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Gladium 2: Die Cyborgdämonin von Mareila, Inka (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.05.2015
  • Verlag: Amrûn Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
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Gladium 2: Die Cyborgdämonin

Crystal ist Außenseiterin. Sie schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Allein in Basti findet sie einen Vertrauten und Freund. Nachdem sie ein Ritual auf einem verlassenen Friedhof beobachtet, trifft Crystal auf einen Dämon. Und ohne genau zu wissen, was sie da tut, bekämpft sie ihn und gewinnt, woraufhin einige seiner Körperteile mit verschmelzen. Es dauert nicht lange, da bekommt sie einen Brief von Alexander Xandom, der sie zu sich nach Manhattan einlädt, um ihn im Krieg gegen die Purples zu unterstützen. Crystal ist davon sofort begeistert, sieht sie so doch einen Ausweg aus ihrem Lebens-Dilemma. Im Flugzeug trifft sie Basti, der sich als Vertrauensmann Xandoms ausgibt. Doch er lügt. Basti ist ein Kollaborateur der Purples, und die haben vor, Crystal kybernetisch aufzuwerten und sie in ihren Dienst zu stellen. Als CYBORGDÄMONIN ... Ein packendes GLADIUM-Abenteuer aus der Feder von INKA MAREILA. 34 Jahre jung, alleinerziehend und voller Ideen. Die Newcomerin fiel anfangs mit Social-Fiction-Romanen, Horrorgeschichten (Fynomenon-Trilogie, Das Weltensiegel, Tod und Spiele) und dem Mysterythriller 'Fleischfang' auf, wurde mehrere Male für den Vincent-Preis nominiert und konnte sich vor Arbeit kaum retten. Sie schreibt in Serien (z.B. Schattengewächse mit Philipp Schmidt, Gladium mit Markus Kastenholz, die Erfolgsserie Violent Earth mit Marten Munsonius oder Terror im Tal der Könige mit Alfred Wallon...) mit und setzt zudem gemeinsam mit ihrem Verleger und den Autorenkollegen neue Ideen in die Tat um. Heraus kommen immer überraschende Storys ... spannend ... niemals Mainstream. Auf ihrer Webseite inkamareila.jimdo.com erfährt man mehr.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 04.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958692466
    Verlag: Amrûn Verlag
    Serie: Gladium 2
    Größe: 654 kBytes
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Gladium 2: Die Cyborgdämonin

KAPITEL 2 - CRYSTALS SUCHE





Crystal war auf dem Weg. Sie hatte einen Termin mit keinem Geringeren als Alex Xandom.

Sie hatte noch nie in einem Flugzeug gesessen. Sie war auch noch nie geflogen, abgesehen als Dämon. Sie fühlte sich regelrecht ausgeliefert, so eingesperrt, wie sie war. Sie hatte Angst. Doch gleichzeitig wusste sie, ihr blieb keine andere Wahl.

Vielleicht tat ihr ein wenig Entspannung auch gut, um nachzudenken. Sie erahnte noch längst nicht alles, was sie erwartete. Sie vermochte es sich kaum auszumalen. Trotzdem - sie verspürte eine große Neugier auf Alexander Xandom und die anderen "Freaks". Und natürlich war sie sich darüber im Klaren, Alex zu helfen würde das bisher einzig Sinnvolle in ihrem Leben sein. Sie war sich absolut sicher, genau das Richtige zu tun und stellte es nicht in Frage.

Es war drei Uhr morgens, als sie schließlich losflog. Ihren ätherischen Dämonenleib versteckte sie anfangs hinter Nebelschwaden, ehe sie höher stieg, um hinter den schwarzen Wolken der Nacht zu verschwinden. So war sie schneller als in einer S-Bahn oder in einem Bus, besonders zu dieser Uhrzeit. Außerdem fühlte sie sich sicherer, vermied konsequent Kontakt zu anderen. Jeder hätte ein Feind sein können ...

Flughafen Münster/Osnabrück, bei Greven. Sie sah ihn unter sich. Solange sie einen unstofflichen Leib hatte, würde auch das beste Radarsystem sie nicht ausfindig machen können.

Sie landete zwischen zwei Häusermauern, anschließend begann die rasche Verwandlung: Ihr rauchartiger Leib wurde zu einem festen Dämonenkörper, erst danach konnte sie wieder zu der Crystal werden, die keinen Menschen erschrecken würde. Hektisch spickte sie aus der kleinen Gasse hervor und rannte dann um die Ecke. Sie hatte noch genug Zeit zum Einchecken, und einen Koffer brauchte sie ohnehin nicht aufgeben, denn sie besaß nichts von Wert. Selbst ihre Klamotten hatte sie in der Höhle gelassen.

Wohl wissend, Xandom würde sie ohnehin mit allem ausstatten, was sie brauchte. Vermutlich würde sie sich auch von ihrem bisherigen Stil verabschieden müssen.

Visual-Kei Ade! - Hallo Spantex?

Leider hatte er ihr nicht geschrieben, was sie anzugstechnisch erwartete. So konnte sie es sich nicht ausmalen. Aber das musste er ja auch nicht, es war nebensächlich. Details sollten erst folgen, wenn sie ihn erreicht hätte.

Alex wusste bestimmt ganz genau, was er getan hatte. Selbst wenn sein Brief einem Falschen die Hände gefallen wäre, könnte ihm das nicht schaden. Bei einer so wichtigen Sache wie dieser hätte sie eigentlich zwar erwartet, dass er nicht gerade eine so altmodische Methode der Kommunikation wählte, vielleicht auch eine persönlichere. Er hätte ja jemanden schicken können. Aber auch dafür hatte er gewiss seine guten Gründe. Und der Brief ...? Keiner, der nicht schon etwas derart Verrücktes erlebt hatte wie sie - Crystal - , hätte auch nur ein Wort davon geglaubt. Jeder Normalo hätte als Verfasser einen Irren vermutet, der dem Wahn verfallen war, der reichste Mann der Welt zu sein und diese retten zu müssen.

Er überließ nichts dem Zufall, es stand zu viel auf dem Spiel. Und er wusste offenbar ganz genau, was er tat.

Das neoterische Gebäude, das sie vorfand, raubte ihr beinahe den Atem. Die Flughafenhalle war ein gigantischer Komplex aus Metall und Glas, angestrahlt von grellen Leuchtern, und sofort kam sie sich völlig fehl am Platz vor. Sie, die kleine arme Crystal, die in ihrem ganzen Leben noch nicht einen Heller verdient, sondern sich ihr Geld stets erschnorrt hatte und immer in einer heruntergekommen Absteige hausen musste, die es sich bisher nur alle zwei Wochen leisten konnte, ihre Klamotten in einem Waschsalon wieder sauber zu machen ... plö

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