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PANIK (Science-Fiction-Roman) von Eichacker, Reinhold (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.10.2016
  • Verlag: e-artnow
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PANIK (Science-Fiction-Roman)

Dieses eBook: 'PANIK (Science-Fiction-Roman)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Ein Meteor nimmt Kurs auf die Erde. Der Mathematiker Professor Earthcliffe, macht eine Entdeckung. Ein mysteriöses Objekt nähert sich der Erde. In New York herrscht Panik. Die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzt. Reinhold Eichacker (1886-1931) war ein deutscher Jurist und Schriftsteller.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 06.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026869122
    Verlag: e-artnow
    Größe: 459 kBytes
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PANIK (Science-Fiction-Roman)

II.

Inhaltsverzeichnis

Professor Earthcliffe warf die Logarithmentafel voll Wut auf den Tisch.

"Kreis und Rechteck! Ich werde wahnsinnig von diesem Warten! Herein! Heraus!" brüllte er wie ein Tobender, als es vorsichtig klopfte.

Durch den Spalt schob sich ängstlich der Kopf eines Dieners.

"Wer ist da! Was gibt es? Potz Wurzel aus dreizehn. Ich will meine Ruhe! R-u-h-e!"

Der Diener schwenkte erklärend die Hände. Vorsichtig wie ein Ei legte er eine weiße Karte auf den nächsten erreichbaren Tisch und sprang wie ein Reh gleich geängstigt zur Türe.

Mit beiden Fäusten fuhr der Alte empor.

"Besuch? Jetzt Besuch?! X, y durch Beta!"

Der Diener wartete seinen Tod nicht mehr ab. Mit hilflosem Laut wies er nur auf die Karte und floh, wie gejagt, aus der Höhle des Löwen. Ein kantiges Lineal schmetterte hinter ihm gegen die Türe. Ein flüchtiges Lachen lief über die Züge des kleinen Direktors. Sein Zorn war so plötzlich verraucht, wie entstanden. Mit langen Schritten schob er sich zwischen den Sesseln hindurch und griff nach der Karte.

Ein leiser Schrei der Überraschung, wie ein Pfiff, zwängte sich durch die gekniffenen Lippen. Dann stand er mit einem Satz zwischen der Türe.

"Wilkins! Wilkins! - Ist dieser Feigling schon fort!"

"Oh, ist nicht so schlimm!" kam es lachend zurück. "Ich komme schon selbst."

Auf der Schwelle stand eine schlanke Gestalt, rank, rassig, gestrafft. In kleidsamer Sporttracht. Das junge, von Kraft überstrahlte Gesicht blond, blauäugig, lachend - -

Earthcliffe starrte den Ankömmling an und wich stumm zurück.

Der Jüngere schloß ohne Zögern die Türe mit flüchtigem Gruß.

"Doktor Nagel," sagte er kurz.

Der andere wollte erwidern. Er kam nicht dazu. Er starrte noch immer in Frage und Zweifel in diese sieglachenden, strahlenden Augen.

"Doktor Nagel?" wiederholte er nur.

Der Fremde sah staunend im Zimmer umher.

"Donnerwetter - das ist originell! Sehen Sie, Herr Professor, genau so hatte ich Sie mir gedacht. Auch, daß Sie mich gleich vor die Türe setzen wollten. Paßte ganz ins Programm. Es tut mir aufrichtig leid, daß ich Ihr Idyll so jäh stören muß, aber sonst werden wir beide todsicher verrückt durch den dämlichen Punkt."

Der Alte gewann seine Fassung zurück.

"Earthcliffe," sagte er barsch und wies leicht auf den Stuhl. "Bitte, nehmen Sie Platz!"

"Kann man das denn, auf dem Dings? Ohne Lebensgefahr?" lachte Nagel zurück. "Potz ja, wie bequem!"

Die Mundwinkel des Professors zogen sich spannend herab, als unterdrücke er krampfhaft ein lächelndes Wort.

"Also Sie sind der Herr, der uns durch seine Fixsternentdeckung blamiert hat?"

In die Züge des Jungen trat leichtes Erstaunen.

"Blamiert? Wieso? Einer muß doch die Sache entdecken. Bei mir war es Zufall, mein ständiger Dusel. Die Berechnungen, das einzig Wertvolle an der ganzen Geschichte, die machten doch Sie dann."

"Und der wissenschaftliche Ruf der Michigansternwarte? Wenn ihre vollkommenen Instrumente durch einen Amateur um die Ehre kommen - -?"

"Daran hatte ich gar nicht gedacht. Also, auf Wort, Herr Professor, der Gedanke ist mir ganz neu. Von Ihrem Standpunkt als Gelehrter -. Potz, ja, das tut mir aufrichtig leid. Ich fühle mich gegen Ihr Wissen so namenlos klein ..."

Earthcliffe wehrte einlenkend ab.

"Erfolg ist Erfolg."

"Sag' ich auch, doch für mich ist das alles nur Sport, Neigung, Liebhaberei."

"Ja, Potz Wurzel aus vierzehn! Das ist es ja eben! Sport mit dem Kosmos! Bin ich denn Jongleur?"

Doktor Nagel ging herzlich zu Earthcliffe hinüber.

"Verzeihen Sie, bitte, verehrtester Meister. In diesem Leben will ich gewiß keinen Fixstern mehr finden."

Ein gesundes Lachen ging mit seinen Worten.

"Also Pakt! Ich versprech' es. Dafür jetzt meine Bitte."

Das Gesicht des Gelehrten war Spannun

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