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Neri - Das Geheimnis der Lichttore von Götze, Dorit (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.09.2012
  • Verlag: Verlag Kern
eBook (ePUB)
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Neri - Das Geheimnis der Lichttore

Neri und ihre fünf Freunde werden von ihrem geheimnisvollen Lehrer Rion unterwiesen, wie sie die in ihnen schlummernden Kräfte erwecken können. Wer wollte nicht schon einmal fliegen, unsichtbar sein oder die Zeit anhalten? Die drei Paare werden von Rion jeweils zu einem Ort geschickt, an dem sich ein Tor in eine andere Dimension öffnet. Mit ihren Kräften, welche die aller Superhelden in den Schatten stellen, können sie die schlimmsten Katastrophen verhindern und dafür sorgen, dass die Lichttore geöffnet bleiben. Neris 'Träume' beflügeln die unglaubliche Fantasie der Autorin und lassen fantastische Abenteuer lebendig werden. Ein Buch, das Leser jeden Alters begeistern wird. Mehr über die Autorin unter Autorenprofile.de

Schon in ihrer Kindheit und Jugend liebte es die zurückhaltende, in Thüringen aufgewachsene Autorin, Zeit allein in der Natur zu verbringen. Damals wusste sie noch nicht, dass man sich nicht auf das was man nicht will, sondern auf das was man möchte konzentrieren sollte. Nach der Ausbildung zur Bürokauffrau holte sie ihr Abitur in der Abendschule nach, um Psychologie zu studieren. Sie dachte, dies würde ihr helfen, die Menschen besser zu verstehen. Dieses Vorhaben verwirklichte sie nie, da ein anderes glückliches Ereignis in ihr Leben trat, die Geburt ihrer Tochter. Fernstudium ermöglichte ihr schließlich den Abschluss als Betriebswirtin. Später wurde ihr bewusst, dass man um andere zu erkennen und zu verstehen, zuerst einmal sich selbst erkennen und verstehen sollte. Daran arbeitet sie bis heute. Sie hat eingesehen, dass jeder Mensch ein kleines Universum für sich ist und damit unendlich und niemals ganz zu verstehen. Ihren künstlerischen Ambitionen widmet sie sich in ihrer Freizeit. Gegenwärtig malt sie an einer Bilderreihe zu Gedichten und Texten ihres Lieblingsdichters Hermann Hesse. Außerdem hat sie zwei Bücher geschrieben, die vor allem Kinder -und Jugendliche, aber auch Erwachsene erreichen wollen: 'Neris Traum' und nun die Fortsetzung 'Neri - Das Geheimnis der Lichttore', das nun im Verlag Kern erschienen ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 24.09.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944224503
    Verlag: Verlag Kern
    Größe: 219kBytes
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Neri - Das Geheimnis der Lichttore

Eins

Neri schaute unauffällig nach rechts und betrachtete ihren Begleiter aus den Augenwinkeln. Tami hatte etwas an sich, dass sie anzog. Diese meerblauen Augen, die sie gerade neugierig unter den wirren, blonden Haarsträhnen hervor anblitzten.

Ertappt schaute Neri zur Seite. "Gibt es einen besonderen Grund für deine musternden Blicke?", fragte Tami in leicht belustigtem Tonfall.

"Nein, nein", wehrte Neri ab. "Es ist nur so, dass ich ständig das Gefühl habe, dich zu kennen."

Das war die Wahrheit. Seit Tami heute Morgen mit der Direktorin das Klassenzimmer betreten und sich auf den freien Platz neben Neri gesetzt hatte, war ihr, als hätte sie einen alten Freund wiedergefunden. Dabei kannten sie sich gar nicht.

Tami war mit seinen Eltern von Neuseeland nach Deutschland gekommen.

Neris Gefühl aber sagte ihr etwas anderes. Tami kam ihr sehr vertraut vor. Er erinnerte sie an jemanden, den sie bei ihrem letzten Abenteuer getroffen und lieb gewonnen hatte. Jetzt schien ihr dieses nur ein ferner, schöner Traum gewesen zu sein. Das alles verwirrte Neri.

Nun waren sie auf dem Weg zu ihr nach Hause, weil Frau Winter, ihre Klassenlehrerin, sie gebeten hatte, dem neuen Schüler Nachhilfe zu geben.

"Merkwürdig, mir geht es mit dir genauso", antwortete Tami nachdenklich. "Als ich vor eurer Klasse stand und wählen sollte, ob ich mich neben dieses ganz in schwarz gekleidete Mädchen ..." "Du meinst Kerry", warf Neri ein, "also, ob ich mich auf den Platz neben Kerry oder neben dich setzen soll", fuhr Tami unbeirrt fort, "da ging von dir so etwas Bekanntes und Vertrautes aus. Mir war sofort klar, wo mein Platz sein würde."

Neri spürte, wie ihr Herz aufgeregt zu klopfen begann. "Wirklich? Was meinst du, wieso geht es uns beiden so?", fragte sie.

"Ich habe keine Ahnung." Tami zuckte mit den Schultern. "Komisch ist es schon. Aber weißt du was? Ich finde es schön, hier bereits eine Freundin zu haben, der ich mich so nah fühle." Er lächelte sie an und nahm ihre Hand. Das fühlt sich richtig gut an, dachte Neri. Obwohl es sie auch verlegen machte.

"Wie kommt es eigentlich, dass du unsere Sprache so gut kannst, ich denke du kommst aus Neuseeland?", fragte sie, um sich etwas von ihrem inneren Chaos abzulenken.

"Ich habe lange Zeit in einem eurer Krankenhäuser verbracht. Da will man wissen, was um einen herum geschieht und was die Ärzte und Schwestern so reden. Zeit zum Lernen hat man auch genug", antwortete Tami leise.

"Warst du sehr krank?" Neri sah ihn mitfühlend an.

Tami setzte eine fröhliche Miene auf und meinte: "Das ist vorbei. Ich erzähl dir ein andermal davon. Lass uns heute den schönen Tag genießen."

Eine Weile gingen beide, jeder in seine eigene Gedankenwelt versunken, nebeneinander her. Plötzlich blieb Tami stehen und fragte: "Vielleicht warst du auch in dem Krankenhaus, kann es sein, dass wir uns da schon einmal begegnet sind?" "Nein, außer bei meiner Geburt war ich noch nie in einer Klinik. Von da können wir uns nicht kennen", antwortete Neri.

Vor einem kleinen Haus, in dessen Vorgarten die Blumen einen Wettbewerb um die schönste Blüte auszutragen schienen, blieb Neri stehen und verkündete: "Da wären wir. Hier wohne ich zusammen mit meiner Ma. Nach der Scheidung meiner Eltern sind wir vor knapp zwei Jahren in diese Stadt gezogen. Damals war ich die Neue und nicht sehr glücklich über den Umzug. Ich hatte große Sehnsucht nach meiner besten Freundin. Doch zum Glück habe ich hier schnell neue Freunde gefunden. "

Während Neri die Haustür aufschloss, waren hinter dieser unheimliche Geräusche zu hören, ein aufgeregtes, lautes Schniefen und Kratzen.

"Was ist das?", fragte Tami beunruhigt. "Das wirst du gleich sehen", meinte Neri schmunzelnd.

Als sich die Tür einen Spalt öffnete, schob sich eine große schwarze Nase dazwischen, die die schniefenden Töne von sich gab, gleich darauf folgte ein zotteliger

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