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Gefährtin der Schatten von Adrian, Lara (eBook)

  • Erschienen: 12.01.2012
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Gefährtin der Schatten

Ob Schwerter oder Schusswaffen, es gibt niemanden, der es im Kampf mit Renata aufnehmen kann - egal, ob Mensch oder Vampir. Nur einer ist ihr ebenbürtig: Nikolai, der blonde Vampir. Er stellt Renatas schwer erkämpfte Unabhängigkeit auf eine harte Probe und weckt Gefühle in ihr, die sie noch nie zuvor erlebt hat. Soll sie ihm vertrauen und sich einer Leidenschaft hingeben, die für sie beide Rettung oder Verderben bedeuten kann?

Fünfter Roman der begeistert aufgenommenen Romantic Fantasy-Reihe 'Midnight Breed' von Bestseller-Autorin Lara Adrian.

'Tauchen Sie ein in Lara Adrians Welt der Vampire und lassen Sie sich verzaubern!' J. R. Ward

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann an der Küste Neuenglands, umgeben von uralten Friedhöfen und dem Atlantik. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane, zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice. 'Gefährtin der Schatten' ist ihr fünfter Roman.

Produktinformationen

    Größe: 652kBytes
    Reihe (Teil): Midnight Breed Series Bd.5
    Herausgeber: LYX
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 400
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783802588549
    Erschienen: 12.01.2012
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Gefährtin der Schatten

1

Auf der Bühne des höhlenartigen Jazzclubs unter den Straßen von Montreal sang eine Sängerin mit purpurroten Lippen von der Grausamkeit der Liebe. Obwohl ihre laszive Stimme recht angenehm und der Text von Blut, Schmerz und Lust tief empfunden war, hörte Nikolai nicht zu. Er fragte sich, ob sie wusst e - ob überhaupt irgendjemand von den Dutzenden von Menschen, die sich in diesem kleinen Club auf engstem Raum aneinanderdrängten, sich darüber im Klaren war, dass sie ihre Atemluft mit Vampiren teilten.

Die beiden jungen Frauen, die auf der Sitzbank in der dunklen Ecke pinkfarbene Martinis kippten, hatten jedenfalls nicht die leiseste Ahnung.

Sie saßen zwischen gleich vier Exemplaren dieser Gattung eingezwängt, eine Gruppe aalglatter junger Männer in Lederklamotten, die versuchten, bei ihnen zu landen - bislang ohne viel Erfolg -, und so taten, als hätten sie den jungen Frauen nicht schon die ganze letzte Viertelstunde gierig auf die Halsschlagader gestarrt. Obwohl sich die jungen Vampire offensichtlich schwer ins Zeug legten, um ihre potenziellen Blutwirtinnen aus dem Club zu locken, kamen sie damit bisher nicht sonderlich weit.

Niko stieß ein spöttisches Schnauben aus.

Amateure.

Er bezahlte sein Bier, ließ es unberührt an der Bar stehen und schlenderte auf den Tisch in der Ecke zu. Als er sich näherte, sah er, wie sich die beiden Frauen mit wackeligen Beinen von der Sitzbank erhoben. Kichernd stolperten sie zusammen auf die Toiletten zu und verschwanden in einem dämmerigen, überfüllten Gang, der aus dem Gastraum hinausführte.

Nikolai ließ sich lässig am Tisch nieder.

"'n Abend, die Damen."

Die vier Vampire starrten ihn schweigend an, sie erkannten ihn sofort als Angehörigen ihrer Art. Niko hob eines der hohen, lippenstiftverschmierten Martinigläser an seine Nase und schnupperte am Bodensatz des fruchtigen Getränks. Er zog eine Grimasse und schob den Drink zur Seite.

"Menschen", knurrte er gedehnt. "Wie kriegen die bloß diese Scheiße runter?"

Ein wachsames Schweigen senkte sich über den Tisch, als Nikolais Blick über die vier Stammesvampire glitt, offensichtlich allesamt kultivierte junge Zivilisten. Der größte der vier räusperte sich und sah Niko an. Ohne Zweifel hatte sein Bauchgefühl ihm signalisiert, dass Niko nicht von hier wa r - und dass er alles andere als zivilisiert war.

Der Junge wollte sich cool geben und zeigte mit seinem Unterlippenbärtchen in Richtung Toilette. "Wir haben sie zuerst gesehen", murmelte er. "Die Frauen. Wir haben sie zuerst gesehen." Wieder räusperte er sich, als wartete er darauf, dass seine drei Kumpane ihm Rückendeckung gaben. Keiner tat es. "Wir waren zuerst da, Mann. Wenn die Mädels wieder an den Tisch zurückkommen, gehen sie mit uns."

Niko lachte leise über den kläglichen Versuch des jungen Mannes, sein Revier abzustecken. "Denkst du wirklich, ihr wärt mir gewachsen, wenn ich vorhätte, euch die Mädels auszuspannen? Nur die Ruhe, daran habe ich kein Interesse. Ich bin auf Informationen aus."

Dieselbe Tour hatte er in dieser Nacht schon zweimal durchgespielt, in anderen Clubs, die dafür bekannt waren, dass sich dort Stammesvampire auf der Jagd nach Blut trafen. Nikolai war auf der Suche nach jemandem, der ihm einen Tipp geben konnte, wo sich ein Stammesältester, ein Vampir namens Sergej Jakut, aufhielt.

Es war nicht einfach, jemanden zu finden, der nicht gefunden werden wollte, und besonders jemanden, der so geheimnisvoll und unstet war wie Jakut. Er war hier in Montreal, da war Nikolai sich sicher. Erst vor einigen Wochen war es ihm endlich gelungen, den öffentlichkeitsscheuen Vampir ans Telefon zu kriegen, um ihn über die Gefahr zu informieren, in der die mächtigsten, seltensten Mitglieder des Stammes schwebte n - die etwa zwanzig Stammesvampire der Ersten Generation, die noch lebten.

Jemand verübte gezielte Morda

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