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Perry Rhodan 143: Ordoban (Silberband) 1. Band des Zyklus 'Chronofossilien' von Rhodan, Perry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 143: Ordoban (Silberband)

Es ist eine Geschichte von gigantischer Bedeutung, und sie beginnt vor Äonen in einer weit entfernten Spiralgalaxis: Der erfolgreiche Heerführer Ordoban lässt ein technisches Gebilde erbauen, in dem er sich verewigen möchte. Nach Jahrtausenden der Entwicklung wird er zum Kommandanten einer gigantischen Wachflotte ernannt, die ein kosmisches Objekt beschützen soll. Seine neuen Auftraggeber sind die Kosmokraten, uralte Wesen von unfassbarer Macht, die in weiten Teilen des Universums wirken. Doch sie haben auch mächtige Feinde - und als diese angreifen, wird das Objekt entführt. Aus Ordobans Wachflotte wird die Endlose Armada, die seitdem das Universum durchstreift. Als Perry Rhodan mit seinen Gefährten auf die Armada trifft, erkennt er rasch, dass er die Kontrolle über sie gewinnen muss. Nur so kann er eine Katastrophe in der Milchstraße verhindern - denn dort sollen bald die geheimnisvollen Chronofossilien aktiviert werden ...

Perry Rhodan ist die erfolgreichste Science Fiction-Serie der Welt. In einer packenden, weit in die Zukunft des fünften Jahrtausends reichenden Story erzählt die Perry Rhodan-Serie eine fiktive Geschichte der Menschheit. Die Handlung: Nachdem der Astronaut Perry Rhodan auf Außerirdische gestoßen ist, schließen sich die zerstrittenen Staaten der Erde zusammen. Die Menschen - oder Terraner, wie sie sich nennen - erkennen, dass sie nur ein Volk unter vielen im vor Leben überquellenden Universum sind. Sie folgen der Vision Perry Rhodans von einer geeinten Menschheit, der der Kosmos offen steht. Mit gigantischen Raumschiffen beginnt der Vorstoß in die Weiten fremder Galaxien. Auf ihren Reisen bis an die Grenzen der Unendlichkeit treffen Menschen von der Erde auf bizarre Außerirdische und denkende Roboter, auf unwirtliche Planeten und fremde Kulturen, auf die unvorstellbaren Wunder ferner Sphären. Seit 1961 erscheinen die Zukunfts-Abenteuer als Heftromane, gegliedert in Zyklen von 50 bis 200 Bänden. Seit 1978 gibt es die Perry Rhodan-Silberbände. Diese Bücher bilden eine Neubearbeitung der jeweiligen Zyklen: spannender, packender und zeitnaher.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 10.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845331423
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 143: Ordoban (Silberband)

1.

Es war ein trauriger Zug, der sich durch die äußeren Zonen des Sternhaufens Nammuratu 38 schob und Kurs auf die Wurzel des Ashshatu-Arms nahm. Eine marode Sammlung halbwracker Raumschiffe, von denen die Hälfte auf der Strecke bleiben würde.

Der letzte Kampf des alten Recken, dessen Name schon Legende war, hatte mit einer fürchterlichen Niederlage geendet. Von den stolzen 16.000 Einheiten der XXV. Saddreykarischen Flotte waren nur knapp 1200 Schiffe übrig und jedes irgendwie beschädigt. Die Kampfkraft der Titalla, der Feuerwesen, war bei Weitem unterschätzt worden. Die XXV. Flotte war in eine Falle geraten, und nur der Schläue und Erfahrung des Feldherrn war es zuzuschreiben, dass der Gegner sie nicht vollends aufgerieben hatte. Desselben Feldherrn freilich, der alle Warnungen seiner Ratgeber in den Wind geschlagen hatte.

Er hatte für diese Sturheit gebüßt, war von einer Explosion auf der Brücke des Flaggschiffs lebensgefährlich verwundet worden. Trotzdem hatte er mit eisernem Willen die Rückzugsgefechte geleitet und war erst zusammengebrochen, als feststand, dass die Titalla die Verfolgung der fliehenden Einheiten aufgegeben hatten.

In den angeschlagenen saddreykarischen Raumschiffen kursierte nun das entsetzliche Gerücht: "Ordoban liegt im Sterben."

Ordoban, die Legende, der unerschrockene Kämpfer für den Frieden. Ordoban, dem der Geruch der Unsterblichkeit anhaftete, nachdem er die statistische Grenze der Lebenserwartung vier Generationen hinter sich gelassen hatte.

"Bring mich nach Hause!", hatte er in einem seiner letzten wachen Momente Azizbul angefleht, den Nächstkommandierenden. "Ein letztes Mal will ich Saddreys Wärme im Gesicht spüren; dann mag es zu Ende sein."

Die Ärzte brachten es nicht übers Herz, ihm zu sagen, dass keine Hoffnung bestand. Die Triebwerke der am schwersten beschädigten Schiffe bestimmten die Geschwindigkeit der Flotte. Dass unter solchen Bedingungen der Heimflug Jahre in Anspruch nehmen würde, konnte sich der jüngste Kadett ausrechnen. Ordoban hatte allerdings nur mehr wenige Tage zu leben.

Die große Kammer, in der er ruhte, war abgedunkelt. Robotsysteme wachten über seinen Zustand. Die Ärzte hatten ihre Bemühungen aufgegeben. Die, denen der große Feldherr im Leben nah gewesen war, scheuten seine Nähe nun, da der Tod nahte.

Nur ein einziges Wesen harrte in der Kammer aus: Zibbatu, der Bucklige. Er war kein Saddreykare, sondern ein Zwerg mit verwachsenem Rücken. Nicht ein Haar wuchs auf seiner Schädelplatte. Sein Gesicht war faltig und verrunzelt. Besonders fiel jedoch auf, dass er zwei kleine Augen besaß anstatt des einen großen, das als Merkmal der Saddreykaren galt. Zudem waren seine Augen unterschiedlich groß. Kein Wunder, dass Zibbatu von der Besatzung des Flaggschiffs nur "Missgeburt" genannt wurde.

Niemand wusste, woher Zibbatu kam. Er war eines Tages erschienen. Fest stand nur, dass Ordoban ihn in sein Herz geschlossen hatte. Zibbatus Leben an Bord des Flaggschiffs wäre unerträglich gewesen, hätte nicht der Feldherr die Hand über ihn gehalten. Deshalb machte Zibbatu sich Sorgen. Was würde geschehen, wenn Ordoban ihn verließ?

"Komm her, mein Freund!", hauchte der Sterbende.

Zibbatu beeilte sich, der Aufforderung zu folgen.

"Ich weiß, dass die Ärzte mir die Wahrheit verschweigen", sagte der alte Recke kraftlos. "Ich werde Saddrey nie wiedersehen. Aber sie sollen mich tarkcieren, damit wenigstens mein Bewusstsein die Chance hat, zu überleben. Ich weiß, dass du dir um die Zukunft Sorgen machst, Zibbatu. Fürchte dich nicht, der Alte hat für dich gesorgt. Sie mögen dich verachten und dich Missgeburt nennen - dir wirklich wehzutun, werden sie nie wagen. Gib mir die Hand ..."

Zibbatu beugte sich nach vorn und streckte das schmächtige Ärmchen aus. Doch er bekam die Hand des großen Ordoban nicht zu fassen. Der leicht erhobene Arm des Alten zuckte, dann fiel er schlaff auf d

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