text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Nova und Xerxes - Der Zyan Komet von Ehlers, Christopher H. (eBook)

  • Verlag: tolino media
eBook (ePUB)
kostenlos
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Nova und Xerxes - Der Zyan Komet

Hallo, mein Name ist Xerxes. Ein ganz gewöhnlicher Außerirdischer, wie ihr uns nennt. Im Auftrag von Cassiopeia bin ich, zusammen mit meiner Schwester Nova, zu eurer tausendjährigen Überprüfung auf die Erde gekommen. So war es jedenfalls geplant, doch als Nova beim Anflug auf euren Planeten die Kontrolle über das Schiff verloren hat und wir mit Vollgas auf den Erdboden rasten, war dies der Beginn von einer Reihe ungeahnter Hindernisse. Der gerade erst eingekehrte Frieden in der Galaxie begann bereits wieder zu wanken und der Erdling, der uns aufgenommen hat, zieht uns in einen verwirrenden Mordfall hinein, dessen Tragweite wir zunächst nicht überblicken konnten. Als wäre das noch nicht genug, erscheint Phryne auf der Bildfläche, meine unausgesprochene Liebe. Zu alle dem droht mein lang gehütetes Geheimnis, einer uralten Tradition meines Volkes, aufgedeckt zu werden. Dieses unbändige Gefühl in meinem Körper, das mit fortschreitender Zeit auf der Erde immer stärker wird, könnte das gesamte Leben im Universum beeinflussen. Das Leben besteht aus Entscheidungen, doch manchmal hat man keine Wahl.

Christopher H. Ehlers ist 1995 in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Im Land der tausend Seen, ist er auch heute noch Daheim. Während des Bachelorstudiums, an einer privaten Hochschule, schrieb er sein Debüt: Nova und Xerxes- Der Zyan Komet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 280
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783752122015
    Verlag: tolino media
    Größe: 2090 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Nova und Xerxes - Der Zyan Komet

"Unmöglich. Das Ding ist nicht zu knacken." Selbstsicher verschränke ich meine Arme. Wenn Nova und ich diese Dateien nicht öffnen können, dann wird Amy es auch nicht schaffen. Während ich noch darüber nachdenke, dass ich, der das halbe Wohnviertel in Alarmbereitschaft versetzt habe, kleine Brötchen backen sollte, arbeitet Amy schon am Laptop vom Schlichting. Gespannt warten wir auf ein Resultat, inklusive Jonas, der wieder im Diesseits ist. Als ich mir schon selbstgerecht die Hände reiben will, mit der Zuversicht, Recht zu behalten, fängt Amy an zu grinsen. "So. Erledigt."

"Grandios", freut sich Nova, die sich sofort wieder an die Arbeit macht. "Du musst mir bei Gelegenheit unbedingt erklären, wie du das gemacht hast."

Was ist mit dieser Frau? Warum bleibt sie so selbstbeherrscht? "Ich gebe zu, ich habe mich geirrt. Sehr gute Arbeit. Nichtsdestotrotz müssen wir jetzt los."

"Los?", fragt Jonas.

"Das Treffen?", helfe ich ihm auf die Sprünge.

"Das hatte ich jetzt völlig vergessen." Er reibt sich die Stirn und sieht Amy
entschuldigend an. "Es ist wirklich ein wichtiges Treffen."

"Ich habe noch so viele Fragen an euch!", beschwert sie sich.

"Warum seid ihr auf der Erde? Gibt es noch mehr von euch? Wie ist es euch möglich, durch das All zu reisen? Und ich hoffe ihr habt mich in keine illegalen Machenschaften hineingezogen!"

"Nehmt sie doch mit", wirft Nova dazwischen. "Sie ist sehr intelligent und begabt. Wir können ihre Hilfe sehr gut gebrauchen."

Damit ist die Entscheidung auch schon gefallen. Ohne das Jonas oder ich etwas sagen können, springt Amy begeistert auf. "Sehr gut, dann ist das beschlossen. Und auf der Fahrt kannst du mir alle meine Fragen beantworten."

"Super!", motze ich. Noch ein Mensch an der Backe, noch eine Regel von Cassiopeia missachtet. Ich bin nicht gerade bekannt dafür, mich wie meine Schwester an jede Vorschrift zu halten, aber provozieren möchte ich mein Schicksal auch nicht.


Zu meinem Ärgernis hat Jonas mich auf die Rückbank seines Autos verfrachtet. Amy sitzt neben ihm auf dem Beifahrersitz und ist für mein Verständnis ein wenig zu
enthusiastisch, als wir Fahrt aufnehmen und sich mein Partner in den fließenden
Verkehr der Großstadt einordnet. Auf den Straßen ist noch einiges los. Menschen auf den Wegen, die sich unterhalten, Autos auf den Straßen die teilweise hupen und
darauf warten an roten Ampeln weiterfahren zu können und überall leuchten mir bunte Reklametafeln entgegen. Würden diese vielen Lichter die Fahrwege nicht hell
erleuchten, könnte ich sicher die Sterne beobachten, die am Himmel glitzern und mich an zu Hause erinnern.

"Wo fahren wir überhaupt hin? Ihr spracht nur von einem Treffen?", will Amy wissen.

"Wir waren heute bei einem Raphael Fernández, der eventuell mit unserem Fall zu tun hat. Doch er wirkte"

"Komplett durchgeknallt", unterbreche ich.

"Jedenfalls wollte oder konnte er nicht mit uns reden und hat uns gebeten, heute Abend zu einem Treffen zu kommen", erklärt er weiter.

"Klingt, als wollte er dich loswerden und schickt dich irgendwo hin, um unbemerkt
verschwinden zu können", bemerkt sie.

Jonas blickt verdutzt, das sehe ich in der Spiegelung des Rückspiegels, nachdem ich die Rückenlehne erklommen habe, um die Aussicht zu genießen.      
"Komm da runter Xerxes, jeder kann dich dort sehen."      
"Das habe ich auch gesagt", sage ich triumphierend zu Amy und hüpfe auf einen
wackligen Papierstapel.

"Mein Gefühl sagt etwas anderes", verteidigt er sich.

"Ich lasse mich eher von Fakten leiten."

"Wir werden sehen, was uns gleich erwartet. In jedem Fall sollten wir achtsam sein."

"Weil der Typ, wie ich bereits sagte, irre ist."

"Glaubt ihr, er ist gefährlich?"

Gute Frage. Auch Jonas

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen