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Maddrax - Die dunkle Seite des Mondes

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2010
  • Verlag: Bastei Lübbe E-Books
eBook (ePUB)
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Maddrax - Die dunkle Seite des Mondes

Er ist Alfonso Eduardo Derdugo Alvarez, Conquistador zu Christoph Kolumbus' Zeiten - und ein Schatten. Seit er in einen blau flirrenden Strahl geriet, dort für Jahrhunderte festgehalten und von einem Steinwesen befreit wurde, ist seine Welt eine andere geworden. Als ruheloser Geist sammelt er für Mutter Lebensenergie ein und verwandelt Menschen in Stein.
Doch hier, wohin ihn ein seltsames Schiff getragen hat, gibt es kein Leben mehr. Alvarez muss warten - bis ein weiteres Schiff diesen staubigen, luftleeren Hafen anläuft...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 21.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838705736
    Verlag: Bastei Lübbe E-Books
    Serie: luebbe digital ebook Bd.274
    Größe: 3587kBytes
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Maddrax - Die dunkle Seite des Mondes

" Die dunkle Seite des Mondes (S. 3-4)

"Schön, dass Sie es so kurzfristig einrichten konnten." Cody Pierre Saintdemar dimmte die Bürobeleuchtung und errichtete ein elektromagnetisches Störfeld um den Raum. Letzteres sollte ein Abhören verhindern, Ersteres diente lediglich dazu, eine verschwörerische Atmosphäre zu schaffen. Er liebte derartig theatralische Effekte. Der Marsianer auf der anderen Seite des Schreibtischs rutschte unbehaglich auf dem Stuhl hin und her.

"Selbstverständlich. Ich würde mit Freuden alles für den Mars tun." Der Satz klang auswendig gelernt. Trotzdem wusste der ProMars-Obere, dass er sich auf seinen Agenten verlassen konnte. "Dieser Erdenbarbar Drax hat bei seinem letzten Aufenthalt großen Schaden angerichtet, den Sie, mein Freund, beheben werden. Und zwar mit allen notwendigen Mitteln."

Mars, Anfang Mai 2526

Chandra Tsuyoshi verfolgte den Wechsel der Ziffern auf der Anzeige des Aufzugs, der sie in das dreiundzwanzigste Stockwerk bringen sollte. Zu ihrer Erleichterung war sie alleine in der Kabine. So musste sie nicht fürchten, dass jemand sie auf dem Weg zu ihrem geheimen Treffen beobachtete und womöglich Maya Joy davon berichtete. Denn die wäre alles andere als erbaut gewesen. Grundsätzlich hätte Chandra egal sein können, was ihre Cousine von ihren Plänen hielt – wenn Maya nicht zugleich die Dame Präsidentin gewesen wäre. Bei jeder Etage fürchtete sie, der Fahrstuhl bliebe stehen und sie bekäme Gesellschaft. Das Display zeigte eine grün schimmernde 4. Noch neunzehnmal Herzklopfen, dann hatte sie es geschafft.

Hör auf, dich lächerlich zu machen! Selbst wenn dich jemand sieht, heißt das noch lange nicht, dass er dich kennt. Und falls doch, wie sollte er ahnen, was du hier tust? Dennoch fühlte sie sich, als ziere ein Mal ihre Stirn, das sie weithin sichtbar als Verräterin ihrer Cousine brandmarkte. Matthew Drax hätte sicherlich keine solchen Zweifel gehegt. Der hätte getan, was nötig war, auch wenn er damit gegen den Willen der Präsidentin handelte.

Ein kleines, gemeines Stechen durchzuckte ihr Herz, als sie an Matt dachte. Jahrelang hatte sie sich eingeredet, über ihn hinweg zu sein. Schließlich lebte sie auf dem Mars und er auf der Erde. Nicht gerade eine Entfernung, die eine gut funktionierende Beziehung unterstützte. Doch dann war er plötzlich zurückgekehrt und sie musste sich eingestehen, dass sie ihre Gefühle nur hinter einem Panzer aus Eis weggesperrt hatte. Vor sich selbst verborgen. Dennoch hatte das Feuer weitergelodert. Als er mit einem Mal wieder vor ihr stand, zerbrach die Eisschicht, als bestünde sie aus hauchdünnem Glas."

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