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Nomore von Stachlewitz, Johannes (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.07.2016
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
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Nomore

"Nomore" ist der Titel des Buches und gleichzeitig auch eine Bezeichnung für den Protagonisten. Man schreibt das Jahr 657, die Rasse der Nomoren ist fast vollständig ausgerottet, der Krieg der Menschen, Elfen, Zwerge und Sonstigen gegen die Übermacht der Vampire neigt sich dem Ende. Doch Edward aus Omion, der letzte seiner Art, gerät unabsichtlich in den Konflikt hinein und ist vielleicht sogar die letzte Hoffnung der Armee der Menschen...

Johannes Stachlewitz ist 2001 geboren und wohnt im niedersächsischen Rottorf (Königslutter), Deutschland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 151
    Erscheinungsdatum: 08.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740713850
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 850kBytes
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Nomore

Kapitel 1

Eine Klinge blitzte auf. Man hörte einen leisen Pfiff, als die Luft von Lopurenstahl, geschmiedet aus den Zähnen toter Werwölfe, zerschnitten wurde.

Ein Schmettern, ein dumpfer Aufprall und ein Zischen.

"Ha! Ich hab's dir doch gesagt, Jim! Ich krieg sie alle mit einem Schlag."

Vor Edward, dem letzten Homoren aus Omion, lagen sechs Strohpuppen, alle in der Mitte mit einem geraden Hieb zerschnitten.

"Gut Edward, aber achte auf deine Beinstellung, lass dich nicht von hinten überraschen. Stell dir vor, ich mache das."

"Ahhrg! Ist gut ...au ...ich achte auf die Beinstellung, schau!"

Edward stand, sich die Kniekehle reibend, auf, brachte seine Füße in Position und ließ den Blick über das Wasser gleiten. Es glitzerte schön im Morgenlicht, die Sonne war gerade hinter dem Druidenschloss aufgegangen, ein Bild wie auf einer Leinwand. Er wandte den Blick ab, betrachtete sein Spiegelbild im Wasser. Das Wasser des Domins war kristallklar, er konnte jede Faser von sich sehen. Die raue und helle Haut, die im Wind wehenden braunen Haare und den Bart.

Das Knarren der morschen Bretter an Deck des Schiffes riss ihn aus seinen Tagträumen. Er war schon zu lange an Bord der Galeere nach Frue`rzén, fast drei Tage, doch seine Anwesenheit war unverzichtbar und er wusste, dass es nötig war und akzeptierte es. Außerdem würde er dort endlich Natalia wiedersehen und das war ihm die Reise wert.

"Ich könnte mich mal wieder rasieren, findest du nicht?"

James, ein Läufer-Nomore zweiten Grades, und sein bester Freund und Partner, schmunzelte.

"Bleib bei der Sache Edward, sonst gehen wir bald beide drauf. In Bergen ist es gefährlich, es wimmelt nur so von Anderlingen... nichts desto trotz könnte ich auch mal wieder ein Bad und eine ordentliche Mahlzeit vertragen."

"Haha... freilich, ein ordentliches Stück Fleisch käme jetzt ganz gut!"

Die, in Menschenjahren siebenundzwanzigjährigen, prusteten los.

Sie übertönten sogar das Heulen des Nordwindes und das Schnattern der Seevögel, die auf der Suche nach Beute, den Forellen in diesen Gewässern, waren.

"So Jungs, es hat sich ausgelacht.", der Kapitän des Schiffes, ein rotbärtiger Zwerg, mit Namen Gwent Elfenschläger räusperte sich. Er trug ein rotes Wams mit großem Ausschnitt und um seine Taille hingen mit Manschetten besetzte Ledergurte, die ein, zweifellos im Kampf erworbenes, Elfenschwert trug.

Er wirkte, den Kriegern mit ihren gepanzerten und einfachen braunen Lederharnischen gegenüber, eher wie ein Kaufmann statt wie ein kampferprobter Schiffskapitän. Edward und Jim kannten ihn jedoch zu gut um ihn für einen

edlen Gesellen aus Paladien oder gar Engelsburg zu halten.

"Wir werden gleich die Domingrenze passieren, also verhaltet euch gefälligst unauffällig! König Lambert hat ein durchgängiges Einreiseverbot gegen Nomoren ausgerufen, um nicht der Kooperation mit den Vampiren angeklagt zu werden."

"Warum? Sind wir bald alle Verräter, nur weil Jims Haare weiß sind und ich ein Schwein heben kann ohne zu ächzen?" Edward, sichtlich empört, drehte sich wütend zur Reling um und schwieg nachdenklich. "Jawohl, der Homore hat recht", wesentlich leiser, wissend, dass sie keine Aufmerksamkeit erregen durften, wandte sich der Zwerg James zu, der gerade einen flachen Dreispitz aufsetzte, um seine außergewöhnlichen weißen und spitzen Haare zu verdecken. Er sah älter aus als siebenundzwanzig, war jedoch fitter als ein neunzehn jähriger.

"Wenigstens Ihr, James von Kohlenburg, wisst wie es um die Politik steht und wie man sich in eurer Situation zu verhalten vermag."

"Wahrlich, es brechen schwere Zeiten an

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