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Pakt der Dunkelheit von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.10.2016
  • Verlag: INK
eBook (ePUB)
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Pakt der Dunkelheit

Dieser Leidenschaft hält nichts stand ...

Der Vampir Jehan hat einst seine Heimat verlassen, um einem Käfig aus Pflicht und Tradition zu entkommen. Aber dann zwingt ein alter Pakt den Wüstenprinzen zurückzukehren, um die schöne Seraphina zur Frau zu nehmen. Diese ist ebenso entschlossen wie Jehan, nicht zur Spielfigur ihrer beider Familien zu werden. Doch die Leidenschaft, die zwischen ihnen aufflammt, können sie schon bald nicht mehr verleugnen.

'Pakt der Dunkelheit', die neue Romantic Fantasy-Novelle aus der 'Midnight Breed'-Reihe von Bestseller-Autorin Lara Adrian, nimmt den Leser mit auf eine sinnliche Reise in den Orient.

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 14.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736303157
    Verlag: INK
    Originaltitel: Stroke of Midnight
    Größe: 506 kBytes
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Pakt der Dunkelheit

2

Achtzehn Stunden später und gerade in Casablanca aus dem Flugzeug gestiegen, saß Jehan jetzt auf dem Beifahrersitz des schimmernden schwarzen Lamborghinis seines jüngeren Bruders, während sie zum Dunklen Hafen der Familie Mafakhir brausten, der etwa eine Stunde Fahrzeit von der Stadt entfernt war.

"Vater hat nicht geglaubt, dass du kommen würdest." Marcel warf Jehan einen kurzen Blick zu. Sein Arm ruhte lässig auf dem Lenkrad, während der schnittige Aventador die in Mondlicht getauchte Autobahn entlangfuhr und die anderen Wagen so mühelos überholte, als würden diese stehen. "Ich muss gestehen, dass ich mir auch nicht sicher war, ob du hier wirklich auftauchst. Nur Mutter schien fest überzeugt, dass du den Brief nicht zu Konfetti verarbeiten und Naveen damit zurückschicken würdest."

"Mir war gar nicht klar, dass diese Möglichkeit zur Wahl stand."

"Sehr witzig", erwiderte Marcel und warf ihm noch einen Blick von der Seite zu.

Jehan sah aus dem Fenster und richtete den Blick auf die nächtliche Wüstenlandschaft. Weil er auf den Ruf der Familie reagierte, hatte er seinen Geisteszustand schon infrage gestellt, als er noch in Rom gewesen war.

Auch Lazaro Archer, sein Teamleiter beim Orden, war nicht sonderlich begeistert gewesen, als er von Jehans Verpflichtung hörte, wo doch gerade die Sache mit Opus Nostrum immer brenzliger wurde und es noch eine Vielzahl anderer drängender Fragen gab. Jehan hatte Lazaro versichert, dass der ungeplante Besuch nur eine Formalität und er so schnell wie möglich wieder zurück wäre - ohne die Last einer unerwünschten Stammesgefährtin im Schlepptau.

Marcel lenkte den Wagen um einen kleinen Konvoi aus Lkws herum, die humanitäre Hilfsgüter transportierten und bestimmt auf dem Weg zu einem der vielen abgelegenen Dörfer oder Flüchtlingslager unterwegs waren, die es schon seit Jahrhunderten in diesem Teil der Welt gab. Sobald die Straße frei war, drückte er das Gaspedal wieder durch.

Wenn sie sich doch nur mit dieser halsbrecherischen Geschwindigkeit vom Stammsitz der Familie entfernen würden, statt darauf zuzufahren.

"Mutter hält alle mit Vorbereitungen und Plänen auf Trab, seitdem du gestern Abend angerufen hast." Marcel sprach mit lauter Stimme, um das Röhren des Motors zu übertönen. "Ich erinnere mich nicht, wann ich sie das letzte Mal so aufgeregt erlebt habe."

"Ich bin zwar da", stöhnte Jehan, "aber das bedeutet nicht, dass ich bei der ganzen Sache mitmache."

"Wie bitte?"

Jehan schaute zu seinem Bruder hinüber und sah den völlig entgeisterten Ausdruck auf dessen Gesicht. Die hellblauen Augen, die so sehr denen von Jehan ähnelten - eine Farbe, die sie von ihrer schönen französischen Mutter geerbt hatten -, waren unter dem zerzausten Schopf aus braunem, welligem Haar weit aufgerissen. "Du musst das durchziehen. Es gibt keine Blutsverbindung mehr zwischen den Mafakhirs und den Sanhajas ... seit unser Cousin und seine Stammesgefährtin vor einem Jahr gestorben sind."

Als Jehan nicht sofort bestätigte, wie ernst die Lage war, runzelte sein Bruder die Stirn. "Wenn nach Jahr und Tag nicht von allein ein Bund zwischen den Familien geschlossen werden sollte, schreiben es die Bedingungen des Vertrages ausdrücklich vor, dass -"

"Ich weiß, was sie vorschreiben. Ich weiß aber auch, dass diese Bedingungen zu einer ganz anderen Zeit zu Papier gebracht worden sind. Wir leben jetzt nicht mehr im Mittelalter." Gott sei Dank , fügte er im Stillen hinzu. "Der Pakt ist ein Relikt aus alten Zeiten, das dringend entsorgt gehört. Hoffentlich wird es nicht allzu schwierig sein, Vater davon zu überzeugen."

Marcel schwieg, als sie von der Schnellstraße herunterfuhren und über ausgedehnte Ländereien brausten, die zum Besitz des Dunklen Hafens der Familie gehörten. Ein paar Minuten später bogen sie in eine Privatstraße ein.

Die weitläufigen, fruchtbar

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