text.skipToContent text.skipToNavigation

Gefangene des Blutes von Adrian, Lara (eBook)

  • Erschienen: 12.01.2012
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Gefangene des Blutes

Bei der Tierärztin Tess Culver taucht ein Mann auf, der aus mehreren Schusswunden blutet. Verzweifelt kämpft sie um sein Leben, ohne zu ahnen, dass es sich bei dem gutaussehenden Fremden um einen Vampir handelt. Da schmiedet ein verhängnisvoller Kuss das Schicksal der beiden auf ewig aneinander und macht sie zu Verbündeten im Kampf gegen die Mächte der Finsternis ...

Band 2 der erfolgreichen Vampirsaga 'Midnight Breed' von Bestseller-Autorin Lara Adrian!

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.

Produktinformationen

    Größe: 681kBytes
    Reihe (Teil): Midnight Breed Series Bd.2
    Herausgeber: LYX
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 400
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783802588518
    Erschienen: 12.01.2012
Weiterlesen weniger lesen

Gefangene des Blutes

1

Dante strich mit dem Daumen über süßes, duftendes Fleisch und verweilte ein wenig bei der Halsschlagader, dort, wo der menschliche Puls am stärksten schlägt. Auch sein eigener Herzschlag beschleunigte sich, glich sich dem Rhythmus ihres Blutes an, das unter der Oberfläche ihrer zarten, weißen Haut dahinströmte. Dante beugte seinen dunklen Kopf hinunter und küsste die empfindliche Stelle, umspielte mit der Zunge das schnelle Flattern ihres Herzschlags.

"Sag mal, du", murmelte er in die warme Haut, seine Stimme ein tiefes Grollen gegen den dröhnenden Technobeat des Clubs, "bist du eine gute oder eine böse Hexe?"

Die junge Frau räkelte sich auf seinem Schoß, ihre netzbestrumpften Beine pressten sich an seine Oberschenkel, das schwarze Spitzenbustier drückte ihm ihre Brüste unters Kinn. Lasziv spielte sie mit einer Strähne ihrer fuchsienroten Perücke und ließ dann den Finger langsam abwärts wandern, vorbei an dem Tattoo eines keltischen Kreuzes, das auf ihrer Schulter prangte, bis mitten in ihren wogenden Ausschnitt hinein. "Oh, ich bin eine sehr, sehr böse Hexe."

Dante stieß einen Knurrlaut aus. "Die mag ich am liebsten."

Er lächelte in ihren betrunkenen Blick und machte sich dabei nicht die Mühe, seine Fangzähne zu verbergen. In diesem Bostoner Tanzclub war er in der Halloween-Nacht nur ein Vampir von vielen, obwohl die meisten anderen nur so taten als ob, Menschen, die sich mit Plastikgebissen, künstlichem Blut und allerlei lächerlichen Kostümen ausstaffiert hatten. Er und einige andere dagege n - eine Handvoll Männer aus den Vampirreservaten, den sogenannten Dunklen Häfe n - waren echt.

Dante und die anderen waren Abkömmlinge des Stammes , die nicht viel gemein hatten mit den bleichen Vampiren aus den Gruselromanen, so wie die Menschen sie sich vorstellten. Dantes Rasse, weder untot noch vom Teufel gezeugt, war eine warmblütige Hybride von Homo sapiens und einer todbringenden außerirdischen Spezies. Die Vorväter des Stammes , eine Schar außerirdischer Eroberer, die vor Jahrtausenden auf der Erde Schiffbruch erlitten hatten und schon seit undenklichen Zeiten ausgestorben waren, hatten sich mit Menschenfrauen gepaart und ihren Abkömmlingen den Durs t - den Urtrieb nach dem lebensspendenden menschlichen Blu t - vererbt.

Diesen außerirdischen Genen hatte der Stamm große Stärken, aber auch vernichtende Schwächen zu verdanken. Nur ihre menschliche Seite, die Eigenschaften, die über die mütterliche Linie vererbt wurden, sorgte dafür, dass die Rasse zivilisiert bleiben und sich an Ordnung und Regeln halten konnt e - wie beispielsweise den Ehrenkodex seiner Bruderschaft, des Ordens der Stammeskrieger. Trotzdem konnten Stammesvampire ihrer dunklen, wilden Seite verfallen und zum Rogue mutieren, einer Existenzform, die in einer Sackgasse von Blut und Wahnsinn endete.

Dante verachtete dieses Element seiner Rasse, und als Stammeskrieger war es seine Pflicht, seine Roguebrüder auszulöschen, wo immer er ihnen begegnete. Als Mann, der gerne seinen Vergnügungen nachging, war Dante nicht sicher, was er mehr genoss: eine warme, saftige Frauenvene, auf die er seinen Mund pressen konnte, oder das Gefühl einer titanbeschichteten Stahlklinge in der Hand, wenn seine Waffe sich in die Körper seiner Feinde fraß und sie in Straßendreck verwandelte.

"Darf ich mal anfassen?" Die pinkhaarige Hexe auf seinem Schoß starrte fasziniert auf Dantes Mund. "Wow, deine Zähne sehen ja so echt aus! Die muss ich einfach mal anfassen."

"Vorsichtig", warnte er sie, als sie ihre Finger an seine Lippen hob. "Ich bin bissig."

"So?", kicherte sie, ihre Augen wurden größer. "Du siehst mir ganz danach aus, Süßer."

Dante saugte ihren Finger in seinen Mund und überlegte, was wohl die schnellste Art war, diese Kleine flachzulegen. Er musste Nahrung zu sich nehmen, a

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen

    ALDI life eBooks: Die perfekte App zum Lesen von eBooks.

    Hier finden Sie alle Ihre eBooks und viele praktische Lesefunktionen.