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Gladium 5: PERUN SF-Serie von Giersche, Bernhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2016
  • Verlag: Amrûn Verlag
eBook (ePUB)
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Gladium 5: PERUN

'Und die Flut von Emotionen, die der rote Ball und die Bilder seiner Familie in ihm erzeugten, verdünnte die ätzende Säure des Zorns, die in ihm brodelte.' Das Team um Alex Xandom braucht dringend eine wirksame Waffe, um gegen die außerirdischen Purple bestehen zu können. Es gibt Hinweise auf eine solche, sie ist aus Fleisch und Blut und scheint nicht von dieser Welt zu sein: PERUN, der Schlächter. Xandom Red begibt sich zusammen mit Martha auf die Suche nach PERUN, um ihn vom Kampf gegen die Purples zu überzeugen. Doch Alex Xandom ist nicht der Einzige, der ihn auf seiner Seite wissen will. Die Zeit läuft ihm davon, denn es haben nicht nur die Purple ihre Klauen nach PERUN ausgestreckt ... Eine Serie um 'Superhelden', alternative Wirklichkeiten und eine geheime, außerirdische Bedrohung. Bernhard Giersche, Jahrgang 1967, ist Vater von vier Kindern und seit Jahren leidenschaftlicher Schriftsteller. Dabei fühlt er sich keinem Genre besonders verpflichtet. Seine Bücher und Beiträge zu verschiedenen Anthologien reichen vom Psychothriller, über Dystopien bis hin zum blanken Horror. Seine bewegte berufliche, wie private Vergangenheit macht ihm zum Kenner der menschlichen Abgründe und bietet ihm einen großen Erfahrungsschatz in sehr vielen anderen Themenbereichen. Hauptberuflich arbeitet der Autor in einem Pflegeberuf und ist darüber hinaus Dozent an mehreren Pflegeakademien in NRW. Er lebt und arbeitet mit seiner Lebensgefährtin im ostwestfälischen Eickelborn bei Lippstadt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 150
    Erscheinungsdatum: 31.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958692732
    Verlag: Amrûn Verlag
    Serie: Gladium .5
    Größe: 534 kBytes
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Gladium 5: PERUN

Xandom-Tower, 99. Etage, heute ...

"Unser ganzes Panoptikum hier ist ziemlich nutzlos, wenn wir nicht in der Lage sind, das Team auf vorbereitetes Terrain zu schaffen." Alex Xandom sah in die Runde. Das Kernteam war vollzählig. "Ihr wisst, darin hatten wir in Stockholm ein Problem. Hätte dort besser laufen können. Das bedeutet für uns, dass wir jemanden brauchen, der das Feld umpflügt, bevor wir ins Spiel kommen, um das Feld ordentlich zu bestellen."

Sein Blick streifte Leandrine McKinney, die ebenfalls am Tisch saß. Sie leitete nicht nur die Gladium Squad, sie versuchte aus dem Trupp, den sie um sich versammelt hatte, eine schlagkräftige kleine Armee zu machen. Danach suchte er Blickkontakt zu Kabuki, der in Gestalt eines jungen, japanisch wirkenden Mannes neben Sal saß.

"Du bist unser schwerstes Geschütz", stellte Alex fest, an den Oni gewandt.

"Aber es reicht nicht, ich weiß", kam es zurück. "Jedenfalls nicht zu diesem Zweck."

Zur Bestätigung schloss Alex kurz die Augen. Es ging ihm nicht darum, Kabukis Fähigkeiten in Frage zu stellen. Ohne ihn wären sie schon mehr als einmal ziemlich aufgeschmissen gewesen.

"Die Widerstände, die uns erwarten", fuhr er fort, "sind so umfassend, dass wir sie mit unseren Fähigkeiten nicht brechen könnten. Was uns fehlt ist eine Bombe. Ein Mensch, ein Wesen, was weiß ich, das imstande ist, verheerend zu wirken, ohne dabei selbst zu Schaden zu kommen. Das unsere Gegner dermaßen aufreibt, dass wir leichteres Spiel mit ihnen haben."

"Wie wär's mit einer Art Kamikaze-Roboter?", warf McKinney ein.

"Technologisch ist das nach unserem Kenntnisstand nicht zu bewerkstelligen. Dafür sind die Aufgaben außerdem zu diffizil." Alex Xandom sah auffordernd in die Runde. Er erwartete Vorschläge.

"Was ist mit den Informationen, die wir von den Russen haben?", warf Martha ein, die schweigend gelauscht und scheinbar abwesend auf ihr Tablet geschaut hatte. "Dieser Adveenko, von dem die Rede ist, entspricht doch genau deinen Vorstellungen von einer menschlichen Bombe."

Alex schnaufte laut, gefolgt von einer wegwerfenden Geste.

"Was wir an Informationen über ihn haben, ist zu unglaubwürdig, um darauf zu bauen. Die Forschungseinrichtung, in der er untergebracht war, wurde vollständig vernichtet, wie du weißt. Und was wir sonst noch an belastbaren Informationen haben, lässt sich nicht weiter verfolgen. Außerdem sind die Infos schon mehrere Jahre alt. Wer weiß, ob der überhaupt noch lebt - falls es ihn überhaupt je gab." Humorlos lachte er auf. "Wir haben nur dieses eine Foto von ihm. Sämtliche Daten über einen Andrej Adveenko sind aus den russischen Datenbanken gelöscht worden."

"Wenige Informationen stacheln dich doch bloß dazu an, weitere zu bekommen."

Er zuckte mit den Schultern und sah Martha resignierend an. Er hielt nicht viel von ihrem Vorschlag.

"Und selbst wenn wir es schaffen, den Mann, oder was immer er ist, ausfindig zu machen ... Nach allem, was wir über ihn zu wissen glauben, wird er wohl kaum aus patriotischen Gründen für uns kämpfen wollen. Wenn schon nicht für die Russen, dann wohl noch weniger für uns."

"Auch nicht, wenn es um einen gemeinsamen Feind geht, die Purples?"

"Betrachten wir die Angelegenheit nüchtern: Scheinbar ist er ein Monster, eine niedere, instinktgetriebene Kreatur ohne jede Vernunft oder Empathie. Dem sind gemeinsame Feinde egal."

Kaum merklich nahm sein Gesicht Zornesröte an. Alex begann sich in Rage zu reden:

"Vierhundertzweiundzwanzig Tote in Karakhun innerhalb von dreißig Minuten", sagte er langsam und leise, ließ jede Silbe nachwirken. "Darunter Frauen und Kinder. Getötet von einem einzigen Mann ohne Waffen. Martha, wenn unsere Informationen stimmen, hat er sie mit bloßen Händen auseinandergerissen."

Das letzte Wort betonte er besonders.

"Nicht gerade das Teammitglied, das ich mir wünsche." Sal Cieslarczyk, der gefährlichste

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