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Melody - Wenn Träume kein Ende haben von Vonthin, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.08.2015
  • Verlag: Engelsdorfer Verlag
eBook (ePUB)
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Melody - Wenn Träume kein Ende haben

Getrieben von ihren innersten Wünschen, lässt die 13-jährige Clara in ihren Träumen ihre ganz eigene Welt entstehen, in der sie wahr werden lässt, was in der Realität unmöglich scheint. Doch ahnt sie nicht, welche Kraft diese Träume haben. Visionen der nahen Zukunft plagen sie Nacht für Nacht, als ein tödlicher Unfall alles verändert. Jede Hoffnung scheint verloren, bis sie ein geheimnisvolles Medaillon findet ... Ein Roman für Jung und Alt, mit der Botschaft, keinesfalls aufzugeben. Denn 'Hoffnung lebt, weil Träume niemals sterben!'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 162
    Erscheinungsdatum: 05.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957449917
    Verlag: Engelsdorfer Verlag
    Größe: 357kBytes
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Melody - Wenn Träume kein Ende haben

P lanänderung

An einem sonnigen Sommernachmittag lagen drei Mädchen am Strand der Ostsee und hörten zu, wie das Meer rauschte. Ein Wasserball lag neben ihnen, bis Clara aufstand und ihn den Freundinnen zuwarf, um sie aufzuwecken.

"Hannah, wach endlich auf!", rief Clara missmutig und strich ihr dunkelblondes Haar zurück, das der Wind ihr ins Gesicht geweht hatte. Ihre tiefblauen Augen blickten streng, während der Ball in hohem Bogen durch die Luft flog. Ihr war langweilig, seit Stunden lagen sie faul am Strand und ihre Freundinnen machten selbst jetzt keine Anstalten, etwas zu unternehmen.

Gewiss, Hannah und Sarah waren ihre besten Freundinnen, nur wollten sie nie wirklich das machen, was Clara ihnen vorschlug. Jeder hatte so seinen eigenen Kopf, und auch in diesem Moment hatten sie keine Lust ins Wasser zu gehen. Das faule Herumliegen und sich von der Sonne bräunen lassen schien eher nach ihrem Geschmack zu sein.

"Was ist so toll daran, wenn ihr immer nur in der Sonne liegt, da ist doch gar kein Spaß dabei?!", meckerte Clara.

"Und du meinst, dass man im Wasser mehr Spaß haben kann?", blaffte Hannah zurück.

"Natürlich hat man da mehr Spaß! Guckt euch doch nur mal die großen Wellen an und die vielen schlammigen Algen!"

"Ernsthaft?!", sagte Sarah plump, "Ich kenne absolut keinen Menschen auf dieser Welt, der Algen im Wasser toll findet. Wären wir in der Karibik, würde ich auch ins Wasser gehen. Aber so? Nein, das Meer stinkt."

Kopfschüttelnd warf Clara ihrer Freundin den Ball an den Kopf: "Du bist doch so blöd."

"Sag mir Bescheid, wenn dich die ersten Quallen gestochen haben, dann komm ich und lache dich aus."

Clara schnaufte enttäuscht, holte sich den Wasserball zurück und lief auf das Meer zu. Trotz der kleinen Ärgernisse mit ihren Freundinnen freute sie sich schon auf die Wellen, die immer größer wurden, je näher sie dem Strand kamen - ein großer Dampfer, der in der Ferne wie ein Spielzeugschiff aussah, durchpflügte das Meer.

Ihre Füße berührten das kalte Wasser, sie ließ den Wasserball fallen und stürzte sich in die herannahenden mit Schaum bedeckten Brecher.

Clara liebte das Meer. Schon als kleines Kind hatte sie von Meerjungfrauen und anderen Fabelwesen geträumt und wie schön es wäre, selbst eines zu sein. Jedes Mal, wenn sie im Meer untertauchte, tat sie so, als wäre sie selbst eine Meerjungfrau. Sie öffnete unter Wasser die Augen, schwamm bis auf den Grund und erfreute sich - trotz der schlechten Sicht - an den schönen Muscheln und Steinen. Es gab so viel zu entdecken. So viele Schätze, die die Ozeane der Welt verborgen hielten. Wäre sie kein naturwissenschaftlicher Analphabet, würde sie vermutlich Meeresbiologin werden.

Nach einer halben Stunde zog es Clara wieder an Land. Ihr Magen knurrte fürchterlich. Das Mädchen kam aus dem Wasser und stapfte hungrig durch die Algenpampe, die sich am Strand um ihre Füße schlang.

Inzwischen hatte auch Hannah Hunger bekommen. Sie klappte den Korb auf, um etwas zum Knabbern rauszuholen, während Sarah noch tief und fest schlafend in der Sonne lag.

"Na, Hunger?", fragte sie, als Clara näher kam. "Schwimmen macht hungrig."

"Schlafen auch", erwiderte die Freundin, woraufhin ihr Clara einen vielsagenden Blick zuwarf.

Beide aßen ein gut belegtes Sandwich und tranken Cola aus der Flasche, als Sarah mit einem lauten Gähnen plötzlich erwachte.

"Was macht ihr denn da, habt ihr etwa schon Hunger?", fragte sie und rieb sich verschlafen die Augen.

"Also, ich kann's mir wenigstens erlauben, ich hab mich bewegt, was man von euch nicht behaupten kann!", grinste Clara breit und zeigte ihre Zähne, in denen sich Salatblätter verfangen hatten.

"Na toll, jetzt hängt dir das Grünzeug nicht nur an den Füßen, sondern auch noch im Gesicht", lachte Sarah und legte sich wieder schlafen.

Nach ein paar Stunden verdunkelt

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