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Gezeichnete des Schicksals von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.06.2010
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Gezeichnete des Schicksals

Eine übermenschliche Kreatur macht die Einöde von Alaska unsicher und hinterlässt ein grauenhaftes Blutbad, wo immer sie auftaucht. Für die Pilotin Alexandra Maguire wecken die Morde Erinnerungen an ein schreckliches Ereignis aus ihrer Kindheit. Da tritt ein Fremder in ihr Leben, der überraschend tiefe Gefühle in ihr weckt. Der Vampirkrieger Kade wurde nach Alaska geschickt, um die brutalen Morde aufzuklären. Doch auch er wird von einem Geheimnis aus seiner Jugend verfolgt. Kade sieht sich einer dunklen Bedrohung gegenüber, die das zarte Band zu zerreißen droht, das zwischen ihm und der hübschen Alexandra entstanden ist...

Der siebte Band der erfolgreichen Vampirsaga 'Midnight Breed' von Bestseller-Autorin Lara Adrian!

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann an der Küste Neuenglands. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane, zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 07.06.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802585432
    Verlag: LYX
    Serie: Midnight Breed Bd.7
    Originaltitel: Shades of Midnight
    Größe: 734 kBytes
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Gezeichnete des Schicksals

Prolog

Unter einem winterlich dunklen Alaskahimmel erscholl das Heulen eines Wolfes klar und majestätisch in die Nacht. Es war ein lang gezogener Laut voll reiner, wilder Schönheit, der durch die dichten Fichten der Nordwälder drang und die zerklüfteten, schneebedeckten Felswände an den eisigen Ufern des Koyukuk River hinaufstieg. Als der Wolf seinen eindringlichen Ruf erneut erhob, erscholl misstönendes, johlendes Gelächter, und dann heulte eine betrunkene Stimme über die Flammen eines kleinen Lagerfeuers eine Antwort.

"Au-au-auuuu! Auuuuu!" Einer der drei Jungs der Gruppe, die in dieser Nacht zu dem abgelegenen Plätzchen herausgefahren war, hielt sich seine dicken Handschuhe an den Mund und jaulte dem Wolf, der daraufhin in der Ferne verstummt war, eine weitere ohrenbetäubende Antwort zu. "Habt ihr das gehört? Wir quatschen miteinander." Er nahm seinem Nebenmann die Whiskeyflasche ab, die in der kleinen Gruppe herumging. "Hab ich dir schon erzählt, dass ich mit Wölfen reden kann, Annabeth?"

Aus der tiefen Kapuze des Mädchens auf der anderen Seite des Lagerfeuers drang mit einer Wolke Atemluft ein leises Lachen. "Klang mir eher nach abgestochener Sau."

"Oh, das sind harte Worte, Süße." Er nahm einen Schluck Jack Daniel's und reichte die Flasche an den Nächsten weiter. "Dabei bin ich so begabt. Ich rede nicht bloß mit Wölfen, ich bin auch ein Wolf im Bett. Sollte ich dir gelegentlich mal vorführen."

"Ein Arschloch bist du, Chad Bishop."

Sie hatte recht, aber ihrem Tonfall nach meinte sie es nicht ernst. Wieder lachte sie, ein warmes, flirtendes, weibliches Lachen, von dem es zwischen Teddys Beinen eng und heiß wurde. Er rutschte auf dem kalten Felsen, den er sich als Sitzplatz ausgesucht hatte, herum, damit nur niemand seinen Ständer bemerkte. Da verkündete Chad, dass er pinkeln müsste, und Annabeth und das andere Mädchen begannen, sich miteinander zu unterhalten.

Von rechts bohrte sich ein spitzer Ellbogen in Teddys Rippen. "Willst du die ganze Nacht nur dasitzen und sabbern? Los, du Lusche, jetzt geh schon und quatsch sie an, um Himmels willen."

Teddy sah den hochgewachsenen, dünnen Typen, der neben ihm auf dem Felsen saß, an und schüttelte den Kopf.

"Komm schon, sei nicht so ein Hosenscheißer. Du willst es doch. Und sie beißt dich schon nicht. Das heißt, nur wenn du willst." Skeeter Arnold war derjenige gewesen, der Teddy auf diese Party mitgenommen hatte. Er hatte auch den Whiskey besorgt, etwas, was Teddy mit seinen neunzehn Jahren bisher nur einmal im Leben probiert hatte.

Alkohol war im Haus seines Vaters verboten - und auch in der ganzen Ansiedlung von sechs Personen, in der er lebte. Heute Nacht hatte Teddy die Flasche schon über zehnmal an die Lippen geführt. Er sah nicht ein, warum ihm das schaden sollte. Tatsächlich machte der Whiskey ihn warm und entspannt, ein gutes Gefühl. Er kam sich erwachsen vor, wie ein Mann.

Ein Mann, der jetzt nur eins wollte: aufstehen und Annabeth Jablonsky sagen, was er für sie empfand.

Skeeter reichte Teddy die Flasche, sie war fast leer, und sah ihm zu, wie er den letzten Schluck trank. "Ich glaube, ich hab noch was anderes, was du mögen wirst, mein Alter." Er zog seine Handschuhe aus und griff in die Tasche seines Parkas.

Teddy war nicht sicher, was Skeeter sonst noch dabeihatte, und momentan war es ihm auch egal. Er war völlig gebannt von Annabeth, die jetzt die Kapuze abgenommen hatte, um ihrer Freundin ihre neuen Piercings zu zeigen, die sich den ganzen Rand ihrer zarten Ohrmuschel hinaufzogen. Ihr Haar war polarweiß gefärbt, bis auf eine Strähne in hellem Pink, aber Teddy erinnerte sich, dass sie eigentlich brünett war. Das wusste er, weil er sie letzten Frühling in einem Stripclub in Fairbanks gesehen hatte, wo Annabeth Jablonsky als Amber Joy auftrat. Bei dem Gedanken wurden Teddys Wangen hochrot, und sein Ständer ließ sich jetzt auch nicht länger ignorieren.

"

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