text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Honey Badgers Honigsüß & bitterböse von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2019
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
10,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Honey Badgers

Als Grizzly-Gestaltwandler war Berg Dunn schon in vielen ungewöhnlichen Situationen. Doch dass eine hübsche, nackte Frau wie aus dem Nichts auf seinem Balkon auftaucht, findet selbst er merkwürdig. Und dann fordert die Unbekannte auch noch von ihm, dass er ihr seine beste Pistole überlässt! Berg findet heraus, dass sie eine Honigdachs-Gestaltwandlerin ist, und verliert sein Herz an sie. Doch Charlie Taylor-MacKilligan muss ihre kleinen Schwestern vor ihrem mordlustigen Vater beschützen und es passt ihr gar nicht, dass Berg sich plötzlich als ihr Aufpasser aufspielt. Immerhin sind Honigdachse Überlebenskünstler! Aber Berg ist unverschämt sexy, das muss Charlie zugeben. Vielleicht jagt sie ihn nicht fort – wenn er denn mit ihr mithalten kann. G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Honey Badgers", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 01.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492992428
    Verlag: Piper
    Originaltitel: Hot and Badgered
Weiterlesen weniger lesen

Honey Badgers

Prolog

Charles Taylor war bis zu diesem Moment nicht klar gewesen, wie schnell das Leben eines Mannes auf den Kopf gestellt werden konnte.

In der einen Sekunde hatte er zwei verrückten Frauen zugehört, die er seit Jahren kannte und die versuchten, ihn dazu zu überreden, das Rudel eines jungen, arroganten Wolfs zu übernehmen, den sie alle hassten. In der nächsten klingelte es an der Tür ... und alles veränderte sich. Für immer.

Er hatte die Tür des Haupthauses des Rudels geöffnet und seine zwölfjährige Enkelin mit ihren beiden Halbschwestern davor stehen sehen.

Die anderen beiden waren nicht seine Enkelinnen. Seine Tochter hatte den Nachwuchs ihres nutzlosen Exfreunds aufgenommen, weil sie eben so war, seine Carlie. Sie hatte diese Mädchen zu sich genommen und sie großgezogen, als seien es ihre eigenen Kinder. Ohne zu fragen. Ohne Vorbehalte. Und weil es in Carlies Augen das Richtige war.

Als Charles also die Tür öffnete und diese drei Mädchen davor stehen sah, schmutzig, voller blauer Flecke und mit einem verletzten Ausdruck in den Augen ... wusste er Bescheid. Er wusste, dass sein kleines Mädchen tot war. Er wusste es und war am Boden zerstört.

Aber was sollte er machen? Er musste tun, was seine Tochter gewollt hätte: die drei Mädchen aufnehmen. Sie großziehen, auch die beiden, die nicht nur nicht von seinem Blut, sondern nicht einmal zu einem Bruchteil Wolf waren. Die Mittlere war ein reinblütiger Honigdachs, wie ihr idiotischer Vater und ihre kriminelle Mutter, die nach einem schiefgegangenen Juwelenraub eine langjährige Haftstrafe in einem bulgarischen Gefängnis absaß.

Die zweite war halb Honigdachs und halb Tiger. Charles' Rudel hielt nichts von Katzen. Nicht einmal ein ganz klein wenig. Sie tolerierten schon die Hauskatzen nicht, die durch ihr Viertel in Wisconsin stromerten. Was also würden sie mit diesem kleinen Mädchen mit den großen Augen machen, das den Gestank von Katze verströmte?

Die Mädchen hatten jedoch eins, das für sie sprach: Sie waren jung. Die Älteste zwölf, die Mittlere elf und die Kleinste noch keine acht.

Als die beiden Wölfinnen, vor denen Charles sich gerade gerettet hatte, die Mädchen sahen, schnappten sie nach Luft und führten die Kinder sofort ins Wohnzimmer.

"Was ist passiert?", fragte Lotti Charles' Enkelin. "Wo ist eure Mama?"

Seine Enkelin schaute zu ihm hoch, und wieder sah er die Antwort in ihren Augen. Die Antwort, die ihm schon in dem Moment, als er die Haustür geöffnet hatte, klar geworden war.

"Meine Tochter ist tot", sagte er ausdruckslos und versuchte dabei immer noch zu verarbeiten, was genau das bedeutete.

Lotti und Jane verstummten, und ihre Hände verharrten auf den leichten Mänteln, die die Mädchen für den Marsch von Connecticut nach Wisconsin getragen hatten, um das Rudel ihrer Mutter zu erreichen. Mitten im Winter.

Entsetzt sahen die beiden Wölfinnen zuerst Charles und dann einander an.

"Besorgen wir ... besorgen wir euch Mädchen etwas zu Essen", stotterte Jane. "Ihr müsst halb verhungert sein."

Lotti stand auf und sagte leise zu Charles: "Wir haben vielleicht ein Problem ... mit zwei von ihnen."

"Wenn ich hier das Feld räumen muss, werde ich das tun." Er dachte an seine Tochter und daran, wie sie so eine Situation gehandhabt hätte. "Doch ich werde sie nicht voneinander trennen."

Lotti legte Charles eine Hand auf die Brust. "Ich gehe und rede mit ihm."

Er nickte und hockte sich vor seine Enkeltochter, um ihr aus dem Mantel zu helfen, aber bevor er eine Chance dazu bekam, war Lotti schon wieder zurück. "Er will mit ihnen reden. Allein."

Stirnrunzelnd schaute Charles über seine Schulter zu seiner alten Freundin hinüber. "Was?"

Sie zuckte die Achseln.

"Das kannst du vergessen", sagte er. Er würde seine traumatisierte Enkelin und ihre Schwestern nicht dem Bullshit dieses Idioten aussetzen.

"W

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen