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Gebieterin der Dunkelheit von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2012
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
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Gebieterin der Dunkelheit

Die Journalistin Dylan Alexander entdeckt eine verborgene Grabstätte und gerät dadurch in einen Strudel aus Gewalt und Geheimnissen. Doch niemand ist gefährlicher als der von Narben entstellte und unendlich verlockende Rio, der sie in seine Welt der ewigen Finsternis und dunklen Obsessionen entführt. Dylan kann sich Rios Berührung nicht entziehen, selbst als sie eine schreckliche Entdeckung macht, die ihn mit ihrer Vergangenheit verbindet. Dylan muss sich entscheiden: Will sie Rios Reich der Dunkelheit verlassen oder alles aufs Spiel setzen für den Mann, der ihr gezeigt hat, was wahre Leidenschaft ist?

Der vierte Band der erfolgreichen Vampirsaga 'Midnight Breed' von Bestseller-Autorin Lara Adrian!

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 12.01.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802588532
    Verlag: LYX
    Serie: Midnight Breed Bd.4
    Originaltitel: Midnight Rising
    Größe: 773 kBytes
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Gebieterin der Dunkelheit

2

Verborgene Gruft enthüllt die Geheimnisse einer uralten Zivilisation!

Dylan runzelte die Stirn und drückte die Delete-Taste auf ihrem Laptop. Sie brauchte einen anderen Titel für den Artikel, an dem sie arbeitet e - es müsste irgendwie reißerischer klingen und weniger nach dem National Geographic . Sie zermarterte sich das Hirn für eine Alternative. So reißerisch musste es klingen, dass es an den Zeitungsständen die allwöchentlichen Schlagzeilen über die neueste Entziehungskur diverser Hollywood-Sternchen übertönte.

Uraltes Menschenopfer in Draculas Hinterhof entdeckt!

Das war schon besser. Dracula war zwar etwas weit hergeholt, schließlich lag Tschechien Hunderte von Kilometern von der Burg des blutgierigen Vlad Tepes in Rumänien entfernt, aber es war immerhin ein Anfang. Dylan streckte die Beine auf ihrem Hotelbett aus, balancierte ihren Laptop aus und tippte den ersten Entwurf ihrer Story.

Als sie beim zweiten Absatz angekommen war, hielt sie inne. Drückte dann die Löschtaste, bis die Seite wieder leer war.

Die Worte wollten einfach nicht kommen. Sie konnte sich nicht konzentrieren. Diese übersinnliche Erscheinung in den Bergen hatte sie schon nervös gemacht, aber es war das Telefongespräch mit ihrer Mutter gewesen, das Dylan wirklich von der Arbeit abgelenkt hatte. Sharon hatte sich bemüht, fröhlich und stark zu klingen. Sie hatte ihr alles über eine Benefizveranstaltung erzählt, die ihre Organisation in ein paar Tagen auf einem Flussdampfer abhalten würde, auf die sie sich schon sehr freute.

Nachdem sie erst neulich wieder ein junges Mädchen an das Leben auf der Straße verloren hatt e - eine junge Ausreißerin namens Toni, von der Sharon wirklich gedacht hatte, dass sie es schaffen würd e - , hatte sie Pläne für ein neues Programm ausgearbeitet, die sie Mr. Fasso, dem Gründer der Stiftung für jugendliche Ausreißer, unterbreiten wollte. Sharon hoffte auf eine persönliche Audienz bei ihm. Schon öfter hatte sie zugegeben, dass sie in diesen Herrn ein wenig verknallt war, was niemanden überraschte, ihre Tochter am wenigsten.

Während ihre Mutter sich oft und gern verliebte, war Dylan diesbezüglich das genaue Gegenteil. Sie hatte ein paar Beziehungen gehabt, aber nie war es etwas wirklich Ernstes geworden. Das hatte sie nie zugelassen. Ein zynischer Teil ihres Selbst hatte seine Zweifel an dem 'Für immer'-Konzept. Dagegen konnten auch die Überzeugungsversuche ihrer Mutter nicht viel ausrichten, die immer wieder sagte, dass Dylan eines Tages schon den Richtigen finden würde. Und zwar genau dann, wenn sie es am wenigsten erwartete.

Sharon war ein unabhängiger Geist mit einem großen Herzen, auf dem unwürdige Männer nur allzu oft herumgetrampelt hatten, und nun hatte auch noch das Schicksal mit seiner ganzen Ungerechtigkeit zugeschlagen. Und doch lächelte sie, nahm ihre ganze Willenskraft zusammen und machte einfach weiter. Sie hatte gekichert, als sie Dylan anvertraut hatte, dass sie sich für die Flusskreuzfahrt extra ein neues Kleid gekauft hatte. Sie hatte es ausgesucht, weil es schmeichelhaft geschnitten war und weil seine Farbe so sehr der Farbe von Mr. Fassos Augen ähnelte. Aber während Dylan mit ihrer Mutter herumalberte und sie davor warnte, nicht allzu schamlos mit dem offenbar gut aussehenden und unverheirateten Philanthropen zu flirten, brach ihr fast das Herz.

Sharon gab sich solche Mühe, ihr altes, dynamisches Selbst zu sein, aber Dylan kannte sie zu gut. Dass ihre Stimme etwas zu atemlos klang, konnte nicht an der schlechten Überseeverbindung des böhmischen Städtchens Jicín liegen, wo Dylan und ihre Reisegefährtinnen die Nacht verbrachten. Sie hatte nur etwa zwanzig Minuten mit ihrer Mutter gesprochen, aber als sie auflegten, hatte Sharon sich bereits völlig erschöpft angehört.

Dylan stieß einen zittrigen Seufzer aus, klappte ihren Laptop zu und leg

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