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Gesamtausgabe MondLichtSaga - Alle vier Bände in einer Sonderausgabe von Woolf, Marah (eBook)

  • Verlag: Medion AG
Gesamtausgabe MondLichtSaga - Alle vier Bände in einer Sonderausgabe
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Gesamtausgabe MondLichtSaga - Alle vier Bände in einer Sonderausgabe

"Schon als ich dich das erste Mal sah, hatte ich das Gefühl, dass du nicht gut für mich bist.“

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist Emma gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, zu ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen. Das Letzte, mit dem sie rechnet, ist, dass sie dort ihrer großen Liebe begegnet. Aber als sie Calum das erste Mal sieht, verfällt sie seiner geheimnisvoller Ausstrahlung. Unwiderstehlich zieht er sie in seinen Bann. Sein abweisendes Verhalten macht ihn nur interessanter.

Nur langsam beginnt seine Fassade zu bröckeln … und er gibt den Widerstand gegen die eigenen Gefühle auf. Als er Emma endlich seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Aber es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen.

Ihre junge Liebe wird überschattet von einem Verbot, das es den beiden unmöglich macht zusammen zu sein, und Calums ärgster Feind trägt dafür Sorge, dass sie dieses Verbot einhalten. Als Calum in seine Welt zurückgeht, scheint alles verloren. Ein Happy End rückt für die beiden in unerreichbare Ferne. Aber noch ist Emma nicht bereit, ihre Liebe zu opfern. Mithilfe ihrer Freunde versucht sie, das Unmögliche möglich zu machen und sieht sich plötzlich Feinden gegenüber, die nur sie besiegen kann. Wird es Emma gelingen Calums und ihre Welt zu retten?

„Unglaublich fesselnd und spannend. Mit dieser Saga habe ich mir im wahrsten Sinne die Nächte um die Ohren geschlagen!!! Faszinierend.“ - M.L

„Diese Bücher sind wunderschön geschrieben und haben mich von Anfang bis Ende gefesselt, der absolute Wahnsinn!!! Es wäre toll noch mehr über Emma und Calum zu lesen :))).“ – Caro

„Die Geschichte von Emma und Calum nimmt den Leser gefangen. Man fühlt sich wie ein Teil dieser faszinierenden Welt. Die magischen Völker sind weitaus mehr, als eine Idee in einem der typischen Fantasyromane. Der Bezug ist durchaus real. Zerstörung von Lebensräumen durch den Menschen. Akteure, die zu willenlosen Werkzeugen einer Macht werden, die sie für ihre mörderischen Zwecke missbraucht. Täter und Opfer zugleich. Das erinnert an Geschehnisse aktueller und auch älterer Zeitgeschichte. Und über allem steht die mitreißende Liebesgeschichte von Emma und Calum. In einem fulminanten Finale zittert der Leser bis zum Ende, wird die Liebe das Grauen überwinden?“ - Ana Springfeldt

„Der erste Teil war sehr gut. Der zweite Teil noch besser und nun der 3. Teil hat alles noch mal übertroffen.“ - Gironimo Sunshine

Produktinformationen

    Herausgeber: Medion AG
    Untertitel: Gesamtausgabe der BestsellerSaga von Marah Woolf zum ersten Mal im Handel. Das Bundle umfasst alle vier Teile der preisgekrönten MondLichtSaga (Preis der Einzelteile beträgt zusammen 15,96 €)
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 887
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783961340392

Gesamtausgabe MondLichtSaga - Alle vier Bände in einer Sonderausgabe

1. Kapitel

Ich erinnerte mich nicht, wann ich das letzte Mal mitten in der Nacht aufgewacht war. Normalerweise wurde ich nachts nie wach, nicht mehr, seit ich fünf oder sechs gewesen war. Verschlafen blinzelte ich in das Halbdunkel und wartete darauf, dass die vertrauten Gegenstände in meinem Zimmer Konturen annahmen. Silbrig schimmerte das Wasserglas auf meinem Nachttisch. Ich griff danach. Das Wasser schmeckte abgestanden und war eiskalt. Trotzdem trank ich einige Schlucke. Der Wind bewegte raschelnd die weißen Vorhänge an dem offenen Fenster. Wenn er sie für einen kurzen Augenblick auseinanderwehte, konnte ich durch einen schmalen Spalt den riesigen gelben Mond erkennen, der wie angepinnt am Himmel hing. Ich liebte diese Vollmondnächte, den kalten Geruch der Nacht. Fest kuschelte ich mich unter meine dicke Decke und lauschte den gewohnten Geräuschen aus dem Wohnzimmer. Erst als ich fast wieder eingeschlafen war, bemerkte ich sie.

Die Stille.

Augenblicklich war ich hellwach. Doch so sehr ich mich bemühte, es war nichts zu hören, kein Rascheln, wenn meine Mutter Brenda sich auf dem Sofa bewegte, kein Klirren, wenn sie ihr Weinglas auf den Tisch zurückstellte. Und schon gar nicht das vertraute Gemurmel des Fernsehers. Nichts. Es war still, zu still, totenstill.

Ich angelte nach meinem Bademantel und zog ihn an. Auf Zehenspitzen trippelte ich über den kalten Boden durch unsere Wohnung und schaltete die Lampen an.

»Mom?«, rief ich, dunkel ahnend, dass ich keine Antwort bekommen würde. Ich griff nach meinem Handy. Keine Nachricht. Ich wählte ihre Nummer und ließ es eine Ewigkeit klingeln. Am anderen Ende blieb es still. Langsam ging ich zurück in mein Zimmer, zog den Bademantel aus und legte mich in mein noch warmes Bett. Ich griff nach dem Buch auf meinem Nachttisch und versuchte vergeblich, mich auf die Zeilen zu konzentrieren. Das unruhige Gefühl, das sich meiner bemächtigte, konnte ich nicht abschütteln.

Etwas weckte mich. Ein überlautes Geräusch bahnte sich seinen Weg in meinen Kopf. Es war das nervende Gebimmel der Türglocke. Mein Buch polterte zu Boden, als ich mir verärgert die Bettdecke über den Kopf zog. Mom würde aufmachen. Es klingelte wieder, drängender, anhaltend. Ich wartete. Die Lampe neben meinem Bett brannte noch. Dann erinnerte ich mich. Böse Vorahnungen schwirrten durch meinen Kopf, während ich zur Tür lief.

Als ich öffnete, standen zwei Polizistinnen vor mir. »Emma Tate?«
Ich nickte.
»Können wir vielleicht hereinkommen?«, fragte die eine mit freundlichem Lächeln. Stumm führte ich sie ins Wohnzimmer.
»Ist deine Mutter Brenda Tate?«, fragte die Blonde zögernd. Ich brachte wieder nur ein Nicken zustande.
»Bist du allein hier?«
»Ja«, antwortete ich viel zu leise.
»Wir haben leider eine sehr traurige Mitteilung für dich.« Ihre Stimme zitterte ein wenig und ich fragte mich weshalb. Sie sprach nicht weiter. Nach einem kurzen Augenblick sprang ihre Kollegin für sie ein.
»Emma, also … wir haben deine Mutter gefunden. Sie hatte einen Unfall. Sie ist offenbar zu schnell gefahren und ins Schleudern gekommen.«
Ein Unfall? Das konnte nicht meiner Mutter passiert sein. Ich schüttelte den Kopf. Sie fuhr wie eine Schnecke. Es war jedes Mal peinlich.
»Ihr Auto hat sich auf einer Brücke überschlagen und ist in den Potomac gestürzt. Sie ist ertrunken. Wir konnten sie nur noch tot bergen.«
Das musste ein Irrtum, eine Verwechslung sein. Meine Mutter hatte immer Todesangst vor jeglichem Wasser gehabt, das nicht aus einer ordentlichen Leitung kam. Die Gedanken in meinem Kopf überschlugen sich. Ich musste etwas sagen, ihnen erklären, dass sie sich irrten. Sicher war Mom nur schnell zum Supermarkt gelaufen, um mir meine geliebten Samstagscroissants zu kaufen. Gleich würde ich hören, wie sich ihr Schlüssel in der Tür drehte. Doch kein Wort kam über meine Lippen.
»Wir möchten dich nicht allein lassen«, ergriff die Blonde wieder das Wort. »Können wir jemanden anrufen, der sich um dich kümmert?«
Ich schüttelte mechanisch den Kopf. »Da gibt es niemanden.«
»Kannst du nicht zu einer Freundin?« Ich griff nach meinem Handy und suchte Jennas Nummer heraus, dann gab ich das Telefon an die Brünette weiter. Jenna Stewart, meine beste Freundin, sie würde mich retten. Wie durch dicke Watte lauschte ich dem Gespräch. Einige Wortfetzen drangen zu mir durch. Unfall. Tod. Allein.

Es dauerte keine halbe Stunde und Jenna stand mit ihren aufgelösten Eltern vor der Tür. Im Gegensatz zu mir konnte Mrs. Stewart nicht aufhören zu weinen. Die beiden Polizistinnen wirkten erleichtert, als sie die Verantwortung für mich los waren. Mir blieb nichts anderes übrig, als ein paar Sachen zu packen und mit zu den Stewarts zu fahren. Auf das Drehen des Schlüssels im Türschloss hatte ich vergeblich gewartet.

An den Tagen, die nun folgten, dachte ich, dass es sich hier um einen meiner allzu realistischen Albträume handeln müsse. Allerdings wachte ich nicht auf, der Traum ging einfach immer weiter.

Es war klar, dass ich nicht ewig bei den Stewarts bleiben konnte, ihre Wohnung war für eine zusätzliche Person zu klein. Es gab da nur ein Problem: Ich hatte niemanden, zu dem ich gehen konnte. Ich hatte keine Verwandten in den Staaten, keine Tanten, keine Onkel und erst recht keine Großeltern. Ich wusste ja nicht einmal, wer mein Vater war.

Also kam nur mein Onkel infrage. Mein Onkel in Schottland.

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