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Gladium 1: Gefangen im Xandom-Tower von Kastenholz, Markus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.05.2015
  • Verlag: Amrûn Verlag
eBook (ePUB)
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Gladium 1: Gefangen im Xandom-Tower

Ein Meteorit steuert auf die Erde zu und wird von einem Mann in einer Flugrüstung mittels einer Atombombe zerstört. Am 11. September 2001 ist über Manhattan trübes Wetter. Ein Campingplatz in Rüdesheim wird von einer Explosion in Schutt und Asche gelegt. Viele Menschen sterben. Bei den Bombenlegern handelt es sich um drei völlig identische Männer. Sal Cieslarczyk, der wegen vielfachem Mord in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt, wird in seiner Zelle betäubt. Er erwacht im höchsten Gebäude der Welt, dem Xandom-Tower. Alexander Xandom II. eröffnet ihm, Sal gelte offiziell als tot, er habe es so erscheinen lassen. Sal sei frei. Er müsse ihm nur eine Woche seiner Zeit opfern und ihm zuhören. Ein Deal, auf den 'der gefährlichste Mann der Welt' nicht bereit ist, einzugehen ... Eine Serie um 'Superhelden', alternative Wirklichkeiten und eine geheime, außerirdische Bedrohung. Die Taschenbuchausgabe enthält als Bonus den ersten Prolog-Band der Reihe Markus Kastenholz wuchs im Rheingau auf und begann bereits in seiner Jugend mit dem Schreiben von phantastischen Geschichten. Er schreibt Kurzgeschichten und Romane mit Schwerpunkt im Bereich Phantastik wie Science Fiction, Fantasy und Horror, aber auch Krimis. Er ist Mitherausgeber von Nocturno, dem 'Magazin für dunkle Phantastik'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 21.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958690806
    Verlag: Amrûn Verlag
    Serie: Gladium Bd.1
    Größe: 638 kBytes
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Gladium 1: Gefangen im Xandom-Tower

PROLOG 2

Xandom Tower, Pressesaal, 1. Stockwerk

19. Januar 2000

Der Andrang zur Pressekonferenz bei AleXXAndom war nicht nur enorm, er sprengte jede bekannte Grenze. Dabei fasste der Hauptpressesaal des Konzerns bis zu zweitausend Personen.

Meist war diese Kapazität viel zu hoch, meist wurden hier vorwiegend technologische Neuentwicklungen präsentiert und mit großem Trommelwirbel in den Markt eingeführt. Günstige Werbung, die Vertreter der Presse wurden durch ein üppiges kaltes Buffet und Getränke ohne Limit positiv gestimmt.

Heute gab es weder ein Buffet, noch Getränke. Heute hätte dieser Saal um ein Vielfaches größer sein können, ohne dass ein Platz frei geblieben wäre. Die anwesenden Journalisten, Reporter und Filmteams waren privilegiert. Handverlesen war ihnen Zugang gewährt worden.

Der Lärmpegel war ebenso hoch wie der Zulauf. Alle drängten sich dicht an dicht.

Ständig spekulierte man untereinander, was man gleich erfahren würde. Nichts davon würde verlorengehen. Zahlreichen Kameras entging nichts. Sie waren vorwiegend oben auf der Balustrade aufgebaut und auf die Bühne ausgerichtet. Dort befand sich ein Rednerpult auf einem Podest. Ein riesiger Pulk an Mikrofonen war wie eine Traube davor aufgebaut.

Der Grund für diesen Ansturm war nicht allein, dass Alexander Xandom, Firmengründer und seit Jahren unangefochten reichster Mann der Welt, sich persönlich an die Presse wenden würde. In den letzten zehn Jahren war es still um ihn geworden. Nur noch selten zeigte er sich in der Öffentlichkeit. Man führte das auf sein Alter zurück, inzwischen musste er über 70 sein, vielleicht auch älter.

Man wusste von ihm nur, seine Gamma-Energiezellen hatten die Menschen nicht nur zum Mond gebracht, sein Genie und sein Erfindungsreichtum hatten der Welt auch seinen Stempel aufgedrückt. Was immer er anfasst hatte, es war zur Goldgrube geworden.

Alexander der Große, nannte man ihn.

Der Eroberer der Welt.

Die Privatsphäre, die er sich seit einigen Jahren gönnte, tat dem Erfolg von AleXXandom keinen Abbruch. Er wirkte jetzt im Hintergrund. Seine Handschrift war dennoch unverwechselbar: die Mondstationen, das Xandom-Net, der Impfstoff gegen Krebs... Das und vieles mehr, das er und seine Mitarbeiter geleistet hatten. Noch lange nach seinem Tod würde man sich an ihn erinnern, selbst dann würde er noch Leben retten und Menschen inspirieren, Großes zu tun.

Eine mittlere Sensation also, dass er selbst auf der Pressekonferenz sprechen würde.

Und doch, für den gewaltigen Ansturm gab es einen anderen Grund.

Man erwartete, Antworten zu bekommen. Antworten auf die mysteriösen Ereignisse, die die Welt seit gestern rätseln ließen.

Man wusste nicht sehr viel darüber: Die Astrographie der Kennedy-Mondstation hatte ein weit entferntes Objekt entdeckt, das direkten Kurs auf die Erde hielt. Ein Asteroid, wie es schien. Er würde einschlagen und katastrophale Folgen haben, möglicherweise sogar das Ende der Menschheit bedeuten.

Nur wenig später war von Arizonas Wüste aus ein kleiner, schneller Flugkörper aufgestiegen. Waren die Radarstationen zunächst davon ausgegangen, es handele sich um eine thermonukleare, weltraumtüchtige Rakete, um das Objekt zu zerstören, so wurde man alsbald eines Besseren belehrt: Überwachungssatelliten im Orbit machten Aufnahmen, aus denen man nicht schlau wurde:

Sie zeigten nicht den erwarteten Marschflugkörper, sondern eine Gestalt. Ob Roboter oder Mensch in einer Kampfrüstung, ließ sich nicht erkennen. Mittels eines raketenförmigen Triebwerks, das mit seiner Montur verbunden war, schoss er wie ein Pfeil in Richtung Mond und darüber hinaus, dem Asteroiden entgegen. Nein, nicht wie ein Pfeil. Dieses Ding war weitaus schneller. Schneller als jede Maschine, die von Menschenhand konstruiert worden war.

Dann - plötzlich! - ein Lichtblitz und eine gewaltige Explo

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