinsam mit Christian Humberg 'Star Trek: Prometheus', die ersten Star-Trek-Romane aus deutscher Feder. Mit den Frontiersmen lebt er seine Vorliebe für alte Western und die TV-Serie 'Firefly' aus.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 157
    Erscheinungsdatum: 14.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732543663
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 9581 kBytes
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Frontiersmen: Civil War 6

"Ein Fressen für die Geier sind wir, sonst gar nichts", knurrte John Donovan. "Also erzählen Sie mir bloß nichts von Heldentum. Mit Heldentum hat der letzte Kampf der Konföderation gegen das Unionsmilitär hier im Alamo-System nichts zu tun. Nicht bei diesem Kräfteverhältnis."

"Ich fürchte, dass ich Captain Donovan, so blumig seine Worte auch sein mögen, zustimmen muss", sagte Ann-Kathryn Fisher. Die Sektorgouverneurin des Concord-Sektors saß ihm gegenüber an dem großen Konferenztisch und hatte die Hände auf der Oberfläche aus poliertem Holz gefaltet. "Nun, da die Mission der Mary-Jane Wellington zu den Reservatswelten gescheitert ist, sind uns die Streitkräfte der Kernwelten-Union unseren Geheimdienstberichten zufolge wenigstens zwei zu eins überlegen. Dazu kommt, dass unsere bunte Freiwilligenarmee militärischer Flottendisziplin gegenübersteht. Wir brauchen außergewöhnliche Ideen. Andernfalls sollten wir uns mit dem Gedanken anfreunden, zu kapitulieren, sobald die Unionskreuzer im Chambless-Transitfeld auftauchen."

Sie saßen in einem der Besprechungsräume des provisorischen Konföderationsrats, der sich in Hattiesbay auf Ariana, dem zweiten Planeten des Alamo-Systems eingerichtet hatte. John und seine Mannschaft, die seit Sekoyas Abschied nur noch aus Hobie, Kelly, Aleandro und Piccoli bestand, hatten soeben den Abschlussbericht über ihre Reise ins Nacodoa-System und zu den dort lebenden Peko abgeliefert, tatkräftig unterstützt von Benjamin West, dem jungen und idealistischen Gouverneur des Tucson-Systems, der sie als Diplomat der Konföderation zu den grünhäutigen Nichtmenschen begleitet hatte. Die Reise war alles andere als gut verlaufen. Sie waren dem fanatischen Peko-Anführer Geonoj begegnet, der viele der Stämme auf Tonomai zum Krieg gegen die Menschen aufzuwiegeln versucht hatte. Durch Geonojs Hand wären sie beinahe ums Leben gekommen. Und selbst nachdem es Sekoya und John gelungen war, den rachsüchtigen Aufrührer unschädlich zu machen, war keineswegs alles gut gewesen. Die Tonomai-Peko waren innerlich zerrissen, verunsichert und nicht bereit für irgendwelche Bündnisverträge mit der Konföderation. Diese würde ihren Kampf allein ausfechten müssen.

Dass sie damit einer schier unmöglichen Aufgabe gegenüberstand, schien auch den übrigen Anwesenden - im Wesentlichen Gouverneure und hohe Militärs - aufzugehen. Allein Sektorgouverneur Earl Jennings wirkte noch von unerschütterlichem Kampfgeist erfüllt. Der grauhaarige Mann, der dem Oklahoma-Sektor vorstand und damals vor vier Monaten auf Purcell die Unabhängigkeit der Randplaneten verkündet hatte, stemmte die Fäuste auf den Tisch. "Wir kapitulieren erst, wenn der Feind mit seinen Schiffen den Himmel über Hattiesbay verdunkelt. So viele von uns haben bereits ihr Leben für unseren großen Traum verloren. Ich werde nicht zulassen, dass ihr Andenken besudelt wird, indem wir feige vor dem Feind den Schwanz einziehen."

"Manchmal erfordert es mehr Mut, sich eine Niederlage einzugestehen", murmelte Kelly.

"Wie war das?"

"Ach nichts. Nur etwas, das mein Vater früher zu mir und meinem Bruder gesagt hat."

Auf Jennings Stirn entstand eine steile Falte, als er die Augenbrauen zusammenzog. "Ich kenne Ihren Vater nicht, Miss, aber ich bin nicht der Mann, der einen Kampf leicht verloren gibt und ihn sich danach schönzureden versucht."

"Mein Vater -", setzte Kelly unwirsch an, aber John hob beschwichtigend eine Hand.

"Lass es gut sein, Kelly. Das ist kein günstiger Zeitpunkt."

"Wir sollten uns wirklich nicht streiten", pflichtete ihm Fisher bei und warf Jennings einen mahnenden Seitenblick zu. "Es warten genug Probleme dort draußen auf uns."

"In der Tat", erwiderte der Sektorgouverneur. "Eins liegt darin, dass wir Ariana und das Alamo-System nicht einfach aufgeben können. Wir haben diese Welt, dieses Zentrum der Zivilisation inmitten der Randplaneten absichtlich erwählt, um hier unsere Regierung auf

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