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Halo: Das letzte Licht Roman zum Game von Denning, Troy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2016
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Halo: Das letzte Licht

Das Jahr 2553. Der seit Dekaden andauernde Krieg zwischen der Menschheit und der Allianz neigt sich dem Ende zu. Doch es droht neues Unheil. Tief unter der Oberfläche des Planeten Gao existiert ein weitläufiges Höhlensystem das für seine fast magischen Wunderheilungseffekte berühmt ist. Doch nun werden die Einwohner Goas zunehmend Opfer von brutalen Morden. Ein Team von Spartanern soll der Sache nun auf den Grund gehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 22.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833233883
    Verlag: Panini
    Größe: 1042 kBytes
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Halo: Das letzte Licht

1. Kapitel

08:32 Uhr, 2. Juli 2553 (Militärkalender)

Tatort Charlie, 104 Meter unter der Oberfläche

Montero-Höhlensystem

Campos-Naturgebiet, Planet Gao, Cordoba-System

Sonderermittlerin Veta Lopis war dazu erzogen worden, alles am UNSC zu hassen, was man am Weltraumkommando der Vereinten Nationen nur hassen konnte, von seiner erdrückenden Macht über seine kriminellen Kriegspraktiken bis hin zu den brutalen Mördern in seinen Reihen, die Spartans genannt wurden. Insofern würde es sie nicht überraschen, wenn sich herausstellte, dass einer dieser Hünen in ihren energiebetriebenen Kampfrüstungen der Serienmörder war, der im Montero-Höhlensystem sein Unwesen trieb. Dergleichen würde definitiv in ihr Schema passen: Die Verletzungen der Opfer ließen auf einen großen Angreifer mit übernatürlicher Kraft schließen - Verletzungen wie gebrochene Knochen, abgetrennte Gliedmaßen, geplatzte Organe und zertrümmerte Schädel.

Doch ein guter Ermittler ließ sich nicht von seinen persönlichen Vorbehalten beeinflussen. Ein guter Ermittler sammelte Beweise, wog Fakten gegeneinander ab und entwickelte allein auf dieser Grundlage eine Theorie über das Verbrechen.

So hatte Veta es schon immer getan, und so würde sie es auch diesmal tun. Sie würde die Opfer untersuchen, für alle acht Morde ein Zeitraster erstellen und dieses dann mit den bekannten Aufenthaltsorten aller Tatverdächtigen abgleichen. Dann würde sie die Schwächen und Gewohnheiten der verbliebenen Verdächtigen ermitteln und dieses Wissen nutzen, um Druck auf sie auszuüben. Sie würde geduldig und beharrlich bleiben und die Schlinge immer weiter zuziehen, bis der wahre Mörder am Ende feststand.

Und sollte es sich dabei um einen der riesigen Spartans in ihren vierhundert Kilo schweren Mjolnir-Rüstungen handeln, die gerade mit ihr durch die Dunkelheit fuhren, dann würde Veta tun, was sie immer tat.

Sie würde ihn zur Strecke bringen.

Der Höhlenboden begann steiler abzufallen, und das Wimmern der Elektromotoren wurde schriller, als das Tunnelwiesel den Gang wechselte und auf seinen Gummirädern beschleunigte. Einen Moment später erreichte die kleine Höhlenbahn einen breiten Tunnel, der vom Platinglanz der Arbeitslampen erhellt wurde. Wie der Rest des Montero-Höhlensystems war auch dieser Korridor heiß und feucht und von Mineraldämpfen erfüllt, doch die wunderschönen Sintergebilde entlang der Wände badeten in einem kalten, blauen Licht, das sie wie gefrorene Wasserfälle aussehen ließ.

Als das Tunnelwiesel schließlich stehen blieb, tauchten drei UNSC-Marines in schwarzen Kampfanzügen aus den Schatten auf und näherten sich dem Fahrzeug. Sie salutierten vor dem UNSC-Major, der neben Veta saß, dann trat einer von ihnen - ein älterer Soldat mit buschigen, grauen Augenbrauen - vor, um Meldung zu machen.

"Gebiet gesichert, Major."

"Danke, Sergeant." Ira Halal, der Offizier an Vetas Seite - schlank, mit schwarzen Haaren und blauen Augen -, war von der Militärstaatsanwaltschaft des UNSC hergeschickt worden, um bei den Mordermittlungen zu helfen. Bislang hatte er sich als pflichtbewusst und intelligent, wenn auch als wenig kooperationsbereit erwiesen. "Irgendwelche unerwarteten Besucher?"

"Wir haben keine gefunden, Sir." Der Sergeant blickte sich kurz in dem Hauptkorridor um, ehe er hinzufügte: "Allerdings sind die Bewegungssensoren bei den Bedingungen hier unten nicht sonderlich zuverlässig, und es gibt zweiundzwanzig Tunnel, die in diesen hier münden. Wir können nicht alle gleichzeitig überwachen."

Halal nickte. "Natürlich nicht", sagte er. "Es war von Anfang an unwahrscheinlich, dass unsere UP zum Ort des Verbrechens zurückkehren würde."

Der Sergeant runzelte die Stirn. " UP , Sir?"

"Unbekannte Person", klärte Veta ihn auf. Sie kletterte aus dem Lorenwagen. "Ich würde mich gerne

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