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Mission SOL 8: Krise auf Evolux von Perplies, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Mission SOL 8: Krise auf Evolux

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1552 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Seit über 3000 Jahren reisen die Menschen zu den Sternen. Sie haben unzählige Planeten besiedelt und sind faszinierenden Fremdvölkern begegnet. Terranische Raumschiffe erforschen das Universum, manche werden zu Legenden - insbesondere die gigantische, hantelförmige SOL. Perry Rhodan hat die Menschheit von Beginn an bei ihren Vorstößen ins All geleitet. Als er in der Milchstraße eine kosmische Katastrophe abwenden will, wird er unfreiwillig in die ferne Galaxis Tare-Scharm versetzt. Dort stößt er auf Nachkommen der SOL-Besatzung, lernt mehr über die riesige Welt Evolux und macht sich auf die Suche nach dem Mittelteil des Raumschiffs. Rhodan entdeckt, dass die Besatzung in einer Proto-Chaotischen Zelle gefangen ist. Dann erfahren Rhodan und seine Begleiter, wo sich diese Zelle befindet - ein Schock vor allem für die Bewohner des Werftplaneten Evolux. Offenbar haben sich in Tare-Scharm ungeahnte Machtmittel der Chaosmächte über Jahrmillionen hinweg halten können. Prompt kommt es zur KRISE AUF EVOLUX ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 19.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845353333
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 553 kBytes
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Mission SOL 8: Krise auf Evolux

1.

Perry Rhodan

An der Schwelle zum Chaos

Evolux war ein Pulverfass, und es bedurfte nur noch eines Funkens, um es zur Explosion zu bringen.

So zumindest kam es Perry Rhodan vor, während er gemeinsam mit Pravo Ylapp im Zentrum des Strategischen Auges stand. Er ließ den Blick über die Masse aus zweitausend feingliedrigen, grünhäutigen Yakonto schweifen, die - durch ein Fenster von ihm und durch Akustikfelder voneinander getrennt - an Konsolen saßen, mit Holofeldern hantierten, Zahlenkolonnen betrachteten oder aufgeregt diskutierten.

Rhodan hielt sich im Krisenreaktionszentrum des Sequenz-Rats von Beliosa auf. Und die Yakonto sammelten Informationen, die aus allen Segmenten der Riesenwelt Evolux stammten, analysierten sie und lieferten Bewertungen.

Das Strategische Auge trug seinen Namen gleich doppelt zu Recht.

Das imposante, kuppelförmige Bauwerk ragte knapp unterhalb der Spitze der planetaren Hauptstadt Beliosa auf. Beliosa wurde nicht ohne Grund auch Steile Stadt genannt, hatte sie doch die Form eines gewaltigen Hohlzylinders, der fünfundvierzig Kilometer hinauf in den Himmel strebte. Von der Höhe blickte man also tatsächlich aus einer strategischen Perspektive auf alle Geschehnisse hinunter.

Außerdem erinnerte das Krisenreaktionszentrum von seinem Aufbau her eindeutig an ein Auge.

Der Hauptsaal, den man durch mehr als zwei Dutzend Personentransmitter erreichte, wurde von einer Galerie gesäumt, die an der Außenwand verlief. Von dort kam man über breite Treppen in die Operationsebene, die aus den ringförmig angeordneten Arbeitsstationen der besagten zweitausend Yakonto bestand. Jeder der Yakonto, mit dem Titel eines Obersegmentinspektors ausgestattet, war dabei Vorgesetzter von etwa fünfzig Segmentinspektoren, die von Büros unterhalb des Hauptsaals aus jeweils die Vorgänge in einem Segment der Kosmokraten-Werftwelt überwachten.

Die Yakonto der äußeren Ringe berichteten an hundert Supersegmentinspektoren, die im innersten Ring Dienst taten. Diese schließlich gaben ihre Informationen an die "Pupille" des Auges weiter, eine erhöhte, räumlich abgetrennte Kapsel von fünfzig Meter Durchmesser.

In ihr saßen der Kosmofekt Tun Manal und die Sequenz-Räte. Umgeben von ihren engsten Beratern und dienstbeflissenen Datenoperateuren, verschafften sie sich einen Überblick der Lage und beschäftigten sich mit allen Fragen, die einer Entscheidung durch die höchste Instanz von Evolux bedurften.

Im Moment allerdings war Tun Manal, der wie bei Rhodans vorigem Zusammentreffen mit ihm in eine weinrote Uniformjacke und eine Hose mit grauem, militärisch engem Schnitt gekleidet war, genau wie Rhodan zum Zuschauen verdammt. Es gab jemandem im Strategischen Auge, der ihm eindeutig den Rang ablief: Alaska Saedelaere.

Rhodans langjähriger Weggefährte, der es in den Jahrzehnten seit ihrer letzten Begegnung zum Statthalter der Kosmokraten gebracht hatte, stand im Zentrum der Plattform. Da seine Rolle in all den Geschehnissen mittlerweile weithin bekannt war, hatte Saedelaere jede Zurückhaltung aufgegeben und ganz offiziell das Kommando über die Polizei- und Streitkräfte von Evolux übernommen.

Hoch aufgerichtet und die Hände hinter dem Rücken zusammengelegt, wandte der hagere Mann sein maskiertes Gesicht mal hierhin, mal dorthin, während er ständig Anfragen annahm und Befehle erteilte.

"Im Segment Zebrin findet eine Massenkundgebung der Naktari gegen den Sequenz-Rat statt."

"Beobachten, aber nicht eingreifen!"

"Die Metaläufer von Hambra drohen mit einer Arbeitsniederlegung, wenn Wissenschaftsrat Heltamar nicht auf der Stelle von Evolux verbannt wird."

"Ignorieren! Die Metaläufer sind zwanghafte Arbeiter. Sie bluffen."

"Es gab einen Anschlag auf die Transmitterstation im Segment Gelephant."

"Sathox-Ermittler entsenden. Keine Priorität. Das Segment steht ohnehin leer."

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