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Karpatenfürst Erotischer Vampirroman von Landers, Kim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.11.2011
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Karpatenfürst

Osteuropa im 19. Jahrhundert: Anton Drazice kehrt nach Prag zurück, um die Dcera, den Orden der Vampirjägerinnen, auszurotten. Einzig Daniela, ein Mischwesen aus Dcera und Dhampir, kann entkommen. Drazice reist nach Rumänien in die Karpaten, um mit Fürst Valerji cel Bâtrân, Oberhaupt eines der ältesten und mächtigsten Vampirclans, zu paktieren. Als Daniela erfährt, dass Drazice in die Karpaten zu dem Vampirfürst gereist ist, schließt sie sich fahrenden Zigeunerinnen, Bluthuren, an und folgt ihm. Mehrere Vampire, unter ihnen Fürst Valerji, suchen die Bluthuren im Zigeunerlager auf. In Notwehr tötet Daniela einen der Vampire. Getrieben von seinem Verlangen, Daniela zu besitzen, droht Valerji, sie und die Zigeunerinnen wegen des Mordes an seinem Gefolgsmann zu töten, wenn Daniela ihm nicht für Liebesdienste zur Verfügung steht. Daniela fühlt sich von dem dunklen Fürsten angezogen und lässt sich willig verführen. Doch Drazice sinnt nach wie vor auf Rache, und auch Valerji würde nicht zögern, sie töten, wüsste er um Danielas wahre Identität ... Band 2 von Kim Landers' Serie um den Orden der Dcera. Kim Landers lebt heute in der Nähe von Hannover auf einem idyllischen Bauernhof. Die meisten ihrer Romanideen entstehen auf dem Rücken ihrer Pferde oder bei ausgedehnten Spaziergängen durch den Wald. Sie schreibt erfolgreich in den Genres Romantic Fantasy und erotische Liebesromane, manche auch vor historischem Hintergrund. Einige ihrer Romane sind geprägt von Spannung und einer guten Portion Nervenkitzel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 08.11.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864950124
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 796 kBytes
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Karpatenfürst

1.

Prag, Frühjahr 1841

Der Vorhang wurde mit einem Ruck beiseite gerissen. Erschrocken zuckte Oana zusammen und fuhr auf dem Hocker herum. Wer zum Teufel war so dreist und störte sie bei ihrer Abendtoilette? Sie hasste es, wenn jemand ungebeten den Kopf hereinstreckte und ihr ungeschminktes, bleiches Gesicht sah. Hastig klopfte sie mit den Fingern auf ihre Wangen, damit sie ein wenig rosa Farbe annahmen.

Ein elegant gekleideter Mann trat ein und füllte mit seiner Statur den winzigen Raum aus. Unter seinem grünen Frack glänzte eine Seidenweste mit aufwendiger Stickerei. Seine langen, schlanken Beine steckten in einer hellgrauen Wollhose und endeten in schwarzen Stiefeln. Er trug eine Reitgerte in der Hand und schlug sie lässig in seine Handfläche.

Seine schwarzen Augen blickten amüsiert auf sie herunter. Ihr Herz klopfte heftig. Bei Gott, sie hatte fast vergessen, wie gut er aussah und welche Anziehungskraft er noch immer auf sie ausübte.

Die goldglänzenden, kunstvoll drapierten Locken, die sein jungenhaftes Gesicht umrahmten und ihm das Aussehen eines Engels verliehen, bildeten den perfekten Kontrast zu seiner schwarzen Seele. Genau dieser Gegensatz faszinierte sie und zog sie magisch an.

"Was willst du?", fragte sie mit heiserer Stimme.

Seine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, das jede Frau wie Butter in der Sonne schmelzen ließ.

"Was werde ich schon wollen, Oana?" Ehe sie antworten konnte, stand er so dicht vor ihr, dass seine Kälte sie einhüllte und Schauer über ihren Körper liefen, die als lustvolles Ziehen in ihrem Schoß endeten. So war es immer gewesen, seitdem sie ihn kannte. Die Gefühle, die er auslöste, waren mächtig und nahmen von ihr Besitz. Nur ein Blick genügte, sie gefügig und willenlos zu machen.

Seine Besuche waren selten, und wenn er kam, verlangte es ihm nach Befriedigung seiner Lust. Sie hatte ihm diese immer gegeben. Auch heute würde sie sich nicht verweigern. Er spielte mit ihr, das war ihr klar. Aber sie empfand mehr für ihn. Es war eine unerwiderte Liebe, die sich nur von der Hoffnung auf ein Wiedersehen nährte und ihr einsame Nächte bescherte. Sein Blick glitt von ihrem Gesicht zu ihren harten Brustwarzen, die sich deutlich unter dem dünnen Leibchen abzeichneten. Sie trug das ungewöhnliche und wenig reizvolle Unterhemd unter den Kleidern, weil die Nächte in den Karpaten kalt waren. Es zog durch jede Ritze des Planwagens. Bei jeder Bewegung rieb der Stoff an ihren empfindlichen Knospen. Das erregte sie in seiner Gegenwart und erinnerte an ihre Liebesspiele, in denen er so lange mit Zunge und Lippen ihre Brustwarzen liebkost hatte, bis sie rot und wund waren. Es hatte bei jeder Berührung gebrannt wie die Bisswunde an ihrem Hals von ihren Freiern. Ihre Hand ertastete den Schorf am Hals, der sich über den Löchern gebildet hatte.

Doch das Brennen stand in keinem Vergleich zu dem Feuer, das jetzt in ihr unter seinem begehrlichen Blick aufflackerte.

Oana empfand mehr für ihn, als es zuträglich war. Wie oft war sie gewarnt worden, sich nicht an ihren vampirischen Beschützer zu verlieren. Schon als Dreizehnjährige hatte sie ihn vergöttert, nachdem er sie in der Gosse Prags aufgelesen hatte, damit sie nicht mehr um jedes Stückchen Brot betteln musste. Sie war ein Kind gewesen, das durch die Realität der Aussicht auf ein glückliches Leben beraubt worden war und in einer Welt ohne Sonnenschein lebte. Bis sie ihm begegnet war. Erst durch ihn kehrte Licht in ihr tristes Dasein. Dafür war sie ihm unendlich dankbar.

In

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