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Monsterseelen: Morgen seid ihr alle tot. von Lee, Jeamy (eBook)

  • Erschienen: 22.10.2014
  • Verlag: Amrun
eBook (ePUB)
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Monsterseelen: Morgen seid ihr alle tot.

Ein Journalist stößt bei seinen Recherchen über die Organisation 'Pandoras Gral' auf Vorgänge, die alle bisher dagewesenen Verbrechen in den Schatten stellen. Isobel Krylova hält den Schlüssel zur universellen Macht in ihren Händen; stirbt sie, dann ist die Menschheit dem Untergang geweiht. Macht euch bereit! Rennt um euer Leben! Verbarrikadiert euch! Betet! Ihr seid verloren. Morgen seid ihr alle tot. Denn sie kommen! Ein packender Science-Fiction-Horror Roman.

Produktinformationen

    Autor: Lee, Jeamy
    Größe: 1172kBytes
    Herausgeber: Amrun
    Untertitel: SF-Horror.
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 232
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783944729183
    Erschienen: 22.10.2014
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Monsterseelen: Morgen seid ihr alle tot.

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Frank Abarell trat durch das Glasportal des iutaga Esploranto auf die Straße und hatte sofort das Gefühl, dass er beobachtet wurde. Er sah sich unauffällig um. Auf der breiten Fußgängerzone hinauf zum Schlosspark schoben sich, flanieren konnte man dieses Stoßen und Zerren wahrlich nicht nennen, wie immer um diese Jahreszeit, Tausende fotografierende Touristen.

In dieser Richtung schien alles normal. Niemand verhielt sich wirklich auffällig. Die Masse bewegte sich in einem gleichmäßigen Strom. Keiner der vielen Menschen blieb zu lange an einem Platz stehen oder schoss Fotos von der hässlichen Steinmauer hinter ihm, die den Justizpalast und das anliegende Gefängnis einschloss. Auch dort konnte er nichts entdecken. Das einzig Ungewöhnliche waren zwei Hunde, die vor der Einfahrt zum Gefängnis ein Tier zerlegten und auffraßen; wahrscheinlich eine Ente.

Die vierspurige Straße, die parallel zur Fußgängerzone verlief, vor dem Schloss eine Linkskurve beschrieb und hinter dem Palast der NewMedici verschwand, war heute auffallend leer. Die Sperre der Innenstadt war wohl noch nicht aufgehoben worden.

Ich gehe besser zu Fuß, mit dem Auto brauche ich sicher zwei Stunden nach Hause.

Abarell wartete bei der Fußgängerampel, bis diese auf Grün sprang, und ging langsam durch die entgegenkommende Menschenmasse auf die gegenüberliegende Seite. Auch dort gab es nichts, was das Schrillen seiner Alarmglocken rechtfertigen konnte.

Da ist nichts, lass dich doch nicht schon jetzt von diesem Verschwörungsscheiß irremachen.

Auf der anderen Straßenseite angekommen, entschied er, noch einen Abstecher ins Le Café zu machen. Von der Terrasse im 1. Stock hatte man eine wundervolle Aussicht auf die Prachtbauten auf der gegenüberliegenden Seite und auf das Schloss oben auf dem Hügel. Vor allem aber konnte man die Fußgängerzonen auf beiden Seiten der Straße beobachten und auch den Eingang des Le Café im Auge behalten.

Christine Cayce, eine der fünf fix angestellten Kellnerinnen im Café, blond, 1,65 Meter groß, kam ihm entgegen und begrüßte ihn gut gelaunt.

"Guten Morgen Frank, so früh schon auf den Beinen? Und das an einem Sonntag?"

"Hallo Christine, ja, die Arbeit kennt keine Wochenenden. Kennst du ja."

Er sah sich um. Das Café war beinahe leer. Nur ein älteres Ehepaar saß an einem Tisch mit Blick auf die Straße und vier Jugendliche lehnten an der Theke.

"Noch nicht viel los heute?"

"Das Übliche. Die Touristen müssen zuerst zum Schloss, dann noch ein paar Fotos von den Palästen. Spätestens in einer Stunde ist hier die Hölle los."

Christine lächelte. Sie deutete auf den Karton, den Abarell immer noch unter seinem Arm eingeklemmt mit sich schleppte.

"Neuer Fall?"

Abarell nickte.

"Ja. Und das an einem Sonntag, als ob das nicht Zeit bis morgen gehabt hätte.

"Kaffee, Orangensaft mit einem Schuss Wodka und Schinken-Käse-Toast?"

"Ja, wie immer. Danke Christine. Darf ich ..."

Abarell deutete auf die Treppe, die nach oben auf die Terrasse führte. Sie nickte.

"Du kannst gerne hinaufgehen und einen Tisch in Beschlag nehmen. Stammkunden genießen gewisse Privilegien. Ich komme mit deinem Frühstück nach.

"Du bist ein Schatz."

"Weiß ich doch."

Christine lächelte kokett, drehte sich um und verschwand in der Küche.

Wenn ich 25 und nicht fast 50 wäre ...

Abarell stellte den Karton auf einen Tisch direkt an der Balustrade. Das Gebäude war früher, wie fast alle in dieser Straße, ein Palast gewesen. Er stützte sich an der Balustrade ab und sah zum Eingang des Cafés hinunter.

Japaner. Sind sich wohl nicht einig, ob ihr enger Zeitplan noch eine Kaffeepause verträgt oder nicht. Nichts Auffälliges zu sehen.

Er setzte sich, zog den Karton zu sich. Rote, blaue und grüne Flügelmappen lagen unsortiert darin. Dazu no

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