text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Kuss des Schattenwolfs von Klinger, Janin P. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2015
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (PDF)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Kuss des Schattenwolfs

Für Jason und Serena läuten die Hochzeitsglocken. Doch privates Glück und ihre Liebe füreinander verschont sie nicht vor Jokers finsteren Machenschaften. Als Jase zudem ein fataler Fehler unterläuft, der nicht nur seine Karriere als Polizist aufs Spiel setzt, sondern ihn auch psychisch unter enormen Druck setzt, beschließt er, Joker ein für allemal das Handwerk zu legen. Da Joker es auf Werwölfinnen abgesehen hat, versucht Jase, seine Frau aus der Sache herauszuhalten. Doch Serena lässt sich nicht davon abbringen, an der Seite des Mannes zu kämpfen, den sie liebt, und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrem schlimmsten Feind.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 316
    Erscheinungsdatum: 01.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864433375
    Verlag: Sieben Verlag
    Größe: 859 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Kuss des Schattenwolfs

Kapitel 3

Zwei Tage vor der Hochzeit saßen Jase und Serena gemeinsam auf dem Sofa. Der Fernseher war ausgeschaltet und als einziges Geräusch in der ganzen Wohnung ertönte Shadows leises Schnarchen vom Teppich her, während er mit aus dem Maul hängender Zunge auf dem Rücken schlief. Blossom hatte sich im Bett breitgemacht, aber Shadow konnte, wie ein kleines Kind ohne seine Mutter, nicht ohne Serena schlafen. Jase verstand ihn inzwischen sehr gut, aber heute fanden Serena und er trotz der Gegenwart des anderen keine Ruhe.

"Eigentlich ist es doch keine große Sache", flüsterte sie, als hätte sie seine Gedanken erraten. Sie saß zwischen seinen Beinen und lehnte mit dem Rücken an seiner Brust, während er die Arme um sie geschlungen hatte und sein Kopf auf ihrem ruhte. "Ich meine, dadurch ändert sich ja nichts. Wieso können wir da vor Aufregung nicht schlafen?", fuhr sie leise fort.

"Nun, es ist immerhin etwas anderes, ob du mich jederzeit einfach so in den Wind schießen könntest oder ab übermorgen dafür die Scheidung einreichen musst."

Sie schnaubte. "Als ob man dich einfach so in den Wind schießen könnte. Du würdest mich doch wie ein Bullterrier verfolgen."

"Du kennst mich einfach zu gut." Er grinste. "Aber theoretisch könntest du es tun."

"Kannst du denn auch wegen der Hochzeit nicht schlafen?", wollte sie wissen.

"In gewisser Weise schon", gab er zu. "Ich hätte nicht gedacht, dass es eine solche Bedeutung für mich haben könnte, wo ich dich bereits seit Langem als meine Frau betrachte. Trotzdem bin ich aufgeregt. Aber es gibt noch einen anderen Grund."

"Und der wäre?"

"Heute habe ich ein paar Worte mitbekommen, die nicht für meine Ohren bestimmt waren. Feli hat Vince um den Ersatzschlüssel zu deiner Wohnung gebeten. Offenbar plant sie eine Entführung."

Kerzengerade fuhr Serena hoch und drehte sich halb zu Jase um. "Das ist nicht dein Ernst!"

Shadows Schnarchen strauchelte einmal, bevor es wieder in einen gleichmäßigen Takt überging. "Doch", erwiderte er leise. "Oder hast du deinen Junggesellinnenabschied vergessen?"

Sie verzog mürrisch die Schnute und kuschelte sich wieder an seine Brust. "Oh, ich will nicht", murmelte sie und nahm seine Hand. "Kannst du nicht die Tür verbarrikadieren oder so?"

"Das wäre ziemlich fies."

"Du kennst Feli und ihre Partys nicht. Die sind fies. Was muss ich tun, damit du mich vor ihr beschützt?", fragte sie flehentlich und spielte mit seinen Fingern.

"Du wirst von mir vor jedem beschützt, der eine Gefahr für dich darstellt. Auf deine Brautjungfer trifft dies nicht zu, ganz egal, wie schlecht ihre Ideen sind. Apropos Brautjungfer", fiel ihm da ein, "wer sind denn nun eigen t lich unsere Trauzeugen?"

"Meiner wird wohl Darren und deiner Steven?", meinte sie, aber es klang eher wie eine Frage.

Jase zuckte die Achseln. "Um den Part wolltest du dich kümmern. Hat dein Bruder tatsächlich Lust?"

"Hm", sie machte ein zerknirschtes Gesicht. "Ich weiß nicht, ob man von Lust sprechen kann, aber er würde es machen. Bloß Steven ...", sie suchte nach den richtigen Worten, "na ja, ich denke, er hat aus Höflichkeit Ja gesagt, aber in Wahrheit will er nicht derart im Rampenlicht stehen. Das sagt zumindest Alex. Ich möchte aber nicht nur meine Brüder neben uns stehen haben. Und Feli will lieber Brautjungfer sein. Wie wäre es denn mit einem der Jungs von der Band? Meintest du nicht, sie wären alte Kumpels von dir?"

"Nein, sie haben bei uns am Traualtar nichts zu suchen", begann er, zögerte dann aber. Wie konnte er es am besten erklären, ohne sie an Joker

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen