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Lucinda von Brown, Davida K. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.01.2015
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
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Lucinda

'Ich bin im Gegensatz zu einigen anderen Vampiren gerne das, was ich eben bin. Ein Monster. Als Vampir ist man frei und das liebe ich.' Sie wird respektiert, sie ist gefürchtet, sie tötet aus Spaß und Leidenschaft. Sie hat eine bewegte Vergangenheit und ein ebenso bewegtes gegenwärtiges Leben. Sie hört nicht auf Regeln, sie macht ihre eigenen und das seit 1840. Lucinda. Doch was tut man, wenn plötzlich alles ins Wanken gerät? Weiter machen? Es stoppen? Nein, man kämpft, sie kämpft. Sie kämpft für das, woran sie glaubt und was sie liebt. Die Risiken sind ihr egal, sie weiß, was sie will und was sie dafür tun muss. Auch wenn es bedeutet, andere Wesen zu töten und selber gefährlich nah dem Tod gegenüber zu stehen. Doch sie sieht nicht weg, sie sieht dem Tod geradewegs in seine stechenden Augen und lächelt ihn an. Lucinda. Blut. Liebe. Gewalt. Tod. Das ist ihr Leben, das ist ihre Welt. Davida K. Brown wurde 1992 in Frankfurt am Main geboren und entdeckte an der Freien Waldorfschule ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Derzeit bewirbt sie sich für ein Schauspielstudium, um ihre Leidenschaft zum Beruf machen zu können. Eine weitere Leidenschaft ist für sie das Schreiben und eben dieser entsprang, unter anderem, der Vampir-Roman 'Lucinda', welcher ihre erste Veröffentlichung ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 392
    Erscheinungsdatum: 08.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990385722
    Verlag: novum pro Verlag
    Serie: Novum Pro
    Größe: 420 kBytes
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Lucinda

1

Es war Sonntag, und das bedeutete, dass heute ein Treffen stattfinden würde. Ich empfand dieses Treffen als unnötig; es würde sowieso nichts geändert werden und trotzdem musste ich mich mindestens zweimal im Jahr auf einem dieser Treffen blicken lassen. Seufzend stand ich auf und zog mir eine meiner schwarzen Hosen und eines meiner weißen T-Shirts an.

Dann betrachtete ich mich im Spiegel.

Zwei graublaue Augen, wie von einem Husky, sahen mich skeptisch an und eine blasse Hand fuhr durch rabenschwarze Haare.

Ich verließ mein Zimmer und ging ins Bad, als ich wieder rauskam, hörte ich ein Klappern in der Küche.

"Ben, was machst du schon wieder?", fragte ich und ging in die Küche. Ben stand an einem Küchenschrank und sah mich an. "Ich suche meinen Schraubenschlüssel." Ben war ein schlanker, muskulöser Vampir mit braunen Haaren und funkelnden grünen Augen.

"Und warum suchst du den in der Küche?"

"Weil er in meinem Zimmer nicht ist."

"Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen", sagte ich sarkastisch und schüttelte den Kopf. "Vielleicht weiß Leon, wo er ist."

"Warum sollte ausgerechnet der das wissen?", fragte Ben mich zweifelnd.

"Keine Ahnung. Ich gehe ihn mal fragen."

"Der schläft bestimmt noch."

"Dann wecke ich ihn eben", erwiderte ich und verdrehte die Augen.

Ich ging, ohne zu klopfen, in Leons Zimmer. "Oh Scheiße! Leon! Leon, verdammt, wach auf!", schrie ich und Leon schreckte hoch. "Was ist?", fragte er und sah sich irritiert um. "Was ist? Wie oft habe ich dir gesagt, du sollst deine Mädchen nicht mitbringen!"

"Reg dich doch nicht so auf, sie war eben lecker",sagte Leon und strich sich über sein rotes Durag. "Oh Mann, schaff sie hier weg!" Ich kickte gegen den Leichnam eines Mädchens, der am Boden lag. "Meine Güte, hast du wieder eine Laune", sagte Leon und lachte auf. Ich drehte mich um und ging wieder in die Küche. "Nimm es ihm nicht übel", sagte Ben und sah mich aus seinen grünen Augen an. "Tu ich nicht. Ich weiß ja, wie er ist, aber ich habe ihm schon so oft gesagt, dass er sie nicht mitnehmen soll. Was ist, wenn jemand sieht, wie er mit einem Mädchen nach Hause kommt, aber das Mädchen verschwunden bleibt?"

"Ich denke, das weiß er", sagte Ben und lachte. So war Ben, einfach immer gut drauf, nichts und niemand konnte ihm die Laune verderben. Ich sah ihn an und musste lächeln. "Was ist?", fragte er mich. "Ich bin einfach nur froh, dass ich dich kenne."

"Na, das sind ja ganz seltene Töne", Ben grinste mich neckisch an. "Ja, also gewöhn dich nicht dran."

"Du warst gestern nicht jagen, stimmt's?",fragte Leon, der nun auch in die Küche getreten war. Leon war groß und breit, sein gesamter Körper war voller Muskeln, über die sich eine schokoladenbraune Haut zog. "Nein", sagte ich und seufzte. Ich merkte selber, ebenso wie Ben und Leon, dass mir das Jagen fehlte. "Aber du hast doch gestern etwas getrunken", sagte Ben und sah mich fragend an. "Ja, hat sie", erwiederte Leon lachend. "Aber das Mädchen ist vor lauter Schreck in Ohnmacht gefallen und so hatte unsere Lucy eben nicht ihren Spaß. Deswegen bist du heute Morgen auch so reizbar, habe ich recht?" Leon sah mich aus seinen schwarzen Augen an.

"Na, was fällt diese Göre auch einfach um? Die meisten rennen noch ein wenig!", klagte ich und ich wusste, dass ich mich gerade wie ein schmollendes Kind anhörte. "Du bist wirklich sadistisch mit deinen Hetzjagden", sagte Ben und schüttelte lachend den Kopf. "Ist doch egal, es macht mir eben Spaß, und wenn ich es schon kann, warum sollte ich es dann nicht tun?", antwortete ich und zuckte die Schultern. "Da gebe ich dir vollkommen recht", pflichtete mir Leon bei, als sein Handy klingelte. "Ja?" Ich hörte dank meiner ausgeprägten Hörsinne durch den Hörer eine Mädchenstimme. "Hi Leon, ich bin's, Sophie."

"Hey Sophie, was gibt's?"

"Wir waren gestern verabredet, wo warst du?" Leon biss sich auf die

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