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Mission SOL 11: NEUBEGINN von Schmidt, Dietmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Mission SOL 11: NEUBEGINN

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1552 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Seit über 3000 Jahren reisen die Menschen zu den Sternen. Sie haben unzählige Planeten besiedelt und sind faszinierenden Fremdvölkern begegnet. Terranische Raumschiffe erforschen das Universum, manche werden zu Legenden - insbesondere die gigantische, hantelförmige SOL. Perry Rhodan hat die Menschheit von Beginn an bei ihren Vorstößen ins All geleitet. Als er in der Milchstraße eine kosmische Katastrophe abwenden will, wird er unfreiwillig in die ferne Galaxis Tare-Scharm versetzt. Dort stößt er auf Nachkommen der SOL-Besatzung. Rhodan entdeckt, dass der Mittelteil der SOL - mit seinem Sohn Roi Danton an Bord - in einer Proto-Chaotischen Zelle gefangen ist. Mit einer gefährlichen Aktion kann er die Verschollenen retten. Aber als er letzte Chaosspuren entfernen will, die der SOL anhaften, gerät er mitten in einen Bürgerkrieg - und eine äonenalte Gefahr erwacht von Neuem. Perry Rhodans einzige Chance ist ein NEUBEGINN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845353364
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 728 kBytes
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Mission SOL 11: NEUBEGINN

1.

Wir Eoracten sind es, die den wahren Willen der Kosmokraten erfüllen, indem wir ihnen verschaffen, was sie sich nicht wünschen dürfen.

- Bericht Colwin Heltamar

Unter dem Deckmantel des Pragmatismus blickten die Eoracten in die Proto-Chaotische Zelle - und die Proto-Chaotische Zelle blickte auf sie.

- Bericht Roi Danton

"Die haben ja wohl den Verstand verloren!", rief Viena Zakata mit Blick auf das zentrale Außenbeobachtungsholo, in dem erst Dutzende, dann Hunderte von Schiffen zu sehen waren. Wie viele andere Alt-Solaner übte der Ortungsspezialist mit den vorstehenden Zähnen wieder seine alte Funktion an Bord des Fernraumschiffs aus.

"Sofern sie je welchen besessen haben", brummte Ruud Servenking, der in seinem Schwebe-Kontursessel der Abteilung Bordmaschinen vorsaß.

Für Perry Rhodan war es noch immer seltsam, genau die Abteilungsleiter in der Kommandozentrale der SOL zu sehen, die er bereits vor so langer Zeit gekannt hatte. Für ihn waren sie seit der letzten Begegnung unvermittelt gealtert, aber benahmen sich fast, als wäre nichts geschehen. An ihrer Seite saßen auch einige junge Offiziere wie die Erste Pilotin Tanyda Maigona völlig selbstverständlich auf ihren Stationen, bereits alte Hasen für die Solaner, für Rhodan jedoch neue Gesichter.

"Können wir uns ein wenig mehr an die Schiffsdisziplin halten?", fragte Fee Kellind. Die grauhaarige Kommandantin der SOL hatte ihren angestammten Platz im Mittelteil des wieder zusammengefügten Kombinationsraumschiffs eingenommen. Aber ihr Versuch, markig für ordnungsgemäße Meldungen zu sorgen, geriet etwas wacklig.

Bei dem, was hinter ihnen lag, hatte Perry Rhodan volles Verständnis, dass Kellind noch nicht wieder ganz sattelfest war. Den Neu-Solanern war es gemeinsam mit Rhodan gelungen, den Mittelteil der SOL aus der Proto-Chaotischen Zelle zu bergen. Allerdings hatten sie dabei etwas in den Einsteinraum eingeschleppt - einen schwarzen Chaosfleck, der das Hantelschiff an den Rand der Zerstörung gebracht hatte. Im "chaotischen Mischraum" der Verbotenen Zone im Susmalsystem hatten sie das Phänomen im letzten Moment neutralisieren können.

Geblieben war den Alt-Solanern das schlechte Gewissen, dass sie sich von einem Erpresser hatten austricksen lassen, der die Kinder der SOL in seine Hand bekommen hatte - und die Erinnerung an den Aufenthalt in der Proto-Chaotischen Zelle im Zentrum von Evolux; an die fremden Bewusstseinssplitter, unter denen außer Roi Danton alle Besatzungsmitglieder des SOL-Mittelteils gelitten hatten; an die changierenden Realitätsebenen auf dem Flug ins Susmalsystem und deren Auflösung durch den erneuten Freitod des Kommandanten Junyoll Odalkir ...

All das hatte sich für die Besatzung des Mittelteils binnen nur weniger Wochen abgespielt. Es gab viel zu verarbeiten, aber nicht die nötige Ruhe dafür. Denn nachdem die SOL knapp dem Untergang entronnen war, war umgehend die nächste - zumindest potenzielle - Bedrohung gefolgt: zwei verfeindete Ksuniflotten, die nun in unmittelbarer Umgebung des terranischen Generationsraumschiffs manövrierten.

"Jetzt mal eine präzise Meldung, Major!", forderte Kellind schon deutlich gefasster vom Chef der Abteilung Funk und Ortung.

Zakata nickte, sein weißer Pferdeschwanz wippte. "Zwei Großverbände aus Ksunikampfraumern stürzen im freien Fall aufeinander zu, mit den Hecks voran. Ihr wisst selbst, was das bedeutet."

Servenking grunzte abschätzig. "Die Ksuni verwenden primitive Fusionsantriebe. Diese Triebwerke sind zugleich ihre Hauptbewaffnung. Sie wollen auf kurze Distanz die Fusionsmotoren zünden und einander mit den Antriebsstrahlen attackieren."

"Außerdem haben sie vermutlich elektromagnetische Massetreiber", merkte Oberst Akim Xerayne an, der Chef der Schiffsverteidigung. "Ihnen fehlt jede auf Hyperenergie beruhende Tec

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