text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

HOTEL MEGALODON ein Tiefsee-Thriller von Chesler, Rick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2019
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

HOTEL MEGALODON

Ein einzigartiges Unterwasser-Luxushotel in der Nähe einer tropischen Insel ... wenige Tage vor dem großen Eröffnungswochenende. Die ganze Welt fiebert voller Spannung diesem nur ausgesuchten VIPs vorbehaltenen Megaereignis entgegen und nur zwei Dinge trennen das Hotel noch von seiner glamourösen Eröffnung - ein skrupelloser Geschäftsmann und ein achtzehn Meter langer prähistorischer Hai. Als der Unterwasserkomplex von dem räuberischen Ungeheuer belagert wird, muss die frischgebackene Meeresbiologin Coco Keahi den Kampf gegen das uralte Ungetüm aufnehmen. Doch die Gefahr lauert nicht nur im Wasser, denn auch ein menschliches Ungeheuer setzt alles daran, sie zu einem Opfer der Kreatur werden zu lassen ... Ein heißer Syfy-Channel 'Sharknado'-Anwärter. [Amazon.com] Rick Chesler, der bereits über dreißig Romane verfasst hat, besitzt einen Abschluss in Meeresbiologie und ist die meiste Zeit über mit Bootfahrten, Tauchen oder um die Welt reisen beschäftigt, um Ideen für seinen nächsten Thriller zu sammeln. Derzeit lebt er zusammen mit seiner Familie in Süd-Florida, an den Ausläufern des Bermuda-Dreiecks.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 332
    Erscheinungsdatum: 31.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958354135
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 1789 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

HOTEL MEGALODON

Kapitel 1

Sechs Monate später

Coco Keahi grinste ihr verzogenes Spiegelbild in der Acrylkuppel des Mini-U-Boots an. Ihre Nase sah darin viel breiter und platter aus als in Wirklichkeit ... eine übertriebene Betonung ihrer polynesischen Wurzeln. Auch ihre Frisur, das lange, wallende schwarze Haar war verzerrt. In ihr floss hawaiianisches Blut, und diese nicht ganz alltägliche Abstammung hatte ihr zu einem vollen Stipendium verholfen, mit dem sie an der Universität von Hawaii Meeresbiologie studiert hatte. Dabei hatte sie überragende Leistungen erbracht, vor allem in Kursarbeiten zum Thema Ökologie von Korallenriffen. Nach ihrem Abschluss war sie wie die meisten Studenten am Ende ihrer Universitätszeit auf Jobsuche gegangen. Aufgrund der schlechten Arbeitsmarktlage auf Hawaii hatte sie sich schließlich familiäre Beziehungen zunutze gemacht und eine Stelle auf den entlegenen Fidschis gefunden; einer Inselrepublik im Südpazifik, die sechs Flugstunden von ihrer Heimat im Aloha-Staat entfernt lag.

Dort geschah jedoch gerade etwas so Aufregendes, dass die Reiseentfernung in den Hintergrund trat. Ein entfernter Cousin, der in Suva arbeitete, hatte ihr von einem unglaublichen neuen Projekt erzählt, das ein australischer Bauträger finanzierte: ein Unterwasserhotel. So spannend Coco das auch gefunden hatte, hatte sie es sich zunächst nur als Urlaubsort vorstellen können, aber nicht als möglichen Arbeitsplatz. Sie war schließlich Meeresbiologin und keine Hauswirtschafterin oder dergleichen. Zumindest hoffte sie das. Andererseits war ihr auch klar gewesen, dass sie früher oder später jede Stelle annehmen musste, die sich ihr bot. Doch dann hatte ihr Cousin auf einmal gesagt, dass man eine Gruppe von Meeresbiologen anstellen würde, um den Hotelgästen umweltbezogene Besichtigungstouren anzubieten und die ihnen dabei helfen sollten, erklärende Beschilderungen im gesamten Komplex zu gestalten, die Informationen zum Meeresleben bieten würden.

Coco hatte das zuerst als weit hergeholt erachtet, aber auch keinen Grund gefunden, der dagegen sprach, es zu wagen. Denn jeder Meeresbiologe im Pazifischen Raum würde sich um einen solchen Job reißen. Nachdem sie ihre Bewerbung online eingereicht hatte, war sie gar nicht davon ausgegangen, je eine Antwort zu erhalten. Eines Tages jedoch hatte sie einen überraschenden Anruf erhalten und war zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden, und ehe sie gewusst hatte, wie ihr geschah, war sie nach Fidschi geflogen - eines der wenigen exotischeren Länder als Hawaii - und das sogar auf Kosten des Unternehmens. Dort geht es noch so zu wie bei uns vor fünfzig Jahren!, hatte eine ihrer Tanten gemeint.

Nach ihrer Ankunft war Coco von einem Gremium der Hotelleitung empfangen worden, das ihr Fragen gestellt hatte, die zunächst, so schien es, überhaupt nichts mit dem Job zu tun hatten. Situationsbezogene Fragen wie "Können Sie uns von einem Moment erzählen, in dem Sie zu etwas aufgefordert worden sind, was Sie nicht tun wollten?" oder "Wie würden Sie sich verhalten, wenn Sie der Meinung wären, ein Aufseher erledige seine Arbeit nicht ordnungsgemäß?"

So war es über eine Stunde lang weitergegangen. Ein halbes Dutzend Personen hatte sie abwechselnd befragt, während die anderen Notizen gemacht hatten, und Coco war die ganze Zeit über bemüht gewesen, sich nicht von der atemberaubenden Aussicht durch das vom Fußboden bis unter die Decke reichende Wandfenster - der unberührten, mit Palmen besprengten Lagune draußen - ablenken zu lassen. Später hatte man dann auch die erwarteten Fragen gestellt, auf die sie bestens vorbereitet gewesen war. "Welche Fische sind das?", "Benennen Sie diese Korallenart", "Führen Sie uns durch dieses Unterwasservideo des Riffs, und spielen Sie die virtuelle Fremdenführerin", "Welche Missstände tun sich an von Menschen gebauten Unterwasseranlagen im Laufe der Zeit auf?"

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen