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Maddrax - Fly me to the moon

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2010
  • Verlag: Bastei Lübbe E-Books
eBook (ePUB)
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Maddrax - Fly me to the moon

Seit Wochen suchen Matthew Drax und Aruula in Irland vergeblich nach seiner verschollenen Tochter Ann, die neben einem verrückten Techno die einzige Überlebende nach einem Überfall der Schatten auf das Dorf Corkaich war.
Da nehmen zwei Freunde unerwartet zu ihnen Kontakt auf: Vogler und Clarice Braxton, die beiden Marsianer, die ihre Forschungen auf der Erde beendet haben und nun in ihre Heimat zurückkehren wollen. Für den verzweifelten Matt ist die Technik der Marsianer eine Option, seine Tochter zu finden. Auch wenn er dafür erst eine längere Reise antreten muss...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 21.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838705590
    Verlag: Bastei Lübbe E-Books
    Serie: luebbe digital ebook Bd. 260
    Größe: 2568kBytes
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Maddrax - Fly me to the moon

" 7. (S. 48-49)

Irland Es war empfindlich kalt. Zumindest empfand Matthew Drax das so. Winterliches Wetter hatte die karge Heidelandschaft mit einer hauchdünnen Schneeschicht überzogen. Ein scharfer Wind trieb die gefühlte Temperatur, kaum dass man die Nase aus dem Cottage streckte, noch weiter in den Keller. Momentan allerdings stand Matt mit seiner "gefühlten Eiseskälte" im Innern des schwer zu heizenden Steinhäuschens ziemlich allein da.

Aruula lag mit Fieber unter einer Wolldecke, die sie immer wieder abzustreifen versuchte. Matt ordnete sie jedoch jedes Mal sofort wieder, weil die Behausung nicht dicht war. Der Wind pfiff durch zahllose Ritzen und Lücken, und Zugluft war das, was Aruula in ihrem geschwächten Zustand am wenigsten gebrauchen konnte. Das Fieber hatte am Vortag angefangen, begleitet von Schmerzen in der Magengegend rund um den Bauchnabel. Die Kriegerin von den Dreizehn Inseln hatte es zunächst zu ignorieren versucht, doch es war von Stunde zu Stunde schlimmer geworden. "Vielleicht etwas Falsches gegessen ..."

Das war das Naheliegendste gewesen. Doch Aruula war in dieser Hinsicht normalerweise robust. Klinisch sauberes Geschirr hatte nur Matt noch kennen gelernt – immerhin war er das Kind einer Zeit, in der der Hygienewahn manch seltsame Blüte getrieben hatte. Ihm war es folglich um einiges schwerer gefallen, sich an die Lebensumstände dieser Zeit – dem postapokalyptischen 26. Jahrhundert – zu gewöhnen. Ganz ohne Komplikationen war das nicht abgegangen.

Aber letztlich hatte er immer Glück im Unglück gehabt, und wahrscheinlich war es nur normal, dass er sich um seine große Liebe weit mehr Sorgen machte, als er es, bei vergleichbaren Symptomen, bei sich selbst getan hätte. "Hör auf, mich anzuschauen, als läge ich auf dem Sterbebett ..." Aruulas Stimme war so matt wie der Blick ihrer fiebrigen Augen. "Tue ich gar nicht." "Tust du wohl. Das bisschen Fieber ist morgen vergessen.""

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