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Gestohlene Gefühle von White, Raywen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Gestohlene Gefühle

Zwei Feinde müssen zusammenarbeiten, aneinander gebunden durch einen Zauber - kann sie ihm vertrauen? Als die Diebin Shaira auf einer Party in New York ankommt, hat sie nur ein Ziel: Ein Artefakt stehlen und schnellstmöglich wieder verschwinden. Doch sie hat die Rechnung ohne den Vampir Veyd gemacht. Seinetwegen verliert sie nicht nur das Artefakt, sondern muss auch um ihr Leben fürchten. Denn offenbar sind nicht nur Shairas Auftraggeber hinter dem Artefakt her. Um zu entkommen setzt sie ein spezielles Elixier ein, das Veyd zwingt, ihre Schmerzen zu teilen. So hat er keine Wahl, als sie vor ihren Feinden zu beschützen, statt sie ihnen auszuliefern. Während Shaira sich immer mehr zum gutaussehenden Veyd hingezogen fühlt und ihm zugleich misstraut, beginnt eine erbarmungslose Jagd ... Von Raywen White sind bei Forever by Ullstein erschienen: Entfachte Glut (Der Fluch der Unsterblichen 1) Vergessene Leidenschaft (Der Fluch der Unsterblichen 2) Flammender Sturm (Der Fluch der Unsterblichen 3) Gestohlene Gefühle (Der Fluch der Unsterblichen 4) Raywen White lebt gemeinsam mit ihrem Mann im Raum Frankfurt am Main. Schon als Kind wurde ihr nachgesagt, sie habe eine lebhafte Fantasie. Diese hat sie sich glücklicherweise bis heute bewahrt. Denn erst in den letzten Jahren entdeckte die Diplominformatikerin ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Ganz besonders haben es ihr dabei die Genres Fantasy und Romance angetan, die sie gekonnt miteinander verbindet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 500
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958183643
    Verlag: Forever
    Größe: 2914 kBytes
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Gestohlene Gefühle

2.

Ihr Blut war süß und verheißungsvoll. Dickflüssig rann es Veyds Hals hinab und mischte sich mit dem Adrenalin in seinen Adern. Er konnte den Blick nicht von der Frau in seinen Armen abwenden, deren Augen sich schlossen und ihn aus ihrer Gefühlswelt aussperrten. Er hätte zu gern die Ekstase in ihren geweiteten schwarzen Pupillen gesehen, die von einem honigfarbenen Ring umgeben waren. Aber er konnte sie spüren, fühlte das kräftige Schlagen ihres Herzens, das immer mehr ihres magischen Blutes in seinen Mund pumpte. Ihr ganzer Leib zitterte und ihre Fingernägel hatten sich tief in die Muskulatur seines Unterarms gegraben, während ihr Inneres sich immer wieder in Kontraktionen um seinen Finger schloss. Für einen Moment bedauerte er, dass sie unterbrochen worden waren, obwohl das genau das war, was er beabsichtigt hatte. Aber wer hatte ahnen können, dass dieses Stelldichein, das nur sein Alibi sein sollte, so heiß werden würde und der kesse Hintern, der sich an seinem Unterleib rieb, in ihm den Wunsch weckte, dieses Techtelmechtel an einem anderen Ort fortzuführen.

Noch einmal genoss er den Anblick der rassigen Rothaarigen im Spiegel. Allerdings war er nicht der Einzige, der das tat. Ein dunkelhäutiger Mann mit der Statur eines Schrankes in schwarzer Uniform, auf der das Logo der Sicherheitsfirma prangte, stand erstarrt in der offenen Tür. Er hatte den Mund weit aufgerissen und sah aus, als hätte er noch nie zwei Menschen beim Sex auf der Toilette erwischt. Mit einem Blick hatte Veyd den Mann analysiert und als ungefährlich eingestuft. Auch wenn er offensichtlich regelmäßig trainierte, so war er doch nur ein gewöhnlicher Mensch. Überraschend, wenn man bedachte, wie viele magische Wesen sich auf dieser Party tummelten.

Zwei kräftige Züge nahm Veyd noch aus der Vene der Frau, bevor er seine Zähne zurückzog und mit einem Zungenschlag die Wunden schloss. Erst jetzt verebbten die Wellen der Lust bei ihr. Die Lider hoben sich langsam und offenbarten ein befriedigtes Glitzern, was verblasste, sobald ihr bewusst wurde, wo sie sich befand und mit wem. Der bestürzte Blick, der über die roten Male huschte und den Wachmann nicht einmal ins Visier nahm, sprach Bände. Panisch versuchte sie Veyd von sich zu schieben und ihr Kleid wieder herunterzuziehen, allerdings steckte seine Hand noch zwischen ihren Beinen.

"Siehst du nicht, dass du störst!", sagte Veyd zum Störenfried und zog langsam den Finger aus ihrem weichen Fleisch. Ihr Körper erschauerte und sie warf ihm einen warnenden Blick durch den Spiegel zu. Atemlos zupfte sie ihr Kleid wieder an Ort und Stelle und löste sich von ihm. Er lächelte süffisant, als ihre Beine nachgaben und sie sich zitternd am Waschbecken festhalten musste.

Der Wachmann erwachte aus seiner Erstarrung und warf Veyd einen Blick zu, in dem Neid und Bewunderung lagen. "Es tut mir leid, dass ich euch bei ... ehm ... bei ..." Der dunkelhäutige Mann griff sich in den Nacken und grinste verlegen. Wurde er etwa rot?

Veyd zog die Augenbrauen in die Höhe und starrte ihn ungeduldig an. Er wollte endlich hier verschwinden und dafür müsste der Kerl seinen Job machen. Aus dem Augenwinkel bemerkte er, wie blass die Frau war. Auf seiner Zunge schmeckte er noch ihr süßes Blut, dass ihm bereits nach dem ersten kräftigen Zug aus ihrer Ader verraten hatte, dass sie eine Gestaltwandlerin war. Sie durch den Biss ihrer Sinne zu berauben wie einen gewöhnlichen Menschen, der sich dann später nicht an das Geschehene erinnern konnte, war also nicht möglich. Dabei war ihm die hübsche Frau sehr gelegen gekommen, als der stille Alarm ausgelöst worden war und er eine glaubhafte Ausrede brauchte, warum er im privaten Bereich des Gastgebers herumschlich. Bevor seine Zähne ihre helle Haut durchstoßen hatten, hatte er nicht ansatzweise geahnt, was sie war. Nun schmeckte er zu der mächtigen Süße eine feine herbe Note. Ein überraschendes Detail, das ihm ein Druckmittel in die Han

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