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Perry Rhodan 152: Größer als die Sonne... Perry Rhodan-Zyklus 'Das Zweite Imperium' von Brand, Kurt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.07.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 152: Größer als die Sonne...

Die Vegangenheit macht mobil - und bekämpft die Zukunft... Das Jahr 2326 irdischer Zeitrechnung ist angebrochen, und in der seit dem Geschehen des Bandes 149 verstrichenen Zeit haben sich im bekannten Teil der Milchstraße wesentliche Veränderungen vollzogen. Seit dem 1. Januar 2115, dem Datum von Atlans Verzicht auf die Position als Imperator von Arkon, gibt es kein Solares Imperium mehr und auch kein Arkonidenreich, sondern das Vereinte Imperium, dem Perry Rhodan als Großadministrator vorsteht, während der Arkonide Atlan als Chef der United Stars Organisation (USO) fungiert, deren Spezialisten die 'galaktische Feuerwehr' bilden. Immer dann, wenn Probleme oder Gefahren auftauchen, die nicht rein planetarischer Natur sind, sondern auch galaxisweite Auswirkungen haben können, tritt die von Lordadmiral Atlan geschaffene und geleitete USO auf den Plan. Die überstürzte Flucht des Geistwesens vom Kunstplaneten Wanderer und die Ausstreuung des ewigen Lebens in Form von 25 Zellaktivatoren haben jedoch alle Völker der Milchstraße in Aufruhr gebracht. Raumschiffe eilen von Planet zu Planet - doch nur wenige haben Glück wie die EXPLORER-2115, die eine Welt entdeckt, die GROSSER ALS DIE SONNE ist...

KURT BRAND Kurt Brand, der 1917 in Wuppertal geboren wurde, war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Autor tätig. Nach dem Kriegsende baute er sich in Köln eine der größten privaten Leihbüchereien auf. Nebenher schrieb er den SF-Roman 'Türme in der Sahara' und die Fortsetzung 'Außenstation VII explodiert'; weitere SF-Romane folgten. Kurt Brand zählte in den 50er Jahren neben K. H. Scheer, Clark Darlton und W. D. Rohr zu den Pionieren der deutschen Science Fiction. 1961 stieß er zum Perry Rhodan-Team und veröffentlichte seinen ersten Roman 'Levtan, der Verräter' (34). Er schied bereits 1966 nach Unstimmigkeiten wieder aus und bot dem Konkurrenz-Verlag Kelter seine SF-Serie 'Ren Hark' an. Er schrieb für die weniger erfolgreiche Serie alle Exposés und einen großen Teil der Romane. Der Autor, der in Kaltern/Italien lebte, versöhnte sich mit dem Perry Rhodan-Team und nahm 1991 am Perry Rhodan-Worldcon teil, was die Fans damals mit viel Beifall goutierten. Im November 1991 starb Kurt Brand nach schwerer Krankheit in seiner Heimat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845301518
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 334 kBytes
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Perry Rhodan 152: Größer als die Sonne...

1.

Gus Orff, Chef der Astro-Abteilung auf der EXPLORER-2115, vierundfünfzig Jahre alt, untersetzt, mit scharfgeschnittenen Gesichtszügen, sah Oberstleutnant Thomas Herzog bedeutungsvoll an.

Tyll Leyden, Astronom und Physiker, verließ im gemütlichen Schritttempo die Kabine des Kommandanten. Was Herzog und Orff im Augenblick über ihn dachten, war ihm gleichgültig. Beide hatten zu seinem Vorschlag nein gesagt, während er gern ein Ja gehört hätte.

"Dann eben nicht!", hatte er vor Sekunden gemeint und trat jetzt hinaus aufs Deck.

Als die Kabinentür hinter ihm zufiel, sagte Herzog, Kommandant der EXPLORER-2115: "Ein eigenartiger junger Mann, Orff! Und so etwas habe ich auf meinem Schiff? Der schläft ja beim Gehen ein!"

Das war ein hartes Urteil. Gus Orff widersprach. "Bei Leyden kann man mit Recht sagen, dass der äußere Eindruck täuscht. Während der letzten zehn Minuten hat er sein Phlegma regelrecht hochgespielt. Das hat Sie gestört, Herzog. Aber glauben Sie nur nicht, dass Leyden nicht mehr daran denkt, sein Projekt durchzubringen. Ich gehe mit Ihnen jede Wette ein, dass er irgendwie zum Ziele kommt."

Oberstleutnant Thomas Herzog war seit acht Jahren Kommandant der EXPLORER-2115. Man sah dem Sportstyp die einundvierzig Lebensjahre nicht an. Der Mann strahlte Aktivität aus, besaß jugendlichen Schwung.

Er stammte nicht von der Erde; seine Heimat war der Planet Rual im Rigel-System - eine zweite Erde, auf der mittlerweile schon siebzehn Millionen Terraner lebten. Man sah es Herzog an, dass er nicht von der Erde kam.

Jede Welt drückt den Bewohnern ihren Stempel auf!

Die Hautfarbe des Kommandanten besaß einen satten Goldton, und seine Haare leuchteten unwirklich in einem Tintenblau. Das aber waren die einzigen Merkmale, die Herzog von einem Terraner unterschieden.

Der Oberstleutnant blickte an seiner Uniform herunter, betrachtete seine Schuhspitzen, sah dann wieder Orff an und sagte: "Fast bin ich versucht, eine Gegenwette einzugehen. Mit meiner Erlaubnis hat Leyden nicht zu rechnen. Sein Wunsch, einen Versuch mit der faltonschen Theorie zu machen, ist unnötige Zeitverschwendung. Sie haben es ihm ja auch gesagt."

Orff lächelte. "Stimmt. Es ist auch meine ehrliche Meinung. Die Sache hat jedoch einen Haken. Leyden ist Astronom und Physiker, ich, wenn auch Chef der Abteilung, bin Astrophysiker. Und soweit ich meinen jungen Mann kenne, wird er uns eben wieder einmal nicht ausreichend informiert haben, denn er ist nicht nur phlegmatisch, sondern auch redefaul."

"Hat Ihr Liebling noch einige andere nette Eigenschaften?", fragte Herzog sarkastisch.

Jetzt schmunzelte Gus Orff. "Woher wollen Sie wissen, dass ich Tyll Leyden gern in meiner Abteilung habe?"

Herzog beugte sich vor. Die Blicke der beiden Männer kreuzten sich. "Wie lange fliegen wir beide schon auf diesem Schiff?"

"Acht Jahre. Sie sogar einen Tag länger als ich!"

"Und in diesen acht Jahren soll ich Sie nicht kennengelernt haben, Orff? Nein, Sie machen mir nichts vor. Über Ihren Leyden halten Sie Ihre Hand. Warum?" Die letzte Frage hatte der Kommandant gestellt. Sie klang fordernd.

"Weil der Mann etwas versteht. Er ist zwar kein Genie. Er schüttelt die Resultate nicht aus dem Ärmel, sondern muss sie sich sauer erarbeiten. Aber er ist trotzdem ein Könner. Der Mann drängt sich nicht vor und ist bei seinen Kollegen beliebt, obwohl er keine Freunde hat."

"Keine Freunde?", unterbrach Herzog und blickte erstaunt auf.

"Unter seinen Kollegen nicht; an Bord hat er Freunde. Till Leyden ist ein etwas eigenartiger Mensch. Er steht abseits, aber er ist immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Er macht nie viel Aufhebens, sondern erledigt pflichtgetreu seine Arbeit. Verstehen Sie nun, warum ich ihn gern in meinem Team sehe?"

"Hm ..." Das hieß weder ja, noch nein. "Orff, Sie haben mir noch nicht erklärt, weshalb Sie überzeugt sind, d

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