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Lust de LYX - Verführung des Blutes von Eden, Cynthia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2012
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Lust de LYX - Verführung des Blutes

Lust de LYX - erotische E-Books mit Gefühl! Im ersten 'Sixpack' erscheinen sechs prickelnde Storys voller Sinnlichkeit und Leidenschaft von bekannten LYX-Autorinnen. Der Kopfgeldjäger Slade Brion soll die Vampirin Nema Alexander gefangen nehmen. Doch diese ist ungeahnt stark - und außerdem sehr durstig. Als sie Slades Blut kostet, entflammt in beiden eine ungeahnte Leidenschaft. Ca. 140 Buchseiten. Von Cynthia Eden außerdem bei Lust de LYX erschienen: 'Heißes Verlangen'. Cynthia Eden hat Soziologie und Kommunikationswissenschaften studiert. Als Autorin von romantischen Krimis und Romantic Fantasy ist sie international erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsdatum: 27.11.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802591259
    Verlag: LYX
    Serie: Dragon Love Bd.2
    Originaltitel: Blood Hunt
    Größe: 431 kBytes
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Lust de LYX - Verführung des Blutes

Kapitel 1

Oh, verdammt! Sie hatte so großen Durst. Nema umklammerte die eiskalte Bierflasche wie eine Verdurstende und wünschte sich, es wäre genug, ihren Brand zu löschen.

Aber es würde nicht reichen.

Es gab nur einen einzigen Weg, dieses Verlangen zu stillen, das ihr den Magen zusammenzog und ihre Kehle völlig austrocknete.

Nur einen.

Verdammt.

Sie kniff die Augen zusammen, zählte bis zehn und hob dann langsam wieder die Lider. Sie ließ den Blick durch den verrauchten Gastraum des Miguels schweifen. Die heruntergekommene Bar lag an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Sie war mit betrunkenen Cowboys und lauter Musik gefüllt und in der Luft hing der stechende Geruch von Schweiß.

Es war der perfekte Ort, um Beute zu machen. Keiner würde es mitbekommen, wenn einer dieser Männer für ein Weilchen verschwand.

Gerade so lange, um sie mit dem kostbaren Saft zu versorgen.

Nema fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Sie hasste die Jagd, doch sie war zu einem unvermeidlichen Bestandteil ihres Lebens geworden. Wenn sie doch nur jemanden finden könnte, der ...

Die Tür zur Bar ging auf. Ein Mann kam herein - groß, mit rabenschwarzem Haar und einem Ihr-könnt-mich-alle-mal-Blick, der sich tief in seine kantigen Gesichtszüge gegraben hatte. Die Lederjacke, die er trug, war alt und abgewetzt, und trotz der schwachen Beleuchtung konnte sie die verschlungene schwarze Tätowierung auf seinem Hals erkennen.

Ihr Interesse war auf der Stelle geweckt und sie richtete sich auf.

Ihr Puls beschleunigte sich und das Herz schlug ihr erwartungsvoll bis zum Hals.

Oh ja. Er war perfekt. Einfach perfekt.

Nema hatte eine Schwäche für harte Jungs. Das war schon immer so gewesen; sogar damals, bevor sie sich verwandelt hatte. Einmal hatte so ein ungezähmter Junge sie mit auf die Rückbank seines Mustangs genommen und ihr gezeigt, wie herrlich es sein konnte, sich der Wildheit hinzugeben.

Seit damals war sie Männern, die eine gefährliche Aura umgab, verfallen.

Und das war auch der Grund für ihre derzeit missliche Lage.

Ihre Liebe zu gefährlichen Männern hatte sie schließlich in dieser gottverlassenen Bar enden lassen, und sie selbst war wohl genauso gottverlassen.

Ihre Eckzähne fingen an zu brennen, während sie den Mann anstarrte. Er schlenderte zum Tresen, beugte sich darüber, um mit dem Barkeeper zu reden, und bekam dann eine Bierflasche hingeschoben.

Ihr Fremder mit der Lederkluft drehte sich um und lehnte sich mit dem Rücken lässig an den Tresen. Sein Blick wanderte durch den Raum.

Hierher. Schau hierher!

Sein durchdringender Blick aus strahlend dunkelblauen Augen blieb an ihr hängen.

Rasender Hunger durchfuhr sie, und Nema bebte innerlich, als sich freudige Erwartung in ihr ausbreitete.

Oh ja. Der war genau richtig.

Nema verzog die Lippen zu einem einladenden Lächeln und achtete dabei sorgfältig darauf, dass ihre immer stärker hervortretenden Eckzähne nicht zu sehen waren. Schließlich wollte sie ihre Beute nicht in die Flucht treiben.

Er erwiderte ihr Lächeln nicht, kam aber langsam auf sie zu. Nein, er kam nicht einfach auf sie zu. Er pirschte sich wie ein Jäger an. Die Schultern hatte er zurückgezogen, die Augen waren schmal und seine Hand lag locker um den Hals seiner Bierflasche. Er blieb vor ihrem Tisch stehen und sah sie mit durchdringendem Blick an.

Jetzt, wo er so dicht vor ihr stand, konnte sie die feinen Linien um seinen Augen erkennen. Nema schätzte ihn auf Mitte bis Ende dreißig. Seine Haut war gleichmäßig gebräunt - offensichtlich verbrachte er viele Stunden in der Sonne, der Glückliche. Er war ein großer Kerl, mindestens ein Meter neunzig, mit ausgeprägten Muskeln. Die Jacke spannte über den breiten Schultern.

"Ganz allein?" Seine Stimme war tief und ein bisschen rau.

Sie nickte.

"Soll das so bleiben?"

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