text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 180: Der gnadenlose Gegner Perry Rhodan-Zyklus 'Das Zweite Imperium' von Voltz, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.07.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 180: Der gnadenlose Gegner

Ein Arkonide hat es vorausgesagt: - Der größte Gegner des Menschen ist der Mensch selbst! Am 10. Mai des Jahres 2323 irdischer Zeitrechnung schließt Perry Rhodan, der Großadministrator des Vereinten Imperiums der Menschheit und seiner galaktischen Verbündeten, mit den völlig geschlagenen Blues vom Planeten Gatas einen Friedensvertrag. Das Ende der galaxisweiten Auseinandersetzung mit den Gatasern bedeutet einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte aller Völker der Milchstraße, denn nun, da die gefährliche Bedrohung für den Bestand von Perry Rhodans Galaktischer Allianz nicht mehr existiert, muß es sich erst erweisen, ob die G. A. auch in Friedenszeiten einen inneren Zusammenhalt besitzt. Perry Rhodan hat sich von dieser Allianz offensichtlich zuviel erhofft, denn kaum ist der galaktische Krieg beendet, da beginnen die Verbündeten ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Wirren entstehen, und selbst Nachkommen von Terranern, die auf fremden Welten eine neue Heimat gefunden haben, beginnen sich aus dem Verband des Vereinten Imperiums zu lösen. Wie gefährlich die neue Lage ist, hat Atlan, der unsterbliche Arkonide, längst erkannt, als er behauptete, der größte Gegner des Menschen sei der Mensch selbst! Die Wahrheit dieser Behauptung erleben Perry Rhodan und seine Leute am eigenen Leibe, als sie auf den GNADENLOSEN GEGNER treffen...

WILLIAM VOLTZ William, genannt 'Willi' Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seiner ersten SF-Roman-Veröffentlichung 'Sternenkämpfer', die im Herbst 1958 als Utopia-Taschenbuch erschien, gingen zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im Perry Rhodan-Team anbot. Der Autor, der mit 'Das Grauen' (74) debütierte, etablierte sich recht schnell als Stammautor. Als 1969 die Schwesterserie ATLAN entstand, war Willi Voltz auch mit dabei. Zunächst schrieb er parallel zu Perry Rhodan die ATLAN-Romane, später zeichnete er für die ATLAN-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie 'Dragon' mit Voltz-Romanen. Ab 1974 war der Exposé-Autor der Perry Rhodan-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er Perry Rhodan-Bände hinterließ sein Tod 1984 eine große Lücke. Sein letzter PR-Roman war 'Einsteins Tränen' (1165).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845301792
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 380 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 180: Der gnadenlose Gegner

4.

Weil Noir ein ziemlich kleiner und dicker Mann war, sah er nicht gefährlich aus. Auch wenn er sprach, machte er nicht den Eindruck eines Kämpfers. Er wirkte wie ein gemütlicher Handlungsreisender, der gerade ein gutes Geschäft abgeschlossen hatte.

Dabei war Noir eine lebende Waffe. Noir war Hypno, er konnte jedem Lebewesen seinen eigenen Willen aufzwingen, ohne dass der Betroffene es merkte.

Noir sah gemütlich aus, aber er besaß nicht die geringsten Skrupel, seine besonderen Fähigkeiten einzusetzen. Man brauchte ihn oft, denn innerhalb der Galaxis gab es so viele Wesen, die etwas anderes taten, als man von ihnen erwartete, dass es einer Armee von Noirs bedurft hätte, um sie zur Räson zu bringen.

Wie jeder andere Mutant war Noir überarbeitet. Da er jedoch einen Zellaktivator trug, der ihn vor Krankheit, Altern und Müdigkeit schützte, war er in der Lage, ein gewaltiges Arbeitspensum zu erledigen.

Fünfundzwanzig Zellaktivatoren hatte das Geistwesen von Wanderer innerhalb der Galaxis ausgestreut. Neunzehn davon hatte man gefunden, aber einer war zerstört worden. Niemand wusste, wo die anderen sechs waren. Rhodan war sich noch nicht einmal darüber im klaren, ob diese Aktivatoren noch irgendwo in ihren Verstecken ruhten oder bereits von Unbekannten getragen wurden.

Einen der achtzehn wertvollen Apparate trug André Noir, der Hypno.

Noir ging neben Rhodan über den Gang, der sie zur Kabine führte, wo man die drei Gefangenen untergebracht hatte. Atlan folgte einen Meter hinter ihnen. Bully war in der Zentrale bei Dantur geblieben.

"Wie wollen Sie sie packen?", fragte Rhodan den Mutanten.

Noir lächelte harmlos. Man hätte meinen können, er sei auf dem Weg zu einer unwichtigen Vereinsveranstaltung.

"Ich bin dafür, wir machen es vorsichtig", schlug der Hypno vor. "So, dass sie auch dann nichts spüren, wenn wir mit ihnen fertig sind."

"Wie lange wird das dauern?", fragte Rhodan.

Noir fuhr verlegen über seine dunklen Haare. "Vier Tage, vielleicht auch fünf, wer weiß?", erwiderte er. "Ich werde einen hypnotischen Tiefblock in ihnen erzeugen, der das Willenszentrum der Burschen ausschaltet, ohne dass sie etwas davon bemerken."

Sie bogen um eine Ecke und sahen Turpin, der vor der Kabine der Gefangenen Wache hielt. Als der Sergeant Rhodan und seine Begleiter sah, straffte er sich unwillkürlich.

Noir blieb vor der Tür stehen.

"Wann wollen Sie anfangen?", fragte Atlan hinter ihnen.

Noir starrte auf die Tür, als könnte er sie mit den Augen durchdringen. Er lächelte.

"Jetzt", sagte er.

Es war der 30. September 2328.

Vier Tage terranischer Zeitrechnung sind für kosmische Geschichte wenig. Sie sind fast bedeutungslos. Auch vierhundert Jahre sind für die Entwicklung der Galaxis bedeutungslos.

An Bord eines Raumschiffes jedoch sind vier Tage eine lange Zeit. Gerade dann, wenn man auf irgend etwas wartet, wenn viel auf dem Spiel steht.

Rhodan wusste, dass es sinnlos war, den Mutanten anzutreiben oder mit gutgemeinten Ratschlägen zu unterstützen. Noir wusste genau, was er zu tun hatte. Er arbeitete, so schnell es ging.

Er war sehr oft in der Kabine der Gefangenen. Allein. Er unterhielt sich mit ihnen über belanglose Dinge, spielte mit Matthieu Schach und ließ sich durch nichts anmerken, dass er eine Aufgabe hatte.

Doch die drei jungen Männer waren nicht dumm. Sie ahnten, dass der Unbekannte, der sie ständig besuchte, irgend etwas von ihnen wollte. Das Misstrauen der Gefangenen wuchs. Am zweiten Tag zeigten sie zum ersten Mal Anzeichen von Nervosität. Noir tat, als bemerke er es nicht. Er hockte sich zu ihnen, währenddessen Turpin lauschend vor der Tür stand und hoffte, etwas von den geheimnisvollen Gesprächen zu hören, die in der Kabine geführt wurden.

Am Abend des zweiten Tages hielt Matthieu Noir am Arm fest, als dieser d

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen