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Lila 3 - Die Rache von Stahlberg, Frank-M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Lila 3 - Die Rache

Lila und Camilla erhalten überraschenden Besuch: Eine Gumbin bittet die beiden um Beistand, denn das Gumbenvolk wird von grausamen Wesen heimgesucht, die aus den Experimenten des Magiers Urkalan hervorgingen. Lilas Einfallsreichtum ist gefragt um dieser Bedrohung Herr zu werden. Allerdings stellt sich bald heraus, dass es nur die 'Spitze des Eisberges' war und hinter den Überfällen noch jemand anderes steckt, mit dem niemand gerechnet hat.

Frank-Martin Stahlberg wurde am 2.1.1957 in Bad Salzuflen, einem kleinen Kurort in Nordrhein-Westfalen, als zweites von fünf Geschwistern geboren. Dort wuchs er auch die ersten 19 Jahre seines Lebens auf und besuchte nach der Grundschule erst ein mathematisch naturwissenschaftliches Gymnasium, um dann auf ein musisches und Kunst-Gymnasium nach Detmold zu wechseln. Dort wurden auch die Grundlagen zu seinem künstlerischen Werdegang gelegt. Neben dem Geigen- und Bratschenspiel verlagerte sich sein Interesse auch zusehends auf die Malerei. Gefördert wurde dies besonders von dem auch überregional be- und anerkannten, mehrfach international ausgezeichneten freischaffenden Künstler Hans Helmut von Rath. Während des folgenden Pädagogik- und Psychologiestudiums in Hamburg trat die Kunst vorübergehend etwas in den Hintergrund um danach umso stärker wieder Besitz von ihm zu ergreifen. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Zeichnungen, Ölbilder und parallel dazu etliche Keramiken, die auch den Mittelpunkt der ersten Ausstellungen bildeten. 1982 zog Stahlberg an den Ortsrand des bekannten Künstlerdorfes Worpswede bei Bremen, wo er bis heute seine Inspirationen in künstlerische Werke umsetzt. Ab 1985 trat Stahlberg eine Stelle als Modellierer und Designer in Bremen an, die auch heute noch einen Teil seines beruflichen Lebens bildet. 1998 schließlich begann eine neue Schaffensperiode: Als Ergänzung zu den Bildern entstanden erste Texte, welche die Bildinhalte mit zusätzlichem Leben füllten. Schnell blieb es nicht bei diesen Geschichten, sondern es entstanden die ersten Bücher zu einer ganzen Fantasyreihe. Gleichzeitig wuchs der Wunsch, diese auch passend zu illustrieren. Durch Künstler wie Boris Vallejo und Luis Royo inspiriert, machte sich Frank-M. Stahlberg die Airbrushtechnik zu eigen, die ihm, in Kombination mit anderen Techniken, als geeignetstes Medium erschien, die erdachten Bilder umzusetzen. Neben den Bildern zu den Lila- und Shaktyri-Bänden entstanden auch viele andere Werke in dieser Mischtechnik, die seitdem auch auf etlichen Ausstellungen und Messen im In- und Ausland zu sehen sind. Daneben entstand, parallel zu dem Shaktyrizyklus, der ebenfalls komplett mit Illustrationen in Airbrushtechnik versehen wird, auch das erste Kinderbuch des Malers und Autors, welches von ihm mit Aquarellbildern belebt wurde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 02.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741247842
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Lila .3
    Größe: 2977kBytes
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Lila 3 - Die Rache

1

"Milla?"

"Mhm?"

"Schläfst du schon?"

"Mm, Mm, jetzt nicht mehr! Was ist denn?"

"Ach, eigentlich nichts, ich wollte dich nicht wecken! Ich kann bloß nicht schlafen, und da dachte ich, wenn du auch nicht schläfst, könnten wir uns noch ein bißchen unterhalten."

Camilla, die vergangene Woche ihren fünfzehnten Geburtstag gefeiert hatte, drehte sich zu ihrer zwölfjährigen Cousine Lila um, von welcher nur das Gesicht und die Flügel unter der Decke hervorsahen: "Macht nichts, daß du mich geweckt hast, Lil, ich hatte sowieso gerade einen doofen Traum."

"Was ist eigentlich mit dir und Bregard los?" wollte Lila wissen, "ihr trefft euch ja kaum noch. Seid ihr nicht mehr verliebt?"

"Na ja, eigentlich schon, zumindest so'n bißchen. An sich find' ich ihn in Ordnung, bloß in letzter Zeit will er mehr, so überall rumgrabbeln und so, und auf Umwegen will er mir zu verstehen geben, daß er auch mit mir ... , ach, du weißt schon, aber das will ich nicht, jedenfalls jetzt noch nicht. Dann ist er immer gleich beleidigt, und das kann ich nicht ab! Darum halte ich erstmal ein wenig mehr Abstand, verstehst du?"

"Na klar, das fänd' ich auch extrem lästig. Igitt, wenn ich mir das vorstelle ...!"

"Nun, soo schlimm ist so was auch nun wieder nicht!

Ich will es nur einfach noch nicht."

"Laß uns lieber über 'was anderes reden, Milla, ich find' solche Sachen ziemlich peinlich! Willst du denn später immer noch mit ihm zusammenziehen? Er wollte doch mal, als wir hierher gezogen sind, mit dir zusammen ein Haus bauen."

"Nee, das ist vorläufig kein Thema mehr für mich. Ganz vielleicht irgendwann einmal ... "

"Find ich auch besser so", bekannte Lila erleichtert, "ich möchte, daß du hier wohnen bleibst!"

"Du Lil, hättest du nicht auch Lust, einen Flug zur Ruinenstadt zu machen? Ich sähe mir gern die unterirdischen Paläste mal näher an. Als wir da gefangen waren, hatten wir ja kaum Gelegenheit dazu!"

"Hm", machte Lila nachdenklich, "Lust hätt' ich schon, aber meine und deine Mama erlauben das sicher nicht. Schließlich laufen da bestimmt immer noch etliche von Urkalans Monstern 'rum!"

"Ach ja, daran habe ich gar nicht mehr gedacht, denen möchte ich auch auf keinen Fall wieder begegnen!"

"Wir könnten ja fragen, ob wir Corinna besuchen dürfen oder Bernhard, Martha und Anna", schlug Lila vor.

"Corinna zu besuchen, hätte ich schon Lust", stimmte Camilla zu, "mit der kann man auch immer über neue Sachen reden und was unternehmen, bei Martha und Bernhard kann es eher schon mal langweilig werden. Wir könnten sonst auch mal wieder zu Meliolantha fliegen, vielleicht zaubert sie uns etwas vor!"

"Nein", widersprach Lila, "Mama hat gesagt, daß Meli mit Lisbeth irgendwohin, ganz weit weg, gefahren ist."

"Na gut, dann machen wir ... ", Camilla kam nicht mehr dazu, ihren Satz zu beenden, denn sie wurde von einem zarten Klopfen an der Fensterscheibe unterbrochen.

"Das ist bestimmt Bregard", mutmaßte Lila, "auf den hab' ich jetzt absolut keinen Bock, laß uns so tun, als schliefen wir!"

"Ich glaube nicht, daß Bregard hier mitten in der Nacht ankäme, weil er weiß, daß du ja auch hier bist, und wenn er es doch ist, muß es schon wirklich etwas Dringendes sein. Ich schau mal lieber nach!"

Die junge Elfe sprang aus dem Bett, lief zu dem runden Fenster ihres Zimmers, welches das Obergeschoß des Baumhauses bildete, in dem die beiden Mädchen mit ihren Müttern wohnten, und blickte hinaus, zunächst, ohne es zu öffnen. Auch Lila kam nun hinzu, doch vorerst konnten sie nichts Besonderes entdecken; der Biberteich, über den die riesige Buche den Ast streckte, auf dem sich ihr Haus befand, lag still im Schein des aufgehenden Halbmondes, und die einzigen Geräusche, die sie im Augenblick vernahmen, waren die Rufe eines Käuzchens und das gelegentliche Quaken der Frösche.

"Vielleicht war es nur eine Meise, oder so",

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