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Perry Rhodan 1810: Der Weg nach Camelot Perry Rhodan-Zyklus 'Die Tolkander' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 1810: Der Weg nach Camelot

An Bord der BASIS - zwei Wesen schmieden einen bösen Plan Die Situation in der Milchstraße ist gegen Ende des Jahres 1288 Neuer Galaktischer Zeitrechnung ziemlich angespannt. Misstrauen herrscht zwischen den großen Machtblöcken der Galaxis, dem Kristallimperium der Arkoniden, dem Forum Raglund der Nicht-Humanoiden und der Liga Freier Terraner. Im verborgenen wirkt das mysteriöse Projekt Camelot, geleitet von Perry Rhodan und seinen unsterblichen Freunden. Von Camelot erhoffen sich Milliarden einen Ausweg aus der Krise. Mittlerweile ist in direkter Nachbarschaft der Erde eine fremde Kultur aufgetaucht - auf Trokan, dem 'zweiten Mars'. Im Schutze eines Zeitrafferfeldes, das 250 Millionen Jahre in nicht einmal 70 Real-Jahren ablaufen ließ, entwickelte sich die Zivilisation der Herreach. Diese kämpft nun um ihr Überleben. Perry Rhodan landet mit seinen Freunden Reginald Bull und Alaska Saedelaere auf Trokan - und verschwindet in einem geheimnisvollen Pilzdom. An ihrer Stelle taucht ein fremdes Wesen namens Kummerog auf, das unheilvolle Aktivitäten entfaltet. Kummerog hat ein klares Ziel - es ist DER WEG NACH CAMELOT ... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Aut

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318097
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Tolkander Bd.1810
    Größe: 537 kBytes
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Perry Rhodan 1810: Der Weg nach Camelot

1.

Bis ins Bedden-System waren es knapp dreißigtausend Lichtjahre. Kummerog hatte auf meinen Rat hin den Flug unterbrochen. Im Schutz einer weißblauen Sonne verschafften wir uns mit Hyperortung und Hyperfunk einen Überblick.

Alles blieb ruhig. Sie suchten uns, das war gewiss. Aber sie taten es nicht auffällig. Mit "sie" meine ich die LFT und vor allem Gia de Moleons Terranischen Liga-Dienst.

Viel wussten sie nicht über unsere Flucht. Sie vermuteten sicher, dass Kummerog mich als Geisel genommen hatte. Das stimmte in gewisser Weise auch. Ich war nicht mehr Herr über meine Entscheidungen.

"Wir haben unsere Spur gründlich verwischt", sagte ich und warf einen Blick zu dem fremdartigen Wesen hinüber, das im Sessel kauerte und scheinbar nichts um sich herum wahrnahm.

Ich wusste, dass das nicht stimmte. Kummerog nutzte seine Sinne perfekt, und er kontrollierte die durchsichtige, Blasen werfende Haut, die meinen Körper umgab und mich versklavte.

Die Haut hatte sich über mich gestülpt und mir einen mentalen Schock von ungeheurer Bösartigkeit verpasst. Und damit übernahm Kummerog die Kontrolle über mich. Von diesem Augenblick war ich ihm hörig und folgte jedem seiner Befehle.

Und ich litt. Grausamer als Kummerog konnte kein Wesen sein. Ich behielt mein Denkvermögen und war mir über meine Lage vollständig im Klaren. Aber ich vermochte nicht einmal andeutungsweise mich gegen diesen Zustand zur Wehr zu setzen. Wenn Kummerog mich aufgefordert hätte, mich zu töten, hätte ich es ohne zu zögern getan.

Kummerog wusste längst, dass Terraner über ein besonders stark ausgeprägtes Bewusstsein verfügten. Entsprechend intensiv gestaltete er den mentalen Druck der Blasenhaut.

"Wir warten zwanzig Stunden", sagte er und öffnete für einen Sekundenbruchteil die Augen. Weiße Augäpfel mit weißer Pupille und weißer Iris blitzten mich an.

"Ja, wir warten", antwortete ich. Diesmal ließ er mir nicht einmal die Freiheit, einen Kommentar dazu abzugeben.

"Du wirst schlafen gehen. Zieh dich in deine Kabine zurück."

Mit mechanischen Bewegungen erhob ich mich und verließ den Kommandoraum der Space-Jet. Ich stieg nach unten in die Ebene mit dem Kabinentrakt, suchte mir eine davon aus und ließ mich auf das Bett fallen.

Welch ein Tag! Kummerog hatte die PRETTY PLAID mit Mann und Maus vernichtet. Und ich war Zuschauer gewesen, unfähig, etwas dagegen zu tun.

Cistolo Khan behielt recht mit seiner Vermutung, dass Trokan eine Gefahr für das Solsystem bedeutete. Trokan brachte uns Kummerog ein, und Kummerog stellte eine nicht zu unterschätzende Bedrohung dar. Ich hielt dieses Wesen für den Agenten einer fremden Macht.

Irgendwie war etwas schiefgelaufen auf Trokan. Ich besaß keine Hinweise darauf, aber Kummerogs Verhalten ließ einen solchen Schluss durchaus zu. Die Herreach hatten auf seine Ankunft gewartet. Sie verehrten ihn als Gott und oberste Wesenheit. Aus irgendeinem Grund war es nicht zu einer standesgemäßen Ankunft gekommen, und jetzt versuchte dieses Wesen, auf dem schnellsten Weg nach Camelot zu gelangen.

Kaum ein Ort in der Milchstraße war geheimer als Camelot.

Kummerog durfte dieses Ziel nicht erreichen.

Allerdings war ich nicht in der Lage, es zu verhindern. Ich vermochte nicht einmal, jemanden vor diesem Wesen zu warnen.

Ein fürchterlicher Druck auf dem Oberkörper riss mich aus dem Schlaf. Ich bekam keine Luft mehr. Etwas presste meinen Brustkorb zusammen.

Die Haut!

"Aufhören!", schrie ich. "Es bringt mich um!"

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