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Im Schatten der drei Monde (Die Monde-Saga 2) Fantasy-Liebesroman von A., Ewa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.08.2017
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Im Schatten der drei Monde (Die Monde-Saga 2)

**Endlich der Folgeband des E-Book-Bestsellers 'Unter den drei Monden'!** Die 19-jährige Stammeshäuptlingstochter Minea könnte mit Leichtigkeit jeden Mann an sich binden. Aufgrund ihrer Abstammung und außergewöhnlichen Schönheit würden ihr auf dem alljährlichen Heiratsfest des Fastmö so gut wie alle Türen offen stehen. Doch ausgerechnet der Mann, der ihr Herz seit Jahren zum Klopfen bringt, bleibt dem Fest jedes Mal fern und gehört auch noch einem Stamm an, der mit ihrem eigenen nichts zu tun haben will. Aber das Schicksal überwindet alle politischen Abgründe. Als sie ihm auf einer missglückten Reise schließlich doch gegenübersteht, hat der Mann ihrer Träume nicht nur sein Gedächtnis verloren, sondern muss sich auch noch als ihr Verlobter ausgeben, um ihre Ehre zu retten. Zu spät begreift er, wer Minea eigentlich ist und was seine Lüge für Folgen hat... //Dies ist ein Roman aus dem Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.// Alle Bände der elektrisierenden Bestseller-Reihe 'Die Monde-Saga': -- Unter den drei Monden (Die Monde-Saga 1) -- Im Schatten der drei Monde (Die Monde-Saga 2) -- Im Licht der drei Monde (Die Monde-Saga 3) -- Alle drei 'Monde'-Bände der elektrisierenden Bestseller-Reihe in einer E-Box// Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden und haben ein abgeschlossenes Ende.

Ewa A. erblickte 1970 als fünftes Kind eines Verlagsprokuristen und einer Modistin das Licht der Welt. Im Jahr 2014 erfüllte sie sich den Traum, das Schreiben von Geschichten zu ihrem Beruf zu machen, und wurde selbständig freiberufliche Autorin. Nach wie vor lebt sie mit ihrem Ehemann und den zwei gemeinsamen Kindern in der Nähe ihres Geburtsortes, im Südwesten Deutschlands.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 487
    Erscheinungsdatum: 25.08.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646300314
    Verlag: Impress
    Serie: Die Monde-Saga 2
    Größe: 2474 kBytes
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Im Schatten der drei Monde (Die Monde-Saga 2)

Kapitel 1
Leben und Sterben

Sie kamen! Bald würden sie ihn einholen. Aber dazu durfte es nicht kommen. Die Flucht musste ihm unbedingt gelingen. Zu viel hing von seinem Überleben ab.

Er hörte bereits ihr Ächzen und das Poltern des Gerölls, das unter ihren Stiefeln den Hang hinabrollte. Ihr lautstarkes Herannahen übertönte das Pochen seines Herzens, das in seinen Ohren nachhallte.

Aber er hörte auch die Schreie - sogar hier oben, im Gebirge. Noch immer drang das panische Kreischen der Frauen und das schrille Weinen der Kinder zu ihm. Das Kampfgebrüll der Männer war jedoch verklungen. Schon seit einer Weile. Aus dem angsteinflößenden Brüllen der Krieger war ein leises Todesröcheln geworden.

Schwer atmend hastete der junge Mann unter der heißen Mittagssonne steil bergauf. Immer wieder rutschte er auf dem kalkweißen Schotter aus. Doch genauso stetig kämpfte er sich auf die Beine zurück und setzte in größter Eile seine Flucht fort. Obwohl sein gestählter Körper von unzähligen Wunden übersät war und er unter der Anstrengung zitterte, rang er seinen Muskeln alles ab, zu dem sie noch fähig waren. Stunden des Laufens und Kämpfens lagen bereits hinter ihm und sein Leib wehrte sich mit Schmerzen gegen die unmenschliche Belastung. Doch unermüdlich hetzte er den Berg hinauf und fortwährend hinter ihm seine Häscher.

Braune Strähnen hatten sich aus den langen Zöpfen des Kriegers gelöst und klebten auf seiner nassen Stirn. Über seinen schmalen Lippen, die er fest aufeinanderpresste, sammelten sich Schweißperlen. Auch an seinen Schläfen rannen die Tropfen entlang. Die Tunika unter seinem Umhang klebte durchtränkt an seiner Brust und den Schulterblättern. Mit jedem Atemzug blähten sich seine Nasenflügel auf. Die smaragdgrünen Augen des jungen Mannes blieben unbeirrt auf das Ziel gerichtet, den Gebirgskamm oben. Denn er wusste, dort gab es eine Möglichkeit, seine Verfolger abzuhängen.

In einer nahe gelegenen Schlucht brach sich nämlich ein breiter Fluss einen schnellen Weg ins Tal. Die tosenden Wassermassen würden ihm die Gelegenheit geben, eins seiner größten Talente zur Flucht zu nutzen: das Tauchen. Schließlich hatte er zwei Jahre lang heimlich tauchen geübt und nur deswegen den Wettkampf des Sjöhastrids gewonnen. Keiner konnte so lange unter Wasser bleiben wie er. Wenn er Glück hatte, schafften das nicht einmal die Fremden, die hinter ihm herjagten und unbedingt seinen Tod wollten. Sollte er ihnen in die Hände fallen, hätte er sein Leben verwirkt. Wahrlich, sie hatten nicht einen einzigen seiner Mitkämpfer am Leben gelassen und das konnte nur eins bedeuten: Ihr Eindringen sollte den restlichen Einwohnern Arets verborgen bleiben. Deshalb durfte auch er ihnen nicht entkommen und sollte sterben.

Ein jäh einsetzendes Seitenstechen raubte dem Krieger den Atem und war ein sicheres Anzeichen dafür, dass sein Körper bald am Ende seiner Kräfte war. Aber der braunhaarige Mann schwor sich, er würde nicht aufgeben. Lieber würde er noch auf blutenden Knien davonrobben, als sich diesen Mördern freiwillig auszuliefern.

Stur biss der Krieger die Zähne zusammen und quälte sich trotz der Pein, die ihn am ganzen Leib marterte, den Hang hinauf. Damit ihn das Schwert beim Laufen nicht behinderte und er es dennoch jederzeit greifen konnte, hatte er den Waffengürtel geschultert. Krampfhaft versuchte er, das Tempo beizubehalten, aber der Abstand zu seinen Verfolgern wurde immer geringer. Sie kamen näher und näher.

Bilder stiegen in seinem Kopf auf, die ihm trotzig die Wut verliehen, überleben zu wollen. Mit eigenen Augen hatte er zusehen müssen, wie die Krieger der Gul tapfer gekämpft hatten und doch nichts gegen die Fremden hatten ausrichten können. Auch er hatte gekämpft gegen die Flut der Unbekannten, die vermutlich nach wie vor mit dem Meer an Land gespült wurden. Woge um Woge waren die bewaffneten Eindringlinge über den Stamm der Gul hereingebrochen und vernichteten

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