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Großband 2 - Chronik der Sternenkrieger Folge 9-16 in einem Buch von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
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Großband 2 - Chronik der Sternenkrieger Folge 9-16 in einem Buch

Mitte des 23. Jahrhunderts werden die von Menschen besiedelten Planeten durch eine kriegerische Alien-Zivilisation bedroht. Nach Jahren des Krieges herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, aber den Verantwortlichen ist bewusst, dass jeder neue Waffengang mit den Fremden das Ende der freien Menschheit bedeuten würde. Zu überlegen ist der Gegner. In dieser Zeit bricht die STERNENKRIEGER, ein Raumkreuzer des Space Army Corps , unter einem neuen Captain zu gefährlichen Spezialmissionen in die Weite des fernen Weltraums auf... Alfred Bekker schreibt Fantasy, Science Fiction, Krimis, historische Romane sowie Kinder- und Jugendbücher. Seine Bücher um DAS REICH DER ELBEN, die DRACHENERDE-SAGA,die GORIAN-Trilogie und seine Romane um die HALBLINGE VON ATHRANOR machten ihn einem großen Publikum bekannt. Er war Mitautor von Spannungsserien wie Jerry Cotton, Kommissar X und Ren Dhark. Außerdem schrieb er Kriminalromane, in denen oft skurrile Typen im Mittelpunkt stehen - zuletzt den Titel DER TEUFEL VON MÜNSTER, wo er einen Helden seiner Fantasy-Romane zum Ermittler in einer sehr realen Serie von Verbrechen macht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1000
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738908848
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 993 kBytes
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Großband 2 - Chronik der Sternenkrieger Folge 9-16 in einem Buch

Band 10 Der Palast

E in Raunen ging durch das Publikum, als der gewaltige, zweibeinige Sauroide durch das hohe Tor in die Mitte der Arena trabte. Das Tier bewegte sich mit überraschender Schnelligkeit. Der humanoide K'aradan-Reiter auf seinem Rücken hatte Mühe, es etwa in der Mitte des Arenaplatzes zu zügeln. Der Sauroide stieß einen grollenden Laut aus, ruderte etwas mit den vergleichsweise kleinen Armen, an deren Enden sich dreizehige Pranken mit jeweils bis zu vierzig Zentimeter langen, dolchartigen Krallen befanden.

Das Tier fegte mit seinem Schwanz über den Boden und wirbelte Staub auf. Das Publikum tobte...

D er K'aradan-Reiter hob die Hand und grüßte die Menge. Er trug einen purpurroten gepanzerten Anzug. An der Seite befand sich ein Futteral, in dem eine Man'dshar genannte Handfeuerwaffe steckte, die mit großer Wucht Gummigeschosse abfeuerte. Die Wucht war dabei so groß, dass die Projektile einen ungeschützten Kämpfer sofort getötet hätten. Durch den Schutzanzug lief der Sauroide-Reiter nun lediglich Gefahr, aus dem Sattel gerissen und aus etwa sechs bis sieben Meter Höhe zu Boden geworfen zu werden.

Ein Fanfarenstoß ertönte, und der Gegner des roten Reiters kam auf seinem fauchenden Sauroiden in die Arena geprescht.

Die Farbe seines Anzugs war blau. Er hatte das Helmvisier bereits geschlossen und schwenkte den Man'dshar in der linken Hand. Damit demonstrierte er gleichzeitig Kampfbereitschaft und Lässigkeit, denn schließlich musste er seinen Sauroiden nun lediglich mit einer Hand zügeln.

Ein durchsichtige Kuppel hüllte den Kampfplatz wie eine Käseglocke ein. Sie diente dem Schutz des Publikums vor den Mand'shar-Projektilen.

Beide Gegner prallten regelrecht aufeinander.

Die Sauroiden waren kaum zu halten. Sie schnappten mit den gewaltigen, von mehreren Zahnreihen gefüllten Mäulern nach dem gegnerischen Tier.

Die vergleichsweise schwächlich wirkenden, aber durch ihre Krallen ebenfalls recht gefährlichen Arme versuchten, den Hals des Gegners aufzuschlitzen, und die vier bis fünf Meter langen Schwänze wurden wie Peitschen eingesetzt. Zum Glück saßen die Reiter zu hoch, um von ihnen getroffen werden zu können, denn einen derartigen Schlag hätte trotz Schutzanzug keiner von ihnen überlebt.

Die Mand'shar-Pistolen wurden eingesetzt.

Eine der Gummikugeln zischte dicht am Kopf des roten Kämpfers vorbei, prallte gegen den Zuschauerschild und wurde von dort als tückischer Querschläger weitergeschickt, bevor sie schließlich dicht neben dem Kampfgeschehen in den Boden einschlug.

Ein Loch entstand, das mindestens armtief tief war und an den Bau eines assanoanischen Feuermaulwurfs erinnerte.

Die beiden Kämpfer rissen an den Zügeln ihrer Reittiere. Der Sauroide des blauen Kämpfers brüllte auf, als ihn ein Gummiprojektil mitten zwischen den beiden rudernden Stummelarmen traf.

Der Sauroide schwankte und drohte niederzustürzen.

Der rote Kämpfer setzte einen zweiten Schuss hinterher. Er versuchte gar nicht erst, den blauen Mann zu treffen. Die Trefferwahrscheinlichkeit war angesichts der Unruhe, die beide Sauroiden erfasst hatte, mehr als gering.

Stattdessen zielte er erneut auf den nicht zu verfehlenden, sehr massigen Körper des gegnerischen Reittiers, das nun endlich zu Boden ging.

Der Reiter war gezwungen abzuspringen und sich schleunigst davonzumachen, denn der Sauroide wälzte sich durch den Staub und hätte seinen Reiter andernfalls unter sich zermalmt.

Das Publikum jubelte.

Der Kampf, dessen Ziel es war, den Gegner - gleichgültig mit welchen Mitteln - aus dem Sattel seines Sauroiden zu befördern, war beendet.

Der rote Kämpfer reckte die Hand mit seiner Mand'shar-Pistole triumphierend in die Höhe.

Langsam beruhigte sich auch sein Reittier, das ein paar böse Wunden an der Seite abbekommen hatte. Die dolchartigen Klauen des gegnerischen Ti

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