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Midnight Shadows - Dunkle Gefährtin Shapeshifters of New York von Hill, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
6,99 €
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Midnight Shadows - Dunkle Gefährtin

Er ist ihr Feind - doch auch der Einzige, der sie beschützen kann ... Beim Anblick von rohem Fleisch läuft ihr das Wasser im Mund zusammen - obwohl sie Vegetarierin ist. Sie kann Menschen und Dinge mit ihrem Geruchssinn wahrnehmen - obwohl sie meilenweit entfernt sind. Olivia weiß nicht, was plötzlich mit ihr los ist. Ihr Körper scheint sich zu verändern, und das macht ihr Angst. Der Einzige, der ihr helfen könnte, ist ihr Vater. Aber der hat Olivia und ihre Mutter noch vor ihrer Geburt verlassen. Also macht sie sich auf den Weg nach New York - der letzte bekannte Aufenthaltsort ihres Vaters. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Aaron, der sie sofort in seinen Bann zieht. Auch er ist fasziniert von Olivia und kann ihr nicht widerstehen. Doch damit setzt er ihrer beider Leben aufs Spiel. Denn Aaron hat all die Antworten auf Olivias Fragen. Und dieses Wissen kann tödlich sein ... Midnight Shadows - Dunkle Gefährtin ist der Auftakt der neuen Paranormal-Romance-Reihe Shapeshifters of New York. E-Books von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Sara Hill wurde an einem Wintertag im Februar 1971 geboren. Sie hat zwei große Schwächen: Schokolade und die großartige Stadt New York. Es gibt nichts Schöneres für sie, als an einem sonnigen Wintertag durch den Central Park zu spazieren oder im viktorianischen Gewächshaus des botanischen Gartens zu lustwandeln. Da ist es auch kein Wunder, dass diese pulsierende Metropole Handlungsort ihrer fantastischen Geschichten ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 01.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783751700054
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 2454 kBytes
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Midnight Shadows - Dunkle Gefährtin

Kapitel 1

Eine eisige Brise biss in mein Gesicht, als ich das Taxi verließ. Kleine Wölkchen kondensierten Atems stiegen aus meinem Mund auf. Endlich frische Luft!

Ich atmete sie tief in die Lunge. Das säuerliche Aroma, das im Taxi vorgeherrscht hatte, war wirklich nichts für empfindliche Nasen gewesen.

Der Fahrer holte eifrig meine Reisetasche aus dem Kofferraum und drückte sie mir in die Hand. Sie war alles, was ich dabeihatte, denn ich stand nicht so auf Handtaschen und dergleichen. Das, was ich brauchte, war in meinen Jackentaschen verstaut.

Der Mann verschwand wieder in seinem warmen Fahrzeug, und ich blieb allein zurück.

Mein Blick glitt die Fassade des Hotels hoch. Sie verschmolz mit der Dunkelheit. Eine Schneeflocke traf meine Nasenspitze. Ich erschauderte. Zunehmend mehr Flocken rieselten aus der Finsternis auf mich herab. Warum musste ich auch ausgerechnet im Februar nach New York reisen? Dazu noch während des kältesten Winters, den die Stadt jemals gesehen hatte?

Eilig betrat ich das Hotel, vor dem kein Portier wartete, wie man es so häufig in Filmen sah. Entweder es war zu kalt oder zu spät für solcherlei Service - oder beides.

Der Eingangsbereich war mit braunem Marmor ausgekleidet. Eine wohlige Wärme begrüßte mich, und die Gänsehaut verschwand. Das Aroma von Knoblauchwurst dämpfte meine Freude etwas. Wahrscheinlich hatte sich der Mann hinter dem Marmortresen einen kleinen Nachtsnack gegönnt. Die meisten Menschen würden den Geruch kaum wahrnehmen, ich aber widerstand dem Drang, mir meine behandschuhte Hand vor die Nase zu halten, nur mit Mühe. In letzter Zeit war mein Geruchsinn wirklich extrem empfindlich geworden. Schwangeren sagte man nach, dass sie besser als Hunde riechen konnten. Doch ich erwartete kein Baby, und es gab einfach keinen plausiblen Grund für diese Veränderung. Nur Andeutungen meines unbekannten Vaters in einem Brief besagten, dass diese Veränderungen auf mich zukommen würden.

»Was kann ich für Sie tun?« Der Mann Mitte vierzig zog die Augenbrauen hoch.

»Mein Name ist Olivia Müller, ich habe reserviert.«

»Mueller?«, wiederholte er umständlich, als würde ihm das Ü in meinem Namen die Zunge brechen.

»Müller«, korrigierte ich und wünschte mir in diesem Moment, Mama hätte mir den Namen meines Vaters gegeben. Der war meines Wissens nach Amerikaner.

Der Angestellte murmelte etwas und tippte auf seiner Tastatur herum. »Ich sehe keine Reservierung«, erwiderte er. Genervt zog ich die Handschuhe aus, schnappte mir den Kugelschreiber vom Tresen und schrieb meinen Namen in Druckbuchstaben auf meine Handfläche. Dann hielt ich sie ihm vor die Nase.

Wieder tippte er und schüttelte den Kopf. Ein Schwall seines Wurstatems traf mein Gesicht, ich trat hastig einen Schritt zurück, Galle brannte mir in der Kehle.

»Es gibt leider keine Reservierung.«

»Wieso? Ich habe schon vor Wochen gebucht.« Ich versuchte, ruhig zu bleiben, doch die Wut, die in mir hochkochte, ließ sich nicht aus der Stimme drängen. Ich zog mein Handy aus der Tasche und öffnete die Buchungsseite, die sich gerade in diesem Augenblick nicht öffnen ließ. Dort stand etwas von technischen Problemen. Das war ja mal wieder typisch.

»Tut mir leid, Miss.«

»Egal, geben Sie mir einfach ein anderes Zimmer.«

»Wir haben keine Zimmer mehr frei, zur Zeit ist die Fashion Week«, erwiderte er mit betretener Miene.

Das konnte doch nicht wahr sein. Ich war Tausende Kilometer von Zuhause entfernt und hatte kein Zimmer? Meine Beine zitterten, ich hatte das Gefühl, den Halt zu verlieren. Meine Suche nach meinem verschollenen Vater begann ja schon gut.

»Vielleicht gibt es im Giles noch eines. Es liegt nur ein paar Blocks entfernt. Ich könnte Ihnen ein Taxi rufen.«

»Geben Sie mir nur die Adresse, ich tippe sie in mein Handy. Wenn es nicht zu weit weg liegt, kann ich ja zu Fuß laufen.« Ich hatte

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