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Nebenjobs Die dunklen Fälle des Harry Dresden: Anthologie 1 von Butcher, Jim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.08.2014
  • Verlag: Feder & Schwert
eBook (ePUB)
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Nebenjobs

Harry Dresden ist der beste und technisch gesehen auch der einzige professionelle Polizeiberater für magische Angelegenheiten im Chicagoer Telefonbuch. Daher kommt die Polizei auch zu ihm, wenn wieder mal ein Fall die menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Denn die Welt der Normalsterblichen ist im Moment ziemlich voll von seltsamen und magischen Dingen - und die wenigsten von ihnen vertragen sich gut mit Menschen. Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen stolpert Harry im Umgang mit dem Übernatürlichen ständig von einer Krise in die nächste -nennen Sie es Berufsrisiko. Es gelingt ihm stets, auf der falschen Seite zu stehen - sei es nun gegen Werwölfe, Feen oder Vampire. Hier kommen seine sehr speziellen Talente zum Tragen ... Diese elf mundgerechten Lesehappen sind enorm unterhaltsam und machen hungrig auf mehr. Jim Butcher, geboren 26. Oktober 1971 in Independence, arbeitet hauptberuflich als Computertechniker, nachdem er bereits im Management eines Fast-Food-Restaurants tätig war und eine Zeit lang von Haustür zu Haustür zog, um Staubsauger zu verkaufen. Jim Butcher lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Missouri. Butchers Urban-Fantasy-Serie 'Die dunklen Fälle des Harry Dresden' handelt von Harry Blackstone Copperfield Dresden, Chicagos einzigem Magier-Detektiv. Die Serie verbindet geschickt über den sehr bodenständigen Harry Dresden Fantasy und Realität. Harry ist ein echter Magier, der sich als Privatdetektiv in einem 'alternativen Chicago' durchschlägt, in dem Magie real ist, aber nur von ganz wenigen Menschen wahrgenommen wird.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 500
    Erscheinungsdatum: 29.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867622073
    Verlag: Feder & Schwert
    Größe: 3018 kBytes
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Nebenjobs

Wiedererwachter Glaube

- Spielt vor Sturmnacht -

I ch mühte mich redlich damit ab , das plärrende Kind festzuhalten, während ich ein Vierteldollarstück in den Schlitz des Münztelefons fummelte und auf die Knöpfe einhämmerte, um Nick auf seinem Handy anzurufen.

"Detektei Straßenengel", antwortete Nick. Seine Stimme klang angespannt, meiner Einschätzung nach sogar äußerst nervös.

"Harry hier", sagte ich. "Entspann dich, Alter. Ich habe sie."

"Echt?", erkundigte er sich. Er atmete tief aus. "Ach Jesus, Harry."

Die Kleine hob einen ihrer lackbeschuhten Füße, um wie ein Muli gegen mein armes Schienbein zu treten. Sie landete einen perfekten Treffer, und ich vollführte einen Satz nach hinten. Sie sah mit ihren Grübchen und Rattenschwänzchen wie der acht- oder neunjährige Traum eines jeden Elternpaares aus, selbst in ihrer verdreckten Schuluniform, und sie hatte verdammt starke Beine.

Ich bekam das Mädchen besser in den Griff und hob es hoch, während es sich strampelnd wand. "Autsch. Halt endlich still!"

"Lassen Sie mich gehen, Sie Bohnenstange", fauchte sie und drehte sich zu mir um, um mir einen giftigen Blick zuzuwerfen, ehe sie wieder zutrat.

"Hör zu, Harry", meinte Nick. "Du musst die Kleine sofort gehen lassen und dich verflüchtigen."

"Was?", keuchte ich verblüfft. "Nick, die Astors werden uns fünfundzwanzig Riesen über den Tresen schieben, wenn wir sie vor neun Uhr nachts zurückbringen."

"Ich habe schlechte Neuigkeiten, Harry. Die bezahlen nicht."

Ich zuckte zusammen. "Autsch. Vielleicht sollte ich sie am nächsten Polizeirevier abliefern."

"Ich habe noch schlechtere Neuigkeiten. Die Eltern haben die Kleine als entführt gemeldet, und die Bullen geben gerade zwei Fahndungen an alle Chicagoer Reviere raus. Rate mal, auf wen die Beschreibungen zutreffen."

"Mickey und Donald?"

"Hah!", schnaubte Nick. Ich hörte, wie er mit einem Feuerzeug hantierte, um danach tief zu inhalieren. "Das wäre schön."

"Schätze mal, dass es für Herrn und Frau Großkotz peinlicher ist, wenn ihr Töchterchen ausreißt, als wenn sie entführt würde."

"Teufel auch. Ein entführtes Mädchen gibt ihnen was, worüber sie sich bei ihren Partys für die nächsten Monate das Maul zerreißen können. Außerdem kommen sie bei ihren lieben Freunden dann noch reicher und prominenter rüber. Natürlich schmoren wir dann im Knast, aber wen kümmert's?"

"Die sind doch zu uns gekommen", begehrte ich auf.

"Ihre Geschichte lautet vermutlich etwas anders."

"Verdammt", sagte ich.

"Wenn man dich mit ihr erwischt, könnte das für uns beide Ärger bedeuten. Die Astors haben Verbindungen. Werd das Mädchen los und sieh zu, dass du nach Hause kommst. Du warst die ganze Nacht dort, kapiert?"

"Nein, Nick", sagte ich. "Das kann ich nicht."

"Sollen sich doch unsere Freunde in Blau drum kümmern. Dann sind wir fein raus."

"Ich bin an der North Avenue, und es ist bereits dunkel. Ich lasse hier kein neunjähriges Mädchen alleine zurück."

"Zehn", schmollte das Mädchen erbost. "Ich bin zehn, Sie gefühlloser Flegel!" Sie schlug wieder wie ein Pferd aus, und ich m

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