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Perry Rhodan 148: Die Macht des Träumers (Silberband) 6. Band des Zyklus 'Chronofossilien' von Rhodan-Autorenteam, Perry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 148: Die Macht des Träumers (Silberband)

Ein kaum vorstellbarer Abgrund aus Raum und Zeit trennt die Menschheit von dem Frostrubin. Dieses gewaltige kosmische Objekt, das seit Jahrmilliarden die Naturgesetze prägt, hat seinen Standort am Rand des bekannten Universums verlassen. Soll die Menschheit weiter existieren, muss Perry Rhodan dafür sorgen, dass der Frostrubin an seinen Ursprung zurückkehrt. Die Chaotarchen und ihre Helfer wollen genau das verhindern. Sie senden Kazzenkatt, den sogenannten Zeroträumer. Sein Dekalog der Elemente stürmt gegen die Zivilisationen der Milchstraße an, zahllose Welten sind bedroht. Große Flotten mit schlagkräftigen Raumschiffen stehen bereit - doch die Entscheidung fällt im Solsystem und auf der Erde in einem fürchterlichen Duell ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 05.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845331478
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 771 kBytes
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Perry Rhodan 148: Die Macht des Träumers (Silberband)

4.

"Smiler!", zischelte es ganz in seiner Nähe.

Der große, durchtrainiert wirkende Mann mit dem Narbengesicht wandte sich nicht um, als er seinen Spitznamen hörte. Schon vor Jahrhunderten hatte er sich angewöhnt, auffällige Reaktionen zu vermeiden. Das hatte ihm seither mehrmals das Leben gerettet. Auf dem weitläufigen Platz vor dem Hauptquartier der Kosmischen Hanse hatte er jedoch nichts zu befürchten, außer dass ihn einer der Passanten als Hanse-Sprecher erkannte. Er blickte sich unauffällig um, hätte aber nicht zu sagen vermocht, welcher der vielen Nachtschwärmer ihn gerufen hatte. Niemand im weiten Umkreis beachtete ihn.

"Tek!"

Es war eine weibliche Stimme oder die eines Jungen im Stimmbruch. Das hatte er diesmal deutlich erkannt.

Ronald Tekener schaute unbewegt in die Runde. Die Leute starrten in den Nachthimmel, wo eine von Krohn Meysenharts Holoshows ablief. Die Terraner konnten sich einfach nicht an den Bildern der Endlosen Armada sattsehen. Raumschiffe, Millionen unterschiedlichster Raumschiffe, und immer neue Vertreter der unzähligen Armadavölker ...

Die Interviews mit den Fremden waren so prächtig bizarr wie die Kamerafahrten zwischen den Armadaeinheiten. Die Armadisten hatten keine eigene Meinung zu den kommenden Ereignissen, sie vertrauten Ordobans Geist, der sie durch Nachors Hand lenkte. Ob sie den Flug ins Solsystem, zum Chronofossil Terra, herbeisehnten? Was bei dem Gedanken, das wichtigste Chronofossil der Milchstraße zu aktivieren, in ihnen vorging? Sie vermochten es nicht zu sagen. Die meisten Armadisten wussten nicht einmal, dass das nächste Ziel der Endlosen Armada die Erde war.

"Terra? Nie gehört. Was soll das sein?" So drastisch formulierte es Meysenharts News-Entertainer Ravael Dong, und das schrammte nur unwesentlich an der Realität vorbei. Ein kleiner, unbedeutender Raumfahrer aus einer der vielen Teilflotten kümmerte sich nicht um kosmische Hintergründe. Wenn es Ordobans Wille war, eine Welt namens Terra anzufliegen, dann geschah das eben.

Die Terraner selbst konnten es allerdings kaum erwarten, dass die Endlose Armada endlich kam.

Abrupt wurde die laufende Sendung unterbrochen. Das Signet des Warners erschien im Nachthimmel über Terrania. Die Menschen murrten, kaum dass das Symbol der drei Pfeile erschien, deren nach außen weisende Spitzen die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks bildeten.

"Dreht dem Piratensender endlich den Saft ab!"

"Gebt dem Unkenrufer eins aufs Dach!"

Ronald Tekener gestattete sich ein kaum merkliches Lächeln. Die Reaktionen der Terraner auf die Schreckensvisionen des Warners wertete er als positiv. Noch am Vortag hatten sich die meisten verunsichern lassen. Nun, da sie endlich wussten, dass die Endlose Armada kommen würde, schlug ihre Stimmung um. Die düsteren Prophezeiungen des Warners wurden ihnen sogar lästig.

Als die silbrig flimmernde Gestalt wie mit Steppschritten über den Himmel tänzelte, buhten viele Zuschauer. Tekener blieb stehen. Gespannt wartete er auf die Reaktion des Warners - besser gesagt: Er beobachtete, ob der Warner eine Reaktion auf die Ablehnung zeigte. Der Unbekannte blieb jedoch seinem Stil treu und kündigte den sechsten Akt der präkognostischen Zukunftsvision Und alle Sterne erlöschen an.

Enttäuscht ging Tekener weiter, während die Stimme des Warners zornig aus dem Himmel donnerte:

"... nun ist es also geschafft, das Chronofossil Terra wurde präpariert. Die Kerze ist angezündet, wenngleich nur ein schwaches Licht - kaum eine Macht, die es nicht mühelos auspusten könnte. Immerhin leuchtet es hell genug, um dem Dekalog der Elemente den Weg zu weisen. Ein kraftloses Leuchtfeuer, trotzdem ein Wegweiser für den größten Gegner, den Herrn der Elemente und der Negasphäre. Es ruft ihm förmlich zu: 'Element, Element, das Lichtlein Terra brennt ...'"

Mit dieser Geschmacklosigkeit war der Warner einen Schritt zu

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