text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mission SOL 2: Die Althanos-Verschwörung von Perplies, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.06.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mission SOL 2: Die Althanos-Verschwörung

Das Jahr 1552 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Seit über 3000 Jahren reisen die Menschen zu den Sternen. Sie haben unzählige Planeten besiedelt und sind faszinierenden Fremdvölkern begegnet. Terranische Raumschiffe erforschen das Universum, manche davon werden zu berühmten Legenden - dazu gehört insbesondere die gigantische SOL. Perry Rhodan hat die Menschheit von Beginn an bei ihren Vorstößen ins All geleitet. Als er in der Milchstraße eine kosmische Katastrophe abwenden will, wird er auf unbekannte Weise versetzt - er kommt an einen Ort, der offenbar Millionen Lichtjahre von der Heimat entfernt ist. Dort findet er die SOL und die Nachkommen ihrer Besatzung. Diese Menschen leben unter primitiven Bedingungen in einem winzigen Tal; sie haben ihre Herkunft vergessen. Der Terraner kann daraus entkommen und erkennt, was mit der SOL geschehen ist. Mächtige Gegner haben die Menschen für unheilvolle Pläne missbraucht. Perry Rhodan erfährt mehr über DIE ALTHANOS-VERSCHWÖRUNG ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845353272
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 538 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mission SOL 2: Die Althanos-Verschwörung

1.

Up, up and away!

Mit tosenden Strahltriebwerken stieg das gewaltige Kugelraumschiff, die SOL-Zelle 2, senkrecht in den Himmel, endlich befreit aus seiner steinernen Hülle, die sie viel zu lange umschlossen hatte.

In der Zentrale eilte Perry Rhodan von einer Kontrollkonsole zur nächsten. Ihm fehlte eine ausgebildete Mannschaft, und nach einer halben Ewigkeit ohne jede Wartung war das Schiff zudem keineswegs im Bestzustand. Die Positronik funktionierte nur rudimentär, deshalb musste sich Rhodan um zahlreiche Aufgaben persönlich kümmern.

Seine neue Bekanntschaft war ihm dabei eher ein Hindernis als eine Hilfe.

"Nicht wegfliegen!", rief Mahlia Meyun. Die Heilerin hatte Rhodan nach seiner unfreiwilligen Ankunft im Tal der Gestrandeten gefunden, gesund gepflegt und bis zu diesem Punkt begleitet. "Wir müssen zurück und meinen Sohn finden! Er muss noch irgendwo dort unten sein!"

"Das hatten wir besprochen." Rhodan blickte der jungen Frau mit dem dunklen, zum praktischen Pferdeschwanz gebundenen Haar streng in die grünbraunen Augen. "Wir kehren hierher zurück, sobald ich weiß, was das überhaupt für ein Ort ist und ob wir hier sicher sind."

"Wir leben seit vielen Generationen in diesem Tal", protestierte Meyun. "Es ist kein einfaches Leben, aber wir wurden noch nie angegriffen oder behelligt. Natürlich sind wir hier sicher."

Rhodan schüttelte den Kopf, während er zur Ortungskontrolle eilte, um die Bilddaten der Außensensoren abzurufen. "Das Universum ist sehr viel größer als euer Tal, Mahlia. Und selbst diese Welt ist es. Ich brauche mehr Informationen, um entscheiden zu können, wie wir weiter vorgehen."

"Aber ..."

Er schnitt ihren Einwand mit einer schroffen Geste ab. "Bitte, lass uns später streiten. Ich muss mich konzentrieren. Dieses Raumschiff ist nicht gerade für den Ein-Mann-Betrieb ausgelegt. Und du willst doch nicht, dass wir abstürzen, oder?"

Diese Gefahr war höchst unwahrscheinlich, aber seine Worte hatten die erwünschte Wirkung. Meyun verschränkte mit wütender Miene die Arme vor der Brust, sagte aber nichts mehr.

Rhodan richtete seine Aufmerksamkeit auf die Kursdaten und die Ortungsergebnisse. Sie waren bereits auf beinahe zwanzig Kilometer Höhe gestiegen. Die Daten, die ihm die astrometrischen Fernsensoren der SOL-Zelle 2 zuspielten, waren einzigartig.

"Also doch! Evolux!" Seine Ahnung hatte sich bestätigt. "Vier Sonnen der Spektralklasse F2, die ein Quadrat mit 6,9 Milliarden Kilometern Kantenlänge bilden ... ein Planet so groß wie ein Brauner Zwerg. Wenn wir weiter aufsteigen, werden wir noch vier andere Sonnen orten, die Eckpunkte eines gewaltigen Würfels. Die Weiße Welt. Das ist Evolux!"

"Du kennst diesen Planeten?", fragte Elpin Vonnedal, der sich - ebenso wie die übrigen Aufständischen - in respektvollem Abstand am Eingang der Zentrale aufhielt.

"Ja", bestätigte Rhodan. "Eine lange Geschichte. Um es kurz zu machen: Vor zweihundert Jahren tobte ein Krieg in meiner Heimat. Ich ..."

"Du bist zweihundert Jahre alt?", entfuhr es Vonnedal.

"Noch viel längere Geschichte", sagte Rhodan. "Und das spielt jetzt wirklich keine Rolle. Was ich sagen wollte: Ich brach zu einer Expedition auf, um ein Mittel zu finden, jenen Krieg zu beenden. Durch einen Unfall landeten wir auf Evolux. Viele, denen wir hier begegneten, wollten uns helfen, nach Hause zurückzukehren - nur leider nicht Dyramesch, der Herrscher. Er ließ uns gefangen nehmen. Wir haben ihn abgesetzt und eine gerechtere Regierung auf Evolux zurückgelassen."

Vonnedal wagte sich näher. "Können wir es sehen?", fragte er Rhodan.

"Was?"

"Unser Tal. Die Welt ringsum. Evolux."

Rhodan zögerte nur kurz. "Natürlich." Er änderte die bislang sehr schematische Anzeige im Holokubus in der Mitte der Raumschiffzentrale, sodass dieser ein Bild der Landschaft unter ihren Füßen präsent

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen