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Nachts sind alle Vampire grau von MacAlister, Katie (eBook)

  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Nachts sind alle Vampire grau

Jacintha Ferreira ist eine Katzenflüsterin. Zumindest behaupten das Jacinthas Kollegen vom Washington State Wildtieramt. Ihre Fähigkeit, ausgesetzte Katzen zu besänftigen, wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als sie auf einen äußerst verführerischen Gestaltwandler trifft. Der hat nämlich überhaupt keine Ahnung, wie er zu einer solch großen Katze geworden ist. Aber eines weiß er ganz sicher: wer seine Seelengefährtin ist - (ca. 150 Seiten) Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten stürmen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 150
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802596339
    Verlag: LYX
    Größe: 807 kBytes
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Nachts sind alle Vampire grau

1

"Die sind über mich rübergetrampelt, und dann wurde mir der Kopf abgetrennt. Ohne Blödsinn, Jas. Mein Kopf wurde einfach abgetrennt! Und dann lag ich ohne Kopf im Matsch, während eine ganze Herde Ochsen über mich hinweggetrampelt ist. Das war völlig surreal! Nein, das war sogar mehr als surreal. Na ja, es war nun mal eine Reinkarnationstherapie, und da kann man davon ausgehen, dass da so einiges an Surrealem mit im Spiel ist, aber trotzdem! Mein Kopf! Im Morast! Ich sag's dir! Du wirst mir nicht glauben, was danach passiert ist!"

"Wohl kaum, immerhin glaube ich dir schon jetzt nichts von dem, was du mir da erzählst", murmelte ich und sah blinzelnd auf den Computermonitor.

"Dann steigt die Frau, die mich mit ihrem Ochsenkarren überfahren hat, von dem Karren herunter und versucht, mir den Kopf wieder aufzusetzen. So, wie in einem Zeichentrickfilm, weißt du? Aber natürlich funktioniert das nicht."

"Ja, natürlich." Ich zog die Stirn in Falten, als ich das neueste Memo von meinem Supervisor las. "Das kann Greg doch nicht im Ernst vorhaben. Die ganze Abteilung wird ihm den Kopf abreißen, wenn er glaubt, dass sich die Probleme mit dem Budget von selbst lösen, wenn er das Auswilderungsprogramm kürzt."

"Jedenfalls kommt dann dieser Typ vorbei, sieht die verrückte Ochsenfrau mit meinem Kopf, und dann, nach allen möglichen Missgeschicken, beißt er sie!", redete meine Schwester weiter und war so sehr von diesem seltsamen Traum gefesselt, dass sie nichts anderes mehr wahrnahm. Sie griff sich einen Kugelschreiber vom Schreibtisch und begann damit zu spielen.

Kopfschüttelnd wandte ich mich vom E-Mail-Eingangskorb ab und griff nach Corazons Lieblingsstift, dann machte ich mich wieder daran, mir die neueste Amtsverfügung zur geplanten Reform von Brutstätten und Fischzucht zu Gemüte zu führen. Nur mit halbem Ohr bekam ich mit, dass meine Schwester immer noch redete.

"Er war zwar irgendwie süß, aber das ganze Blut ... igitt. Ich sag dir, Jas, das war völlig durchgeknallt."

"Das kommt bei Träumen schon mal vor", sagte ich beiläufig und ließ das Dokument auf sich beruhen. Auch wenn es nicht in meinen Zuständigkeitsbereich fiel, da es meine Aufgabe ist, die Vorschriften der Behörde für Umwelt und Natur umzusetzen, nicht aber die Richtlinien selbst zu ergründen, wurde von mir als Mitarbeiterin dieser Abteilung erwartet, dass ich mich über alle Entwicklungen auf dem Laufenden hielt, die Auswirkungen auf meine Arbeit haben konnten.

"Es war kein Traum!" Sie schlug mir auf den Arm. "Hörst du mir eigentlich nicht zu? Es war eine Reinkarnationstherapie! Es war alles real. Na ja, jedenfalls war es in der Vergangenheit real gewesen, aber ich habe das alles noch mal durchlebt. Auf jeden Fall war ich durch den Vampir ein bisschen durch den Wind, also habe ich dafür gesorgt, dass Barbara, die Hypnotherapeutin, mich da rausholt. Und dann hat uns Patsy von ihrem tollen Nachbarn erzählt, der nackt schwimmt. Also sind wir rübergegangen, nur weil sie Pipi musste, und er war der Vampir."

Das letzte Wort ließ mich aufhorchen. Ich drehte mich zu ihr um und sah sie an. Obwohl sie achtzehn Monate jünger war als ich, waren wir uns trotzdem so ähnlich, dass man uns oft für Zwillinge hielt. Ihr Haar hatte den gleichen bernsteinfarbenen Braunton, das Braun ihrer Augen hingegen war etwas dunkler, während meine Augen zu einem Haselnussbraun tendierten. "Du warst in deinem früheren Leben eine Vampirin? Wissen Mom und Dad das?"

"Kannst du mir zur Abwechslung auch mal zuhören?" Cora sah mich verärgert an. "Ich war keine Vampirin. Er war der Vampir - Patsys Nachbar."

"Deine Freundin Patsy? Sie hat einen Nachbarn, der ein Vampir ist?"

"Ja! Sie schien zwar nicht zu glauben, dass er einer ist, aber weil ich heute Morgen ganz früh hierherfliegen musste, hatte ich noch keine Gelegenheit gehabt, mit ihr zu reden, nachdem sie

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