text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Gladium 3: Das Nest der Purples von Kastenholz, Markus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2016
  • Verlag: Amrûn Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Gladium 3: Das Nest der Purples

Nachdem es den Wissenschaftlern von AleXXandom gelingt, eine Legierung zu entwickeln, die die Schutzpanzer der Purples durchdringt, ist es endlich möglich, sich effizient gegen sie zur Wehr zu setzen. Die Zeit der Defensive ist vorüber. Man geht daran, die Truppen zu verstärken. Keinen Moment zu früh, wie es scheint. Man fängt ein zerstückeltes Funksignal der außerirdischen Aggressoren auf und verfolgt es bis nach Stockholm. Dort entdeckt Xandom Red nicht nur eine Fabrik, die von ihnen übernommen, der Direktor offenbar durch einen von ihnen ersetzt wurde, sondern auch DAS NEST DER PURPLES. Eine Serie um 'Superhelden', alternative Wirklichkeiten und eine geheime, außerirdische Bedrohung. Markus Kastenholz wuchs im Rheingau auf und begann bereits in seiner Jugend mit dem Schreiben von phantastischen Geschichten. Er schreibt Kurzgeschichten und Romane mit Schwerpunkt im Bereich Phantastik wie Science Fiction, Fantasy und Horror, aber auch Krimis. Er ist Mitherausgeber von Nocturno, dem 'Magazin für dunkle Phantastik'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 150
    Erscheinungsdatum: 26.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958691773
    Verlag: Amrûn Verlag
    Serie: Gladium Bd.3
    Größe: 1182 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Gladium 3: Das Nest der Purples

KAPITEL 1





Xandom-Tower

8. Untergeschoss, Schießstand

Heute





Martha Leonhardt streckte die Arme aus, hob die Pistole an und brachte sie in Position. Ihre Hände hielten den Knauf der Waffe so fest umklammert, dass ihre Knöchel weiß durch ihre von Natur aus ohnehin helle Haut hervor traten.

Blitzschnell, scheinbar ohne zu zielen, drückte sie ab.

Ihr rechter Zeigefinger krümmte sich um den Abzug, der Schlagbolzen rammte sich in das Zündhütchen und aktivierte die Treibladung.

Das großkalibrige Projektil schoss aus dem Lauf.

Noch bevor die Patronenhülse ausgeworfen wurde, erfolgte der Rückstoß. Er raste an ihr hoch, bis hinauf in die Schultern. Für einen Moment meinte Martha, ihr würden die Arme ausgekugelt werden.

Der nächste Rückstoß kam mit dem nächsten Schuss.

Ein zweites Mal, ein drittes, ein viertes ...

Ständig aufs Neue drückte sie ab. Solange bis ihr ein unspektakuläres Klicken der Mechanik verriet, dass das Magazin leer war.

Jetzt erst sah sie auf, und ihr etwas glasiger wirkender, konzentrierter Blick richtete sich auf das Ziel, auf das sie geschossen hatte.

Präzise hatten die Kugeln in das purpurne Objekt eingeschlagen, das man in etwa dreißig Fuß Entfernung aufgehängt hatte. Heute, ausnahmsweise, diente als Ziel keine Scheibe aus Sperrholz, sondern der Torso eines zerstörten Androiden aus extraterrestrischer Produktion.

Kopf und Hals fehlten dem Purple. Wo sich bei ihm Arme und Beine befunden hatten, baumelten jetzt nur noch Stümpfe, aus denen jedes künstliche Leben gewichen war. Sein Körper war übersät von Verletzungen. Klauenartige Klingen hatten klaffende Wunden in ihn geschlagen.

Kabuki hatte ihn letzte Woche ausgeschaltet.

Er und zwei seiner synthetischen Artgenossen hatten einen Anschlag auf Alex Xandom II. verübt, den reichsten Menschen der Erde. Einige nannten ihn nur Alex, andere etwas spöttisch auch Alex jr. Das implizierte, er werde nie aus dem übermächtigen Schatten seines Vaters treten können. Vorwiegend Neider behaupteten das, die nicht verwanden, dass er sie in der Geldrangliste auf die hinteren Plätze verwies und sich wohl niemals etwas daran ändern würde.

Scheinbar aus dem Nichts war das Androiden-Trio aufgetaucht, im 148. Stockwerk des Xandom-Tower, wo Alex' Penthouse lag. Die Nacht hatte ihnen Deckung geboten, als sie hoch geflogen waren, um ihren Mordauftrag zu verüben. Aufgrund ihrer gestaltwandlerischen Fähigkeiten hatten sie ihren Händen und Unterarmen die Form von Strahlenkanonen gegeben. Sie waren bereit, alles in Schutt und Asche zu legen und Alex zur Hölle zu schicken.

Niemand schien sie zu bemerken. Völlig ungehindert erreichten sie die Terrasse.

Als sie Alex von draußen auf einer Couch sitzend sahen, zögerten sie nicht lange und feuerten sofort.

Rotglühende Energiestrahlen zuckten aus den Mündungen, wo einst ihre Hände gewesen waren. Pausenlos, wie toll holten sie das Letzte aus ihren Waffen. Eine so günstige Gelegenheit bekamen sie kein zweites Mal.

Mühelos schmolzen ihre Schüsse das Panzerglas der Trennscheibe und zerfetzten es.

Nicht so den Energieschirm unmittelbar dahinter, der die Penthousewohnung umschloss. Der absorbierte sämtliche auftreffenden Strahlen.

Man hatte das Trio erwartet.

Bereits vor Minuten hatten die Sensoren des Towers angeschlagen. Nur weil Alex entschieden hatte, sie durchzulassen, waren sie überhaupt bis hierher gelangt. Die Forschungsabteilung von AleXXandom würde dr

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen