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Hidden Hero 3: Versteckte Wahrheit von Rothe, Veronika (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2017
  • Verlag: Dark Diamonds
eBook (ePUB)
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Hidden Hero 3: Versteckte Wahrheit

Band 3 der romantischen Superhelden-Reihe "Hidden Hero"
Wenn alles, was du zu wissen glaubst, plötzlich nicht mehr gilt...
Nachdem sich die Situation in New York weiter zugespitzt hat, bleibt Lily nichts anderes übrig, als unterzutauchen. Sie flieht zur Akademie der Superhelden, um dort gemeinsam mit Hero dem letzten Geheimnis des Phantoms auf die Schliche zu kommen. Doch dann entdeckt sie eine Wahrheit, die ihre ganze Welt aus den Angeln hebt...
Mit Charme und Humor entführt Veronika Rothe ihre Leser in eine Welt voller Superhelden. Die Autorin kombiniert große Gefühle mit dramatischen Wendungen und überrascht durch eine außergewöhnliche Heldin, die den Mut besitzt, ihrem Herzen zu folgen.
//Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//
//Alle Bände der romantischen Superhelden-Reihe:
-- Hidden Hero 1: Verborgene Liebe
-- Hidden Hero 2: Maskierte Gefahr
-- Hidden Hero 3: Versteckte Wahrheit
-- Hidden Hero: Alle Bände der romantischen Superhelden-Trilogie in einer E-Box!//
Diese Reihe ist abgeschlossen.

Veronika Rothe wurde 1990 im schönen Allgäu geboren. Nach einem Geschichtsstudium in Freiburg i.Br., Bamberg und Leipzig verschlug sie es zurück in den Süden, wo sie mit ihrer Familie lebt. Als Bloggerin ist sie in den Gefilden der romantischen und fantastischen Literatur schon lange zu Hause und ihre erste eigene Fantasygeschichte hat sie bereits im zarten Alter von neun Jahren verfasst. Seitdem ist auch die Liebe zum Schreiben ein fester Bestandteil ihres Lebens.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 405
    Erscheinungsdatum: 21.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646300635
    Verlag: Dark Diamonds
    Größe: 2972kBytes
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Hidden Hero 3: Versteckte Wahrheit

2

Jetzt bin ich auch noch Clown in einer Scheißzirkusnummer.

Meine Laune war wieder mal auf dem Tiefpunkt. So tief, dass selbst der Mariannengraben nicht reichen würde, um sie zu messen.

Nein, ich nerve euch nicht schon wieder mit der Aufzählung meiner Probleme, das habe ich ja schon getan. Ich wollte nur noch mal darauf hinweisen.

Die Laune besserte sich auch nicht unbedingt, als ich mich wie eine Verbrecherin, ein Mafia-Opfer oder eine unförmige und viel zu sperrige Handtasche in Grumpy-Cat-Optik in Ninas Kofferraum quetschte.

Ja, richtig gelesen.

Trotz Verletzungen, Schmerzen und der Tatsache, dass ich nicht mal richtig laufen konnte, musste ich mich in einem beschissenen Kofferraum zusammenrollen und möglichst die Klappe halten. Vor mich hinzuheulen hatte man mir zum Glück aber noch nicht verboten ...

Hero war nicht mehr aufgetaucht, seit er so wütend abgehauen war, und das machte mich echt fertig. Ich wollte ihm unbedingt von dem Brief erzählen, davon, dass sein Dad gar nicht tot war - aber wie, zur Hölle, sollte ich das anstellen, wenn er keinen einzigen Anruf annahm oder Nachrichten las?! Ich verstand ja, dass er stinksauer auf mich war. Ich hatte quasi sein Leben zerstört und brachte nichts als Chaos, Leid und Tod. Ein bisschen wie ein apokalyptischer Reiter - der, der die Welt in Blumen ertränkte. Oder wahlweise auch derjenige, der die anderen nur kopierte, weil er selbst nichts konnte.

Gott, ich wollte mir gar nicht vorstellen, wie Chris reagieren würde, wenn er von dem Brief des Phantoms Schrägstrich seines nicht ganz so toten Vaters erfuhr. Entweder er rastete komplett aus - berechtigt - oder er wäre noch enttäuschter und trauriger als zuvor. Was war schlimmer? Ein toter Dad oder einer, der die ganze Menschheit und alle Superhelden dezimieren wollte?

Tja, während ich im dunklen und scheißunbequemen Kofferraum herumlag, hatte ich reichlich Zeit, meine Gedanken in düstere Regionen meines Hirns schweifen zu lassen.

Nicht gut.

Habe ich euch eigentlich schon erzählt, wie ich in den Kofferraum gekommen war? Nein?

Das ist nämlich auch eine Story, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Es war einmal ein kleines heulendes Mädchen, das einen nicht ganz so schönen Brief bekommen hatte. Die beste Freundin dieses Mädchens kam ins Zimmer und brach in Panik aus, als sie sich die liebevoll geschriebenen Zeilen zu Gemüte führte.

Boah, die Idee dieses märchenhaften Erzählens ist zwar ganz geil, aber ich habe gerade echt keinen Nerv, das durchzuziehen. Sorry.

Also gut, noch mal von vorn.

Nina kam rein, als ich wegen des Briefs gerade panisch rumheulte, und nachdem ich ihr denselben wortlos gereicht hatte, brach auch sie in Panik aus.

Verständlicherweise.

Der oberste Senator war gleichzeitig der oberste Bösewicht? Klang wie eine echt schlechte Wendung in einem beschissenen drittklassigen Film. Total vorhersehbar und klischeemäßig. Welcher fantasielose Mensch ließ sich bitte so einen Mist einfallen?

Nachdem sich die Panik so weit gelegt hatte, dass Windy Woman - wo wir gerade beim Thema fantasielos sind - alias meine beste Freundin wieder klar denken konnte, begann sie sofort einen Plan zu schmieden.

"Wir fahren auf der Stelle", verkündete sie entschlossen und begann die wenigen Sachen zu packen, die ich offensichtlich in meinem Zimmer hatte. Jemand - ich tippte mal stark auf Hero - war wohl in meinem Hotelzimmer gewesen und hatte alles, was dort rumlag, in meinen Koffer geschmissen, bevor er so wütend abgerauscht war.

"Aber was ist mit Chris? Ich kann ihm doch nicht am Telefon erzählen, was wir wissen! Das wäre sogar für meine Verhältnisse extrem asozial und daneben ..."

Nina seufzte, hielt in ihrer Packwut kurz inne und kam dann zu mir. Sanft nahm sie mich in die Arme und mir war einf

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