text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Heliosphere 2265 - Band 9: Entscheidung bei NOVA (Science Fiction) von Suchanek, Andreas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.07.2013
  • Verlag: Greenlight Press
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Heliosphere 2265 - Band 9: Entscheidung bei NOVA (Science Fiction)

Nach zahlreichen Schicksalsschlägen scheint sich das Blatt für die Crew der HYPERION zu wenden. Sie sind Teil der Rebellenflotte und stehen nicht mehr alleine gegen die Diktatur auf der Erde.
Nach den Vorbereitungen von Tess Kensington und Ivo Coen setzt Admiral Pendergast die Flotte in Richtung der NOVA-Station in Gang. Hier treffen zahlreiche Schicksale aufeinander, alte Freunde kehren zurück, Opfer werden gebracht und Rätsel gelöst.
Doch steht am Ende tatsächlich der so sehnlichst erhoffte Sieg?

Dies ist der neunte Roman aus der Serie 'Heliosphere 2265'

Andreas Suchanek, geboren am 21.03.1982, schrieb zwischen 2010 und 2012 für die mittlerweile eingestelle Bastei-Heftromanserie 'Sternenfaust'. Dort konnte er insgesamt 7 Romane beisteuern. Es folgte 2012 der Einstieg bei 'Maddrax - Die dunkle Zukunft der Erde' mit Band 335.
Im November 2012 startete Andreas Suchanek seine erste eigene Science-Fiction-Serie 'Heliosphere 2265', die monatlich als E-Book und alle zwei Monate als Taschenbuch erscheint. Anfang 2013 erfolgte der Einstieg bei der Mystery-Serie 'Professor Zamorra - Der Meister des Übersinnlichen'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 107
    Erscheinungsdatum: 17.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944652252
    Verlag: Greenlight Press
    Serie: Heliosphere 2265 Bd.9
    Größe: 751 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Heliosphere 2265 - Band 9: Entscheidung bei NOVA (Science Fiction)

Dreadnought TORCH, Kommandobrücke, 06. August 2266, 17:31 Uhr

"Vierte Salve konnte erfolgreich abgewehrt werden", meldete Kirby. "Die SIRIUS, die PYXIS und die CONTROL haben einen Teil ihrer Defensivwaffen dazu verwendet, uns zu schützen. Alle drei Schiffe sind schwer beschädigt und lassen sich zurückfallen."

"Status der Raketenforts?", wollte Santana wissen. Ihr wurde noch immer ganz schlecht, wenn sie an die letzten Minuten dachte. Insgesamt sieben Salven hatte die PEGASUS in Richtung der TORCH abgefeuert. Jede Salve hatte aus 1200 Torpedos bestanden, was bedeutete, das insgesamt 8400 Gefechtsköpfe auf die TORCH zugeflogen waren. Nur dank der Hilfe der übrigen Schiffe hatten sie überlebt - wenn auch angeschlagen. Doch der Schutz verschwand in diesem Moment.

Die Raketenforts feuerten glücklicherweise nicht auf die TORCH im Speziellen, sondern auf alle Schiffe der Flotte. Das dünnte den Strom aus und machte eine Verteidigung erst möglich. Ein gezieltes Feuer würde die TORCH umgehend zerstören.

"NOVA arbeitet daran", meldete Tasha Yost.

Was läuft da nur schief, verdammt noch mal, dachte Santana.

Der Angriff artete in eine Katastrophe aus. Die Schiffe der Alzir-Systemflotte stellten keine ernste Bedrohung dar. Ein Teil von ihnen floh auf einem Vektor systemauswärts, andere waren auf dem Weg zur NOVA-Station. Wieder andere trieben hilflos im Raum, weil die E.C.s die Killchips gezündet hatten oder sie im Kampf beschädigt worden waren.

Die Raketenforts und die Schiffe von Guevara hingegen waren gefährlich. Jeder Torpedo konnte der sein, der die TORCH oder eines der Begleitschiffe vernichtete. Zu einem derartigen Scharmützel hatte es Santana nie kommen lassen wollen.

"Einige von Guevaras Schiffen wenden sich gegen ihn", meldete Bai Yun. "Die Formation zerfällt. Der Raketenbeschuss lässt nach."

"Die Forts?"

"Steigern den Beschuss", sagte Kirby aufstöhnend. "Mehrere von ihnen wurden zusätzlich in unsere Richtung verlegt und richten ihre Mündungen aus."

Santana schloss die Augen. Eine weitere Salve konnten sie selbst mit der Hilfe der anderen Schiffe nicht abfangen. In der Holosphäre schwebten die Torpedos wie winzige Glühkäfer heran, sie hatten ihren Weg direkt aus der Hölle gefunden, um die Flotte in den Untergang zu reißen. Mit einer Gnadenlosigkeit, wie sie nur eine grausame Seele ersinnen konnte, flogen die Icons auf die Rebellenflotte zu.

Selbst die sonst stets gut gelaunte Kirby wirkte völlig erschöpft. "Ich starte unsere letzten Abfangtorpedos." Sie blickte auf. "Damit ist das Depot leer. Wir haben keinerlei Munition mehr. Es ist vorbei."

Santana wusste, sie würden bis zum Letzten kämpfen. Die Laser und Abfangraketen des Schiffes fraßen einen Teil der Lichtpunkte, die Flechettes und Täuschkörper trugen ihr Übriges dazu bei. Wie gerne hätte sie jetzt noch ein paar - sie lachte auf - Kensington-Gondeln gehabt. Doch die neue Gefechtsdoktrin hatte die altersschwache TORCH nicht mit einbezogen, weshalb sie keine der Raketengondeln erhalten hatten.

Kurz bevor die ersten Torpedos das Schiff erreichten, vergingen sie allesamt in lautlosen Explosionen.

Für einige Sekunden herrschte Schweigen.

"Was ist gerade passiert?", wollte Santana wissen.

"Captain Coen meldet soeben, dass die Raketenforts umprogrammiert wurden. Sie feuern ab sofort auf jeden Torpedo, der in ihrer Reichweite startet. Damit soll jede weitere Kampfhandlung unterbunden werden. Ich zitiere: Es ist genug Blut geflossen."

Santana atmete laut auf, und einige Offiziere auf der Kommandobrücke begannen tatsächlich

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen