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Maddrax - Eine neue Chance von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.06.2012
  • Verlag: Bastei Lübbe E-Books
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Maddrax - Eine neue Chance

Ist die Zukunft geschrieben? Oder kann man sie nachträglich ändern, um die Menschheit vor dem Angriff des Streiters zu bewahren? Das ist die Kernfrage, die unsere Helden beschäftigt, seit sie durch das Zeitportal in die Erdvergangenheit
gesprungen sind - und feststellen mussten, dass sie sich in Parallelwelten bewegen, deren Rettung ihre eigene nicht beeinflussen würde. Nun aber scheint sich diese Chance zu bieten! Doch lässt sich die Zeit selbst überlisten? Oder erwächst
daraus nur weitere Vernichtung?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 19.06.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838718682
    Verlag: Bastei Lübbe E-Books
    Serie: luebbe digital ebook Bd. 324
    Größe: 2861 kBytes
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Maddrax - Eine neue Chance

An Matts Seite stand Xij langsam auf und ging auf das flirrende Gebilde zu. Im Zentrum des Zeitportals sah sie schnell wechselnde Szenen aus allen möglichen - und unmöglichen! - Epochen der Erdgeschichte. Inzwischen wussten sie, dass der Schritt durch das Portal in Parallelwelten führte, die sich oft nur in kleinen Details von der hiesigen unterschieden.

In einigen davon waren sie gewesen. Sie waren der Pest in Venedig und dem Untergang von Sodom entkommen, hatten ein New York und Paris der Zukunft, die alten Ägypter und Wikinger erlebt, waren zuletzt mit knapper Not der Atombomben-Katastrophe von Hiroshima entgangen - und in einen Raum zwischen den Zeiten und Welten geraten, in dem mysteriöse "Archivare" das Rätsel um die Zeittore und Parallelwelten gelüftet hatten. Dort im "zeitlosen Raum" und durch die Hilfe des Archäologen Tom Ericson hatten sie auch jenes Gerät erhalten, das es ihnen ermöglichen konnte, das Schicksal der Erde zu wenden: das Superior Magtron.

Matt sah sich um, doch wie schon erwartet war keiner der japanischen Flüchtlinge bei ihnen, auch nicht Mahó und ihre Brüder. Die Besonderheit dieses Portals bestand darin, mit allen anderen in den verschiedenen Welten verknüpft zu sein. Eigentlich war es ein Wunder, dass sie schon nach relativ kurzer Zeit zu ihrem Ausgangspunkt zurückgefunden hatten; sie hätten auch noch Jahre und Jahrzehnte durch die Zeiten irren können.

Dass sie in ihrer Zeit und Welt gelandet waren, daran bestand kein Zweifel; schließlich war dies das letzte entstandene Tor. Und offensichtlich hatte es sich eben erst etabliert, nach dem missglückten Schuss auf den Streiter. Ansonsten befände es sich nicht mehr hier unter der Abstrahlschüssel, sondern wäre bereits in den inneren Rundgang gewandert.

Dies wiederum bedeutete, dass sie vor ihrem Aufbruch hier angelangt waren, also zweimal vorhanden sein mussten! Welche Auswirkungen das hatte, musste sich erst noch zeigen. Ließ die Zeit sich betrügen? Oder würden sie ein Paradoxon auslösen?

Matt Drax schüttelte den Kopf. Darüber durfte er sich jetzt keine Gedanken machen. Vor ihnen lag eine Aufgabe, so groß wie ein Drittel des Mondes. Die Zeit arbeitete gegen sie. Jede verlorene Sekunde konnte Hunderte von Leben kosten.

"Mefju'drex!" Grao'sil'aana trat auf ihn zu, verschob die Schuppenhaut an seiner Seite - und zog das x-förmige Superior Magtron und die Kette mit dem sternförmigen Schlüssel aus seinem Körper hervor. Nur so hatten sie beides über die Zeitschwellen transportieren können. "Wir müssen uns beeilen!"

Der Daa'mure dachte wie immer logisch und ohne störende Emotionen und brachte ihre Situation auf den Punkt. Gerade eben hatte Matts zweites Ich den Schuss auf den Streiter ausgelöst, doch weil die Energiebänke erst zu siebzig Prozent gefüllt waren, war der Schuss verreckt. Dank dem unglaublich starken Magnetfeld des Magtrons hatten sie nun die Chance, die Speicherwaben in Minutenschnelle neu aufzuladen. Es musste gelingen, bevor der Streiter sich vom Mond löste und somit aus der Zielortung geriet.

"Danke." Matt hängte sich die Kette um den Hals und nahm das Magtron an sich. Dabei fühlte er eine nervenaufreibende Mischung aus Erleichterung und Spannung, die seine Hände schwitzen ließ. Sie hatten es bis hierher geschafft - nun brauchten sie nur noch ein zweites Wunder, um die Vernichtung der Erde abzuwenden. Die Karten waren neu gemischt. Sie hatten eine neue Chance.

Hart presste Matt die Zähne aufeinander, als er an den Streiter dachte, der nur wenige Stunden nach dem missglückten Schuss den Mond verlassen würde, um sich auf die Erde zu stürzen. Seine vernichtende Schwärze, die alles zu verschlingen drohte, stand vor seinem inneren Auge.

Du bekommst die Erde nicht , schwor sich Matt.

Xij meldete sich zu Wort. "Weiß jemand, wie spät es genau ist? Wie viel Zeit bleibt uns noch?"

"Ich denke,

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