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Perry Rhodan - Neun Tage des Zitterns (Heftroman) von Kneifel, Hans (eBook)

  • Erschienen: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan - Neun Tage des Zitterns (Heftroman)

An den Kultstätten der Dryhanen - alte Feinde arbeiten auf Arkon zusammen Am 24. Januar 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung wird das Grauenvolle zur Wahrheit: Mit einer kampfstarken Flotte von rund 380.000 Raumschiffen, der größten wohl, die seit Jahrtausenden in der Milchstraße in eine Schlacht gezogen ist, greifen die Arkoniden das Solsystem an. Sie stehen unter dem Einfluß der negativen Superintelligenz SEELENQUELL, die seit einiger Zeit in der Milchstraße ihre Macht ausweitet. Die Posbis, die treuen Verbündeten der Menschheit, auf deren Hilfe sich Perry Rhodan verlassen hat, entpuppen sich als Verräter. Erst als die Roboter mit ihren Fragmentraumern, die eigentlich die besiedelten Planeten schützen sollten, auf die Raumschiffe der Terraner schießen, wird den Verantwortlichen klar, daß SEELENQUELL auch auf der Hundertsonnenwelt aktiv geworden ist. Zuletzt bleibt Perry Rhodan nichts anderes übrig, als die Flucht anzuordnen. Die terranische Flotte zieht sich unter erheblichen Verlusten aus dem Solsystem zurück, und die Heimat der Menschheit wird von den Arkoniden erobert. Nun müssen die Terraner ganz anders vorgehen. Rhodan entwickelt unpopuläre Pläne - er arbeitet mit dem Ex-Imperator Bostich zusammen und schließt einen 'Pakt mit dem Teufel'. Ein erster gemeinsamer Einsatz auf der Welt der Kralasenen endet erfolgreich, der nächste wird kurz danach eingeleitet. Es beginnen NEUN TAGE DES ZITTERNS...
Hans Kneifel (1936 bis 2012) war einer der wenigen deutschsprachigen Autoren, die sich mit großer Sicherheit in und zwischen den unterschiedlichsten Welten bewegten: Er verfasste historische Romane, Science Fiction, Horror und Fantasy. Dank seiner ausgefeilten Charakteren und seiner Vorliebe für klarsichtige Beschreibungen hatte Kneifel geradezu einen eigenen Fan-Kreis. Geboren wurde Hans Kneifel am 11. Juli 1936 in Gleiwitz/Oberschlesien; er wuchs in München auf, wo er zuerst den Beruf eines Konditors erlernte. Darauf folgte ein Studium der Pädagogik, das er mit dem Staatsexamen abschloss. Schon als Jugendlicher verfasste er erste Romane; unter dem Titel 'Uns riefen die Sterne' publizierte der damalige Konditorgehilfe bereits 1956 sein erstes Science-Fiction-Werk. Als Berufsschullehrer verschlug es ihn nach Kitzingen; dort beschloss er, den Beruf des Lehrers an den Nagel zu hängen und stattdessen freier Schriftsteller zu werden - ein Entschluss, den der Autor in all den Jahren nie bedauerte. In der Folge schrieb er Hunderte von Heftromanen und Taschenbüchern; seit 1965 verfasste er Romane für die PERRY RHODAN-Serie. Zeitweise betrieb er sogar das Stadtmagazin 'Wir Münchner', über das er später in einem Interview sagt: '... wenigstens hatte man fast überall freien Eintritt, lernte nette (aber auch miese) Leute kennen, und ich weiß seitdem, wie man eine Zeitschrift macht.' Vorrangig schrieb er in den 60er und 70er Jahren für PERRY RHODAN und ATLAN. Farbenprächtige Charaktere wie Sandal Tolk, der Rächer, oder 'der Einsame von Terra' prägten seine Werke. Besonders berühmt machten ihn die Dutzende von 'Zeitabenteuern', in denen Kneifel die bekannte Geschichtsschreibung der Erde durch den Arkoniden Atlan und seine zahlreichen Eingriffe ergänzte. Viele Science-Fiction-Leser erinnern sich darüber hinaus gern an seine Romane, die er zur Fernsehserie 'Raumpatrouille' verfasste und die danach mit weiteren Abenteuern der ORION-Besatzung fortgesetzt wurden. In den 70er Jahren gehörte er mit DRAGON, in den frühen 80er Jahren mit MYTHOR zu den ersten Schriftstellern, die im deutschsprachigen Raum die Fantasy populär machten. In den 90er Jahren wurde Hans Kneifel durch seine historischen Romane einem breiten Leserkreis bekannt. In 'Babylon - Das Siegel des Hammurabi' oder 'Hatschepsut' transportierte er historische Epochen in die heutige Zeit; mit 'Telegonos' erzählte er einen Odysseus-Roman, hinzu kamen biografische Romane über den Perserkönig Darius der Große oder den Seefahrer Francis Drake. Und im

Produktinformationen

    Größe: 802kBytes
    Reihe (Teil): Perry Rhodan Bd.2074
    Herausgeber: Perry Rhodan digital
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 64
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783845320731
    Erschienen: 20.02.2014
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Perry Rhodan - Neun Tage des Zitterns (Heftroman)

2.
Das Menü der gefährdeten Genießer
Zwei Stunden nach der Öffnung des Narkose-Überlebenstanks saßen der Imperator und Kelterom Champac an einem gedeckten Tisch. Der fensterlose Raum war in bernsteinfarbenes Licht getaucht, und vor den Felswänden riefen einige Einrichtungsgegenstände, Vorhänge und Lampen ein Mindestmaß an Wohnlichkeit hervor. Der Transmitter war abgeschaltet; hinter Bostich standen unbewegt TOMCAT und SHECAT.
Champac hoffte, während dieses Einsatzes seine aufwendige Tarnung nicht preisgeben und seine Maske nicht lüften zu müssen, aber dies würde schwierig sein. Er drehte das Glas in den Fingern, roch am hellroten Wein.
"Helles Granatrot. Vielschichtiges, reiches Bouquet; ein Gaumenschmeichler im besten Sinn." Er hob das Glas. "Dass Ihr, Zhdopanthi, am Gründungstag des Huhany'Tussan von SEELENQUELL entmachtet wurdet, ist in meinen Kreisen bekannt. Bisher herrschte absolute Feindschaft zwischen uns, und die Ablehnung meiner Mitarbeiter habt Ihr sicher schon registriert. Ich werde Euch weder mein Versteck preisgeben noch die Identitäten meiner Mitarbeiter. Dass ich der Vertreter der USO bin und mich an die Bedingungen der seltsamen Allianz halte, versichere ich hiermit."
Champac hob das Glas, nahm einen prüfenden Schluck, dann wartete er, bis Bostich sein Weinglas ergriff und an dem Getränk nippte, einem tiefroten Tischwein gehobener Qualität. Die verschiedenen Speisen auf billigem Geschirr, das den Aufdruck eines definitiv nicht existierenden Speiselokals trug, hatte Bostich mit mächtigem Appetit gegessen, der Wein kam aus Karaffen, die kein Etikett trugen. Er trank schweigend und sah in Champacs Gesicht.
"Ich könnte ja meine Macht als Imperator zurückerlangen und die Position eines USO-Stützpunkts an die Celistas verraten", sagte er. "Immerhin denkbar. Dir ist klar, dass ich aus dem Griff SEELENQUELLS befreit worden bin?"
"Das wissen auch meine Mitarbeiter. Unter anderem aus dem Residenzfunk."
"Wissen sie auch, warum ich mit der USO zusammenarbeite?"
"Nein, Zhdopanthi." Es war nicht klar, ob Champac die Anrede ironisch gebrauchte oder aus gewohnter Ehrfurcht. Das Glas drehte sich weiter zwischen seinen Fingern. "Ihr wisst aber, wer Arkons kriegerische Ausdehnung zu verantworten hat, die Schlachten des Kristallimperiums, grenzenloses Leid, die Annexion von Ertrus und manches andere. Hofft nicht auf warmherzige Begeisterung, Ex-Imperator."
Bostich zeigte ein karges, kühles Lächeln und hob die Schultern. Er brachte Champac und den Stützpunkt vielleicht mit Wein in Verbindung, aber Arkon I war riesengroß, seine Städte zahlreich. Dass Monkey gegenüber Bostich ein bemerkenswert großes Vertrauen dokumentierte, zeigte in Champacs Augen das Verhalten der Katsugos. Sie standen meist unverrückbar da, aber wenn sie sich bewegten, schien es dem Schutz des entmachteten Imperators zu gelten. Monkey hatte unmissverständlich befohlen, Bostich mit allen Mitteln bei seinem bevorstehenden Einsatz zu unterstützen. Daran würden sich die USO-Spezialisten halten.
Selbst Kelterom Champac wusste noch nicht, welchen Einsatz Monkey meinte. Er leerte das Glas. Pergader Lav kam aus dem Halbdunkel, trug eine reichhaltige Nachspeise auf und schenkte beide Gläser nach.
"Hat SEELENQUELL mittlerweile auf die Entführung der Thronflotte reagiert?", fragte Bostich. "Ich war einige Zeit im Tiefschlaf ... Wie lange eigentlich?"
"Man spricht von fünf Pragos und Nächten", sagte Champac vage. "Die Thronflotte ARK'IMPERION und der falsche Imperator, also Bostich der Zweite, befinden sich nach

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