text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv Roman von Taylor, Jodi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.08.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)

9,99 €1

8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv

Er ist verschollen in einer anderen Zeit, und nur sie kann ihn retten. Madeleine 'Max' Maxwell wollte Archäologin werden, um Abenteuer zu erleben, unfassbare Entdeckungen zu machen und gelegentlich die Welt zu retten. Doch die Wirklichkeit holt sie ein: Archäologen verbringen ihre Zeit in Museen zwischen staubigen Büchern und noch staubigeren Fundstücken, die niemanden interessieren. Da erhält sie ein besonderes Jobangebot. Wenn sie die Zusatzausbildung übersteht - und die wenigsten tun das - wird sie Abenteuer erleben, die jene von Indiana Jones wie einen Sonntagsspaziergang aussehen lassen. Und wenn sie überlebt, wird sie wenigstens ein paar Mal die Welt retten ... Jodi Taylor war die Verwaltungschefin der Bibliotheken von North Yorkshire County und so für eine explosive Mischung aus Gebäuden, Fahrzeugen und Mitarbeitern verantwortlich. Dennoch fand sie die Zeit, ihren ersten Roman "Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv" zu schreiben und als E-Book selbst zu veröffentlichen. Nachdem das Buch über 60.000 Leser begeisterte, erkannte endlich ein britischer Verlag ihr Potenzial und machte Jodi Taylor ein Angebot, das sie nicht ausschlagen konnte. Ihre Hobbys sind Zeichnen und Malerei, und es fällt ihr wirklich schwer zu sagen, in welchem von beiden sie schlechter ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 19.08.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641240066
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Just One Damned Thing After Another (The Chronicles of St. Mary's Book 1)
    Größe: 4818 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv

Eins

In meinem Leben gab es zwei Momente - Momente, in denen sich alles änderte. Momente, in denen alles auf Messers Schneide stand. Augenblicke, in denen die Dinge in die eine oder in die andere Richtung hätten laufen können.

Der erste war der Moment, in dem ich nach einem weiteren Tag, an dem ich in der Schule nichts als Unruhe gestiftet hatte, vor meiner Direktorin Mrs. De Winter stand. Ich hatte mich für schweigendes Schmollen entschieden und wartete darauf, von der Schule geworfen zu werden, denn über Drei Verwarnungen und du bist draußen war ich längst hinaus. Aber dazu kam es nicht.

Sie sagte seltsam eindringlich: "Madeleine, Sie können nicht zulassen, dass Ihre häuslichen Umstände Ihr ganzes Leben bestimmen. Sie sind intelligent - Sie haben Fähigkeiten, die Ihnen noch nicht einmal bewusst sind. Dies ist die einzige Chance, die Sie jemals haben werden. Ich kann Ihnen helfen. Lassen Sie mich das tun?"

Bislang hatte mir keiner jemals Hilfe angeboten. Irgendetwas in mir flackerte auf, aber Misstrauen und Argwohn lassen sich nur schwer abstellen.

Mit sanfter Stimme fuhr sie fort: "Ich kann Ihnen helfen. Letzte Chance, Madeleine. Ja - oder nein?"

Ich bekam kein Wort heraus, saß in meinem selbst geschaffenen Gefängnis fest.

"Ja - oder nein?"

Ich holte tief Luft und sagte Ja.

Sie reichte mir ein Buch, einen Notizblock und zwei Stifte.

"Wir fangen mit dem alten Ägypten an. Lesen Sie die ersten beiden Kapitel und Kapitel sechs. Sie müssen lernen, wie man Informationen aufnimmt, auswertet und präsentiert. Ich will 1.500 Wörter über die genaue Natur von Ma'at. Bis Freitag."

Ich flüsterte: "Aber ... Sie wissen doch, dass ich das nicht mit nach Hause nehmen kann."

"Sie können die Schulbibliothek benutzen und Ihre Sachen dortlassen. Miss Hughes erwartet Sie."

Das war das erste Mal.

Das zweite Mal kam zehn Jahre später. Eine E-Mail völlig aus heiterem Himmel.

Meine liebe Madeleine,

Sie sind sicherlich überrascht, von mir zu hören, aber ich muss Ihnen gestehen: Seitdem Sie die Universität Thirsk verlassen haben, habe ich Ihre Karriere mit großem Interesse und auch mit einigem Stolz verfolgt. Ich schreibe Ihnen nun, um Ihnen die Details eines Jobangebotes vorzustellen, das Sie sicherlich höchst spannend finden werden.

Aus Ihrer Zeit an der Thirsk-Universität werden Sie sich bestimmt an eine Schwesterniederlassung erinnern, nämlich an das St. Mary's-Institut für Historische Forschung - eine Einrichtung, die, so meine ich, jeden ansprechen dürfte, der wie Sie eine weniger strukturierte Lebensführung anstrebt. Die Arbeit dort ist eher an der praktischen Seite der historischen Forschung ausgerichtet. Mehr kann ich Ihnen im Augenblick nicht verraten.

Das Institut hat seinen Sitz unmittelbar vor den Toren von Rushford, wo ich jetzt lebe, und Vorstellungsgespräche finden am Vierten des nächsten Monats statt. Haben Sie vielleicht Interesse? Ich habe das Gefühl, das könnte genau das Richtige für Sie sein, weshalb ich sehr hoffe, dass Sie es in Erwägung ziehen. Ihre Reisen und Ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Archäologie dürften Ihnen gute Chancen einräumen, und ich glaube wirklich, dass Sie genau der Typ sind, nach dem man dort sucht.

Die Bezahlung ist miserabel, und die Arbeitsbedingungen sind noch schlimmer, aber es ist ein wunderbarer Ort zum Arbeiten. Sie haben dort einige sehr talentierte Leute. Wenn Ihr Interesse geweckt ist, dann klicken Sie bitte auf den unten stehenden Link, um einen Vorstellungstermin zu vereinbaren.

Aber es tut mir leid; wo bleiben nur meine Manieren? Ich wollte Ihnen so dringend von dieser Gelegenheit berichten, dass ich ganz vergessen habe zu fragen: Wie geht es Ihnen? Herzlichen Glückwunsch zu Ihren akademischen Erfolgen an der Thirsk, Doktor Maxwell! Es ist imme

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen