text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 28.09.2018 per Download lieferbar

Online verfügbar

Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft

Nur sie kann das Herz des Jägers berühren

Asher gehörte einst zu den Jägern, die von dem wahnsinnigen Vampir Dragos zu Killern herangezogen wurden. Seit er seine Freiheit wiedererlangte, lebt er zurückgezogen auf einer einsamen Farm in der Wüste Nevadas. Doch eines Nachts wird er unvermutet zum Retter einer jungen Frau, die skrupellose Gangster in der Wüste verschwinden lassen wollen. Die toughe junge Stammesgefährtin zieht ihn sofort in ihren Bann. Aber Naomis Feinde sind ihr noch immer auf den Fersen, und Asher wird in ein tödliches Spiel verwickelt, in dem die Liebe zur gefährlichsten Waffe von allen werden könnte.

'Lara Adrian verwöhnt uns immer aufs Neue mit ihrer perfekten Mischung aus Romantik, Leidenschaft, Sinnlichkeit und Action.' Reading Diva

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Florida. Neben ihrer äußerst erfolgreichen Vampirserie

Midnight Breed hat sie unter dem Namen Tina St. John auch mit historischen Liebesromanen eine große Fangemeinde gewonnen. Mit For 100 Days - Täuschung erschien 2017 ihr erster Contemporary-Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 28.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307674
    Verlag: LYX
    Serie: Hunter Legacy .1
    Originaltitel: Born of Darkness (Hunter Legacy 01)
Weiterlesen weniger lesen

Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft

1

Die Mojave-Wüste erstreckte sich schier endlos unter einem pechschwarzen Himmel. Niemandsland ... nur viele Morgen öder Landschaft, die aus abweisender Vegetation und allen möglichen nachtaktiven Raubtieren bestand, welche die Dunkelheit auf der Suche nach Beute durchstreiften.

Aber so bedrohlich die wilden Bewohner der Mojave auch sein mochten, gab es doch keinen gefährlicheren Jäger als den Stammesvampir, der jetzt hinter dem Steuer eines alten Pick-ups über die schmale Piste raste.

Aber heute Abend hatte Asher sich nicht aufgemacht, um für sich selbst zu jagen. Er hatte die alte Ranch, die etwas mehr als dreißig Meilen von der nächsten Stadt entfernt in der Wüste lag, verlassen, um Futter für die Tiere sowie Vorräte zu besorgen. Die Fahrt zurück in die Zivilisation an der Grenze des Bundesstaates Nevada gehörte zwar nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen, doch es war eine Pflicht, die er übernommen hatte, um sich bei dem in die Jahre gekommenen Menschen zu revanchieren, von dem er vor fünfzehn Jahren aufgenommen worden war. Ned Freeman hatte ihm ohne viele Fragen Unterschlupf gewährt. Auch war ihm keine Furcht anzumerken gewesen oder Abscheu davor, wer - oder was - Asher war oder vor dem, was er gewesen war, ehe es ihn auf das Land des alten Mannes in der Wüste verschlagen hatte.

Seit Neds Ableben im letzten Jahr gab es niemanden, der sich um das bescheidene Gehöft und die Tiere gekümmert hätte, und so war Asher geblieben. Warum auch nicht? Er musste nirgends dringend hin, und es gab auch niemanden, der auf ihn wartete. Als ein im Labor gezüchteter Killer war er geboren und aufgezogen worden, ein Leben als Einzelgänger zu führen. Selbst jetzt kannte und wollte er es nicht anders.

Die leere Weite der Landschaft, die Ashers Zuhause geworden war, stellte während der Fahrt mit Neds Pick-up auf der sich windenden Schotterpiste mitten durch die Mojave National Preserve nur einen schwachen Trost dar. Der Einkauf mit Hin- und Rückfahrt, der normalerweise nur zwei Stunden gedauert hätte und zu dem er um acht Uhr abends aufgebrochen war, hatte sich zu einem fünfstündigen Trip verlängert, nachdem unterwegs ein Reifen geplatzt war. Der Ersatzreifen, den Ned hinter den Sitzen in der Fahrerkabine verstaut hatte, war in keinem besseren Zustand, hatte Asher feststellen müssen, und so war ihm nichts anderes übrig geblieben, als zu Fuß zu einer rund um die Uhr geöffneten Tankstelle am Highway zu laufen und Flickzeug zu besorgen.

Es war eine Erleichterung, endlich nach Stunden mitten im Gewühl von lärmenden Menschen auf die Ranch zurückzukehren. Menschen machten ihn nervös, und zwar nicht nur weil sein Anblick die meisten Sterblichen beunruhigte. Mit seiner Größe von fast zwei Metern, einem Gewicht von hundertzwanzig Kilo an einem Tag mit wenig Nahrung und den Tätowierungen ähnelnden Dermaglyphen, die ihn als Stammesvampir reinsten Blutes auswiesen, verschmolz er nicht gerade mit der Masse.

Zwanzig Jahre war es jetzt her, dass die Existenz der Stammesvampire, die sich den Planeten mit den Menschen teilten, enthüllt worden war. Doch das Verhältnis zwischen den Spezies war immer noch gespannt - um es vorsichtig auszudrücken. Glücklicherweise kümmerten sich andere Abkömmlinge seiner Art um diese Probleme. Asher überließ die diplomatischen und heldenhaften Bemühungen, für Frieden zu sorgen, gern den Kriegern des Ordens und ihren Commandern, die in den größeren Städten auf der ganzen Welt stationiert waren. Und er? Er hatte genug Morde begangen, und ein Held war er schon gar nicht gewesen.

Mit weit geöffnetem Fenster, um die kühle Nachtluft hereinzulassen, saß er bequem hinter dem Steuer und schaute nach vorn auf die schmale Straße mit den unzähligen Löchern im Asphalt, die vom schwachen, gelben Licht der Scheinwerfer des ratternden Pick-ups erhellt wurden. In der Ferne heulte ein Kojote, und kurz darauf fielen andere in den Jagdgesang ein.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen