text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Lila 5 - Tödliche Königin von Stahlberg, Frank-M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.05.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lila 5 - Tödliche Königin

Eine unbekannte Krankheit, die entweder den Tod oder entsetzliche psychische Veränderungen der Betroffenen zur Folge hat, gibt den Elfen Rätsel auf und stellt sie vor schier unlösbare Probleme. Auch Lila wird mit ihren jugendlichen Freunden auf unangenehmste Art mit dieser neuen Bedrohung konfrontiert, die nicht nur alles intelligente wie auch tierische, sondern ebenso alles pflanzliche Leben bedroht und unwiederbringlich zu zerstören scheint. Kann es noch Hoffnung geben? Die Elfen versuchen alles, doch eine nach der anderen fällt der 'tödlichen Königin' zum Opfer. 'Verloren' ist der vorerst letzte Band der fünfteiligen Fantasyreihe 'Lila'.

Frank-Martin Stahlberg wurde am 2.1.1957 in Bad Salzuflen, einem kleinen Kurort in Nordrhein-Westfalen, als zweites von fünf Geschwistern geboren. Dort wuchs er auch die ersten 19 Jahre seines Lebens auf und besuchte nach der Grundschule erst ein mathematisch naturwissenschaftliches Gymnasium, um dann auf ein musisches und Kunst-Gymnasium nach Detmold zu wechseln. Dort wurden auch die Grundlagen zu seinem künstlerischen Werdegang gelegt. Neben dem Geigen- und Bratschenspiel verlagerte sich sein Interesse auch zusehends auf die Malerei. Gefördert wurde dies besonders von dem auch überregional be- und anerkannten, mehrfach international ausgezeichneten freischaffenden Künstler Hans Helmut von Rath. Während des folgenden Pädagogik- und Psychologiestudiums in Hamburg trat die Kunst vorübergehend etwas in den Hintergrund um danach umso stärker wieder Besitz von ihm zu ergreifen. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Zeichnungen, Ölbilder und parallel dazu etliche Keramiken, die auch den Mittelpunkt der ersten Ausstellungen bildeten. 1982 zog Stahlberg an den Ortsrand des bekannten Künstlerdorfes Worpswede bei Bremen, wo er bis heute seine Inspirationen in künstlerische Werke umsetzt. Ab 1985 trat Stahlberg eine Stelle als Modellierer und Designer in Bremen an, die auch heute noch einen Teil seines beruflichen Lebens bildet. 1998 schließlich begann eine neue Schaffensperiode: Als Ergänzung zu den Bildern entstanden erste Texte, welche die Bildinhalte mit zusätzlichem Leben füllten. Schnell blieb es nicht bei diesen Geschichten, sondern es entstanden die ersten Bücher zu einer ganzen Fantasyreihe. Gleichzeitig wuchs der Wunsch, diese auch passend zu illustrieren. Durch Künstler wie Boris Vallejo und Luis Royo inspiriert, machte sich Frank-M. Stahlberg die Airbrushtechnik zu eigen, die ihm, in Kombination mit anderen Techniken, als geeignetstes Medium erschien, die erdachten Bilder umzusetzen. Neben den Bildern zu den Lila- und Shaktyri-Bänden entstanden auch viele andere Werke in dieser Mischtechnik, die seitdem auch auf etlichen Ausstellungen und Messen im In- und Ausland zu sehen sind. Daneben entstand, parallel zu dem Shaktyrizyklus, der ebenfalls komplett mit Illustrationen in Airbrushtechnik versehen wird, auch das erste Kinderbuch des Malers und Autors, welches von ihm mit Aquarellbildern belebt wurde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Erscheinungsdatum: 12.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741235733
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Lila .5
    Größe: 3435kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lila 5 - Tödliche Königin

1

"He, Lil, sieh mal, wer da kommt!" rief Camilla, als sie ihren ersten Schrecken überwunden hatte, den ihr der Anblick des heranjagenden Falken beschert hatte. Lila drehte sich in der Luft und blickte in die von ihrer Cousine gewiesene Richtung.

"Gnumba!" freute sich die zwölfjährige Elfe, "das wurde auch mal wieder Zeit!"

Schon wurde der Falke bei ihnen abgebremst und verhielt auf der Stelle rüttelnd in der Luft. Auf seinem Rücken saß das vierzehnjährige Gumbenmädchen, das mit rund sechzehn Zentimetern in etwa Lilas Größe hatte.

"Hallo, Lil, hallo, öh, Milla!"

"Hi, öh, Gnumba!" ahmte Lila die Gumbin lachend nach, die daraufhin auch sofort verlegen errötete. Camilla, die mit ihren sechzehn Jahren über etwas mehr Feingefühl verfügte, sah Lila strafend an: "Du bist echt fies, Lil!"

"Halb so wild", wehrte Gnumba ab, "das macht mir nichts aus! Aber wollen wir nicht lieber, öh, landen, als hier eine Luftkonferenz abzuhalten?"

"Du hast Recht, Gnummi, dann schick dein Reittier mal fort!" Camilla gab Lila einen Wink, und schon hatten die zwei Elfen das Gumbenmädchen unter den Achseln gefaßt und aus dem Sattel gehoben. Gnumba kreischte im ersten Moment vor Schreck und fing auch noch an zu zappeln, weil sie extrem kitzelig war.

"Hey, Gnumba, halt still, oder wir lassen dich fallen!" drohte Lila.

"Wenn ihr aufhört, mich zu, öh, kitzeln, schaffe ich das auch!" keuchte die Angesprochene, "außerdem zieht ihr mich aus!" Sie bemühte sich, das hochgerutschte Hemd wieder herunterzuziehen.

"Stell dich nicht so an", grinste Lila, die allerdings gut reden hatte, da Elfen bis zum Alter von sechzehn Jahren keine Kleidung tragen und Nacktheit deshalb gewöhnt waren. "Mich an deiner Stelle würde mehr stören", setzte sie mit einem Zwinkern hinzu, welches jedoch nur Camilla sehen konnte, "daß dir Bregard gerade genau unter den Rock schaut!"

"Was?!" kreischte Gnumba, kniff die Beine zusammen und schaute nach unten. Dort war aber im Gegensatz zu Lilas Behauptung weder Bregard (ein Exfreund von Camilla) noch sonst irgendjemand zu sehen.

"Ooh, Lila! Wieso falle ich auf deine Scherze bloß immer wieder herein?" regte sich die Gefoppte auf, die jetzt von den beiden Elfen auf dem Boden abgesetzt wurde. Mit einem schrillen Pfiff rief sie ihren Falken herbei, der unschlüssig in der Luft kreiste.

"Bevor ich ihn, öh, wegschicke, müßte ich erstmal von euch wissen, wie lange ich bleiben kann, damit ich ihm deutlich machen kann, wann er, öh, wiederkommen soll."

"Da brauchst du uns doch nicht extra zu fragen, Gnumba", sagte Camilla, "du kannst natürlich so lange bleiben, wie du Lust hast!"

"Super!" freute sich das Mädchen, "dann bleibe ich eine Woche, o.k.?" Sie flüsterte ihrem Vogel etwas zu, dabei seinen Hals tätschelnd. Das Tier hob den Kopf, ließ einen Schrei ertönen, der wie eine Antwort klang, und flog dann pfeilschnell davon. Anschließend schlenderten die drei Freundinnen an dem kristallklaren Karbach entlang zum Biberteich, an dessen Ufer sich das Elfendorf befand. Die Häuser waren allesamt in den Kronen der Bäume erbaut worden, damit die Bewohner nicht unnötig von am Boden lebendem Getier belästigt oder bedroht wurden.

"Wie sieht es denn bei euch so aus?" wollte Lila von Gnumba wissen, "ist mittlerweile alles so einigermaßen nachgewachsen, nach dem großen Waldbrand?"

"Größtenteils schon. Zumindest unsere Wohnhöhlen sind soweit zugewachsen, daß sie wieder gut verborgen sind. Bis der Wald sich komplett erholt hat, werden aber wohl noch, öh, Jahre vergehen."

"Und, gibt es immer noch mutierte Tiere aus Urkalans Zeiten da oben?" interessierte es Camilla, "wir hatten hier ja kürzlich erst ein neues Nest mit Reißzahnteufeln entdeckt. Zum Glück hat Bernhard es vernichtet, indem er es mit irgendwelchen von ihm entwickelten Mitteln geschafft hat, ihre Fortpflanzungsfähigkeit zu zerstören."

"Nö, bei uns, wie auch bei und in d

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen